Sicherer und gesunder Schlaf

Die schönsten Einschlafrituale

12 Mar, 2020

Sicherheit und Geborgenheit durch wiederkehrende Abläufe

Neugeborene können zwar Tag und Nacht noch nicht voneinander unterscheiden - dies ist erst mit etwa sechs Monaten der Fall - dennoch macht es Sinn, schon früh mit den abendlichen Einschlafritualen zu beginnen und euer Baby daran zu gewöhnen. Wiederkehrende Abläufe vermitteln eurem Baby Sicherheit und Geborgenheit und es fällt ihm leichter loszulassen und in den Schlaf zu finden, auch wenn kleine Babys natürlich nachts noch häufig aufwachen und bei euch für viele unruhige Nächte sorgen.

Ruhe einkehren lassen

Um euer Kind behutsam auf die Schlafenszeit vorzubereiten und die abendliche Ruhe einzuläuten, ist es wichtig, in den Stunden vor dem Zubettgehen keine aufregenden Dinge mehr zu unternehmen. Besonders Säuglinge haben unzählige Eindrücke zu verarbeiten und kommen nur schwer zur Ruhe, wenn sie einen aufregenden Nachmittag hinter sich haben.
Spätestens eine Stunde, bevor ihr euer Kleines ins Bett bringt, sollte daher Ruhe einkehren.
Am besten sucht ihr euch vorher eine Uhrzeit aus, zu der ihr abends mit eurem Einschlafritual beginnen wollt. Welche abendlichen Abläufe ihr für euren Schatz auswählt, bleibt natürlich euch überlassen.

Beliebte Rituale

• das abendliche Baden mit sanfter Babymassage
• das Anziehen eines Schlafanzugs oder eines frischen Stramplers/Bodys und anschließend eines Babyschlafsacks, in dem euer Baby sicher und geborgen schlafen kann, ohne dass ihm darin zu warm oder zu kalt wird
• gemeinsames Kuscheln, denn durch viel Körperkontakt beruhigt sich euer Schatz und genießt eure Nähe
• das Verdunkeln des Schlafzimmers, besonders wenn es draußen noch hell ist, erleichtert die Einstimmung auf die Nacht
• ein Gute-Nacht-Lied, das Aufziehen der Spieluhr oder ruhige leise Musik ist ein erkennbares Zeichen für euer Baby sich zu entspannen. Auch eine kleine Geschichte kann beruhigen, selbst wenn euer Baby noch sehr klein ist, denn der Klang eurer Stimme beruhigt euren Schatz.

Anspannung vermeiden

Natürlich gibt es auch einmal Tage, an denen eurem Kind trotz der gewohnten Rituale das Einschlafen schwerfällt. Dafür kann ein Wachstumsschub, ein ereignisreicher Tag usw. verantwortlich sein. Wenn ihr zudem unruhig oder angespannt seid, überträgt sich diese Anspannung auf euer Baby und erschwert das Einschlafen zusätzlich. In dieser Situation kann es hilfreich sein, einmal tief durchzuatmen oder sich kurz mit eurem Partner abzuwechseln und einmal das Zimmer zu verlassen, damit ihr selbst zur Ruhe kommt und diese Ruhe auch ausstrahlt. So kann euer Kind zufrieden und geborgen einschlafen