Die Zeitumstellung auf die Winterzeit fällt Babys und Kleinkindern häufig besonders schwer. Mit einfachen Tricks können Eltern ihren Kindern die Umgewöhnung erleichtern.

Am 29. Oktober 2017 um 3.00 Uhr morgens, in der Nacht von Samstag zu Sonntag werden die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt auf die sogenannte Winterzeit. Dann könnten wir Erwachsenen uns freuen, eine Stunde mehr Schlaf.

Trotzdem bin ich persönlich kein großer Fan dieser Zeitumstellungen und mir erschließt sicher der Sinn auch nicht. Eine der offiziellen Begründungen für die Einführung der Sommerzeit war die Einsparung von Energie, sie ist allerdings bis heute umstritten. Deshalb haben viele Länder die Sommerzeit auch schon wieder abgeschafft.

Zwar empfinde ich die Umstellung auf die Winterzeit nicht als so anstrengend wie die Umstellung auf die Sommerzeit, schließlich können wir theoretisch eine Stunde länger schlafen; viele Babys und Kinder reagieren jedoch empfindlich auf die erzwungene Änderung ihres gewohnten Tagesablaufs. Sie haben ihren eigenen Rhythmus und deshalb fällt deshalb Ihnen die Umstellung häufig besonders schwer. Einschlafschwierigkeiten, Appetitlosigkeit, Müdigkeit oder schlechte Laune sind oft die Folge. 
Meine beiden Racker haben besser gesagt gar nicht auf die Umstellung reagiert, als sie klein waren. Statt um sechs Uhr morgens aufzuwachen, war dann eben schon um fünf Uhr Aufstehen angesagt. Da war dann bei meinem Mann und mir die schlechte Laune vorprogrammiert.

Um Kinder möglichst sanft an die Zeitumstellung auf die Winterzeit zu gewöhnen, empfehlen Krankenkassen und Schlafexperten eine schrittweise Umgewöhnung. Am besten beginnt man schon ein paar Tage vorher. Dazu hier einige Tipps:

  • Später Abendbrot essen als gewöhnlich; versucht jeden Abend schrittweise einige Minuten später zu Abend zu essen.
  • Zubettgehzeiten hinauszögern; das kann man auf verschiedene Wege erreichen. Lasst die Kleinen noch etwas länger spielen, verlängert die Einschlafrituale wie Vorlesen, Vorsingen oder Kuscheln, bei kleinen Babys könnte auch die Stillzeit um einige Minuten nach hinten verlegt werden.
  • Mittagsschlaf ausdehnen; falls Eure Kleinen noch einen Mittagsschlaf machen, könnt Ihr sie etwas länger liegen lassen, so dass Sie abends nicht so früh müde werden und dann später einschlafen.

 

Das alles sind natürlich nur gutgemeinte Ratschläge, die nicht bei allen Kindern funktionieren. Es kann also einige Wochen dauern, bis sich Euer Nachwuchs auf die Winterzeit eingestellt hat.

 

Der Beginn der Winterzeit läutet dann endgültig die dunkle Jahreszeit ein und es wird deutlich kälter. Spätestens dann ist es auch angebracht, auf einen wärmeren Babyschlafsack für den Winter umzustellen.

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Elke Kramer