Eltern zu sein bedeutet jede Menge Verantwortung. Neben all den neuen Aufgaben und Verpflichtungen, die auf werdende Eltern zukommen, ist auch die Auswahl eines passenden Vornamens für das Baby wichtig. Diese Entscheidungen machen sich viele Eltern nicht leicht, denn diesen Namen behält das Kind für sein ganzes Leben. Einige wünschen sich für
ihr Kind einen ganz besonderen und seltenen Namen, andere setzen auf häufige Namen und Klassiker. Auch spielen bei vielen Eltern die Familientraditionen (die Namen werden Generation für Generation weitergegeben) eine große Rolle. Hier sind die Geschmäcker von Mensch zu Mensch verschieden, was die Entscheidung natürlich nicht unbedingt leichter macht.

Jedes Jahr wird eine Liste mit den beliebtesten Vornamen für Jungen und Mädchen veröffentlicht. Im Jahr 2017 zählten diese Vornamen zu den beliebtesten in Deutschland:

Für Mädchen: Emma, Hanna/Hannah und Mia 

Für Jungen: Ben, Jonas und Leon 

Bei den Mädchen haben außerdem die Namen Leni, Juna und Mila an Beliebtheit gewonnen, bei den Jungen sind es Namen wie Theo, Anton und Milan. Auffällig beliebt waren auch Vornamen, die mit E beginnen, z. B. Emilia und Emil und Vornamen, die mit L beginnen, wie z. B. Leon und Lea.
Manche Eltern wünschen sich für ihre Kinder besonders exotische Vornamen. Diese müssen jedoch erst genehmigt werden, weshalb die zuständigen Standesämter ein SprachforscherGutachten anfordern können. Es wird geprüft, ob derName als Vorname zu erkennen ist, einem Geschlecht zugeordnet werden kann und das Kindeswohl durch die Namensgebung
nicht gefährdet wird. Im Jahr 2017 wurden unter anderem die Vornamen Mecky, Eleyson und Libelle zugelassen. Nicht erlaubt wurden dagegen Namen wie Lucifer, Motte und Batman.
Einige orientieren sich bei der Auswahl des Vornamens für ihr Baby an ihren eigenen Interessen und wählen Namen aus ihrem Lieblingsfilm oder ihres Lieblingsfußballspielers. Auch über die eigentliche Namensbedeutung informieren sich viele Eltern vorher ausgiebig und lassen diese mit in ihre Entscheidung einfließen. Den Nachnamen, den das Baby haben
wird, sollte man bei der Auswahl des Vornamens ebenfalls nicht außer Acht lassen. Im Idealfall passt nämlich der Vorname auch zum Nachnamen, denn nicht jeder Vorname klingt gut zum Nachnamen.
Wenn ihr euch mit eurem Partner einfach nicht auf einen Babynamen einigen könnt, kann es helfen, dass jeder von euch zunächst ganz für sich seine Favoriten aufschreibt. Dann könnt ihr vergleichen und schauen, ob Vornamen dabei sind, die für einen von euch überhaupt nicht infrage kommen oder die nicht zu eurem Nachnamen passen. So gelangt ihr Stück für
Stück zu einer engeren Auswahl. Viele Paare handhaben es auch so, dass sie ihrem Kind noch einen zweiten Vornamen geben und so einen Kompromiss finden. Häufig ist es so, dass das Kind dann eher beim ersten Vornamen gerufen wird und der Zweitname im Alltag nicht so oft verwendet wird. 2017 haben ungefähr 60 Prozent aller geborenen Kinder nur
einen Vornamen bekommen. Die übrigen bekamen zwei oder mehr Vornamen. Zu den beliebtesten Zweitnamen für Mädchen zählen Sophie und Marie. Jungen bekommen häufig den Zweitnamen Alexander oder Elias.
Mehr als fünf Vornamen sind übrigens nicht zulässig.
Habt ihr euch auf einen Vornamen für euer Baby geeinigt oder seid noch auf der Suche nach einem individuellen Geschenk für eine Geburt oder Taufe, könnt ihr unsere Babyschlafsäcke, Kuscheltücher und Badeponchos mit Namen besticken lassen.

Gepostet in Nachrichten Von

Elke Kramer