Am 25. März 2018 werden um 2.00 Uhr morgens in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt. Erwachsene brauchen meistens nur ein paar Tage,um sich an die Umstellung zu gewöhnen und haben die "geklaute" Stunde schnell nachgeholt. Ganz anders sieht es da häufig bei Babys und Kleinkindern aus. Ihnen fällt die Umgewöhnung meistens deutlich schwerer als uns Erwachsenen. Sie haben ihren ganz eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus, der durch die fehlende Stunde gestört wird und reagieren daher empfindlicher auf die Zeitumstellung. Vor allem für Säuglinge unter sechs Monaten ist die Änderung der zeitlichen Abläufe nicht ganz einfach. Deshalb wird empfohlen, die Kleinen so sanft wie möglich vorzubereiten und an die Zeitumstellung zu gewöhnen.

Mit diesen Tipps könnt ihr euren Kindern die Umgewöhnung erleichtern:
Vor allem bei der Umstellung auf die Sommerzeit kann es abends zu Einschlafproblemen kommen. Wenn ihr euer Kind jeden Abend um 19 Uhr schlafen legt und dies auch so beibehaltet, ist es auf der inneren Uhr eures Kindes nämlich erst 18 Uhr. Morgens sind die Kleinen dann eventuell unausgeschlafen und schneller gereizt und quengelig. Damit eure Kinder an die bevorstehende Zeitumstellung gewöhnt werden, ist es ratsam, bereits ein paar Tage vorher schrittweise damit zu beginnen. Empfehlenswert ist ein Takt von zehn Minuten. Das bedeutet, dass ihr eure Kinder Schritt für Schritt jeden Tag ein bisschen früher ins Bett bringt. Die Umstellung ist dann nach sechs Tagen geschafft. Außerdem ist es hilfreich, abends auf schwere Kost zu verzichten und etwa eine Stunde vor dem Schlafgehen Ruhe einkehren zu lassen, indem der Fernseher ausbleibt und keine aufregenden Spiele und Tobereien mehr stattfinden. Auch bei der Wahl der Gute-Nacht-Geschichte sollte man auf beruhigende und nicht übermäßig spannende Geschichten zurückgreifen. Abends sollte das Kinderzimmer gut abgedunkelt werden, wenn es draußen noch hell ist. Dazu eignen sich, falls keine Rollläden vorhanden sind, Verdunklungsrollos oder Gardinen, die aus dichtem Spezialgewebe bestehen und so kein Sonnenlicht durchlassen. Morgens im Kinderzimmer rechtzeitig für Helligkeit zu sorgen wirkt sich zusätzlich positiv aus. Tagsüber solltet ihr mit euren Kindern viel an die frische Luft gehen. Das unbeschwerte Toben und Spielen an der frischen Luft macht die Kleinen meistens müde.
Obwohl sich der Tagesrhythmus durch die Umstellung auf die Sommerzeit geändert hat, ist es sehr wichtig, die gewohnten Einschlafrituale beizubehalten und nicht auch noch zu verändern. Die üblichen und entspannten Abläufe am Abend helfen Kindern am besten, zur Ruhe zu kommen.
Auch eine optimale Schlafumgebung spielt beim Einschlafen eine große Rolle und kann eurem Kind den Weg in den Schlaf leichter machen. Die ideale Schlaftemperatur liegt bei 18 Grad. Viel wärmer sollte es im Schlafzimmer daher nicht sein. Da nun auch die Temperaturen draußen langsam aber sicher wieder steigen, ist der Winterschlafsack eures Kindes vielleicht schon zu warm. Ab Raumtemperaturen von 18 Grad kann der Winterschlafsack nämlich nun gegen einen dünneren Ganzjahresschlafsack oder sogar schon Sommerschlafsack getauscht werden. So verhindert ihr, dass euer Baby schwitzt und überhitzen könnte. Stattdessen kann es in einem den Temperaturen angemessenen Schlafsack fürs Frühjahr angenehm und erholsam schlafen. Eine große Auswahl an passenden Schlafsäcken findet ihr bei uns im Onlineshop.
Bis eure Kleinen sich vollständig an die Zeitumstellung gewöhnt haben, können übrigens durchaus ein paar Tage oder Wochen vergehen.

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Elke Kramer