Tipps und Tricks für Eltern

Frischgebackene Eltern müssen sich mit vielen Fragen beschäftigen, die die Geburt ihres kleinen Schatzes auslöst. Wie ziehe ich mein Baby richtig an? Wie beruhige ich es, wenn es weint? Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn es erkältet ist? Bin ich ein guter Vater oder eine gute Mutter? Und wie gestaltet man eigentlich einen Urlaub kindergerecht? Außerdem kann es sein, dass ihr euch nicht sicher seid, ob euer Kind ein Einzelkind bleiben oder noch ein Geschwisterchen bekommen soll. Um euch während dieser spannenden Zeit zu unterstützen, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten auf dieser Seite für euch zusammengestellt.

Tipps und Tricks für Eltern – eine Einführung

Bei der Erziehung eures Kindes werden euch gewiss viele Fragen begegnen, auf die ihr die Antworten noch nicht kennt. Gerade wenn ihr zum ersten Mal Eltern geworden seid, wisst ihr vielleicht noch nicht, wie ihr euer Kleines richtig stillt, wie ihr ihm bei einer Erkältung helfen, es im Winter richtig anziehen oder eine eventuell vorhandene Hüftdysplasie behandeln könnt.

Mit einem kleinen Kind müsst ihr auch gelernte Abläufe wie den wöchentlichen Einkauf oder die Planung des Urlaubes anpassen, um für alle Beteiligten eine stressfreie Umgebung zu schaffen.

Im Laufe der Monate und Jahre werdet ihr außerdem die Oster- und Weihnachtstage immer aktiver gestalten wollen, da sich euer Kind weiterentwickelt und die Welt kennenlernen möchte.

Vielleicht denkt ihr auch darüber nach, ein weiteres Kind zu bekommen oder fragt euch, ob ein vierbeiniger Freund der richtige Umgang für euren Liebling ist.

Die ersten Jahre in der Kindesentwicklung sind für euch und euer Kleines unglaublich spannend und mitunter auch anstrengend. Aber mit verschiedenen Tipps und Tricks könnt ihr diese wundervolle Zeit aufregend gestalten und gemeinsam genießen.

Wie ziehe ich mein Kind im Winter richtig an?

Der Winter kann so schön sein – und auch so schön kalt! Ohne frische Luft geht es aber nicht, also rein in die Winterklamotten und los geht’s. Doch genau da stoßen Eltern regelmäßig auf Probleme. Was ziehe ich meinem Kind bloß an?

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Verständlich, als Mutter hat man Sorge, dass es dem Kind zu kalt werden könnte aber es sollte auch nicht ins Schwitzen geraten. Besonders bei Babys fällt es dem Körper noch schwer, größere Temperaturunterschiede selbst auszugleichen. Generell ist der altbewährte Zwiebellook deshalb eine gute Idee, dann kannst du schnell reagieren wenn du merkst, dass es deinem Kind zu warm wird und eine Schicht ausziehen. Beim Zwiebellook trägt euer Kind mehrere Kleiderschichten übereinander. Durch die warme Luft, die sich zwischen den einzelnen Schichten befindet und die zirkulieren kann, wird euer Kind schön warmgehalten, ohne dabei zu schwitzen. Besonders wichtig ist das, wenn ihr nicht nur kurz an die frische Luft geht sondern länger unterwegs seid und abwechselnd ins Warme und Kalte kommt, zum Beispiel beim Einkaufen. Achte darauf, dass Hände, Füße und der Kopf deines Babys ausreichend bedeckt sind wenn ihr draußen seid, denn dort geht die Körperwärme besonders schnell verloren.

Gefütterte Winterstiefel, die zudem wasserabweisend, wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv sein sollten, sind während der kalten Jahreszeit unverzichtbar. Schwitzende Füße kühlen schnell aus und führen so zu Erkältungen, weshalb es so wichtig ist, dass die Schuhe atmungsaktiv sind. Oftmals empfiehlt es sich, die Winterstiefel eine Nummer größer zu kaufen, damit sie an besonders kalten Tagen auch mit dickeren Socken getragen werden können.

Vor allem Babys verlieren die meiste Körperwärme über ihren Kopf, da dieser einen beachtlichen Teil des Körpers ausmacht. Deshalb ist es sehr wichtig, dass sie bei den kalten Temperaturen eine warme Kopfbedeckung tragen. Bei Kleinkindern sind Schlupfmützen sehr praktisch, sie schützen Hals, Kopf und Ohren gleichzeitig und sind schnell angezogen. Die Mütze, die ihr für euer Kind aussucht, sollte auf jeden Fall die Ohren mit schützen, da diese bei eisigem Wind und Wetter oft empfindlich reagieren.

Fäustlinge oder Fingerhandschuhe? Praktischer sind für Kinder die Fingerhandschuhe, da sie mit ihnen leichter nach Dingen greifen können. Das Anziehen kann aber mitunter schon einmal stressig sein. Am besten ist es, beide Varianten zu Hause zu haben und dann zu probieren, womit ihr besser klar kommt. Die Handschuhe sind oft mit einer Kordel verbunden, die durch die Ärmel der Jacke gezogen wird, damit sie nicht verloren gehen.

Beim Schlafen im Winter sollte euer Kind am besten einen Body bzw. Unterwäsche und einen Schlafanazug tragen. Auf Decken im Babybett sollte auch im Winter verzichtet werden. Sicherer ist ein passender und wärmender Babyschlafsack für den Winter, der die Körpertemperatur Eures KIndes auch nachts konstant hält. So wird ihr/ihm nachts nicht zu kalt aber sie/er schwitzt auch nicht.

Die richtige Winterkleidung für Babys und Kleinkinder >
So ist Euer Kind auch im Frühling richtig angezogen >

Babypflege: Was braucht mein kleiner Schatz wirklich?

Wenn ihr mit eurem Baby das Krankenhaus verlasst und zuhause angekommen seid, wird es zu eurer Aufgabe, alleine für euer Baby zu sorgen und es zu pflegen. In der ersten Zeit kann euch eure Nachsorge-Hebamme die wichtigsten Handgriffe zeigen und euch wertvolle Tipps geben. Euer Schatz muss regelmäßig gewickelt, gebadet und gewaschen werden. In den ersten Wochen spielt zudem die Nabelpflege eine Rolle und auch beim Schneiden von Babys Nägeln gibt es einiges zu beachten.

Bei den ersten Versuchen sind die Handgriffe beim Windeln wechseln vielleicht noch etwas unsicher, aber keine Sorge. Am Wickeltisch wird schnell Routine einkehren, denn die Windel eures Babys sollte alle drei bis vier Stunden und natürlich nach jedem Stuhlgang gewechselt werden. Am besten nutzt ihr zur Reinigung lauwarmes Wasser und einen Waschlappen. Ganz wichtig ist, dass der Po eures Babys danach gründlich abgetrocknet wird, damit er nicht wund wird. Um das Wickeln für euer Baby so gemütlich wie möglich zu machen, solltet ihr darauf achten, dass es nicht friert. Hierzu eignen sich besonders sogenannte Wärmelampen, die sich über dem Wickeltisch anbringen lassen. Wenn ihr mit eurem Baby unterwegs seid, sind zum Wickeln Feuchttücher sehr praktisch. Generell solltet ihr nicht unbedingt zu Pflegeprodukten wie z. B. Puder und Lotionen greifen, da diese auch zu Hautirritationen führen können.

Es reicht aus, euer Baby ein- bis zweimal pro Wochezu baden. Badezusätze sind übrigens nicht nötig. Der Raum, in dem ihr euer Baby baden möchtet, sollte warm sein und bei einer Wassertemperatur von 37 Grad fühlen sich die Kleinen am wohlsten. Zur Überprüfung der Wassertemperatur eignet sich ein entsprechendes Badethermometer. Zum Baden bietet sich eine herkömmliche Babybadewanne oder alternativ ein Badeeimer an. Im Badeeimer sitzt euer Baby in der Hocke und hat dementsprechend mehr Halt.

Bei der Nabelpflege ist den Eltern in der Regel die Nachsorge-Hebamme behilflich. Hygiene ist hierbei das oberste Gebot. Vor der Nabelpflege solltet ihr euch stets die Hände waschen und eventuelle Flüssigkeit in der Nabelregion mit einem trockenen Tuch vorsichtig abtupfen. Eine Kompresse verhindert, dass Keime an den Nabel gelangen können. Nach etwa fünf bis zehn Tagen ist der Nabelrest eingetrocknet und fällt schließlich ab. Dabei wird eine kleine Wunde hinterlassen, die ihr am besten einmal täglich vorsichtlich mit einem Wattestäbchen abtupft. Diese kleine Wunde tut eurem Baby nicht weh und verheilt in der Regel zügig. Sollten jedoch Rötungen rund um den Nabel auftreten oder tritt Blut oder Eiter aus, solltet ihr mit eurem Baby einen Kinderarzt aufsuchen, da es sich um eine Entzündung des Nabels handeln könnte.

Die Fingernägel eures Babys dürft ihr frühestens vier Wochen nach der Geburt zum ersten Mal schneiden. Hierfür verwendet ihr eine Babynagelschere, die abgerundete Spitzen hat. Bei vielen Babys sind die Nägelchen bis dahin so lang, dass sie sich kratzen. Um dies zu vermeiden, könnt ihr ihm am besten Babyhandschuhe oder Söckchen über die Hände ziehen.

Babypflege: Was Dein kleiner Schatz wirklich braucht >

Was tun wenn mein Baby weint?

Dass Babys weinen, ist völlig normal, da sie nur so deutlich machen können, dass sie etwas brauchen. Vor allem frischgebackene Eltern sind schnell beunruhigt, wenn ihr Baby viel weint und sie es nicht direkt beruhigen können. Auch das ist ganz normal. Wenn es euch auch so geht, solltet ihr auf euer Bauchgefühl vertrauen. Nach einer gewissen Zeit werdet ihr genau heraushören können, warum euer Schatz weint.

Wenn es eurem Baby scheinbar an nichts fehlt und es trotzdem unruhig ist und weint, kann es helfen, euer Baby dicht am Körper zu tragen, da dies, wie bereits erwähnt, eine beruhigende und Sicherheit vermittelnde Wirkung hat. Durch die Körperwärme und den Hertzschlag wird es sich an die Zeit im Mutterleib zurückerinnert.

Auch diese Techniken können helfen, euer Baby zu beruhigen: gleichmäßige Geräusche (Herzschlag, ruhige Musik), eine entspannende Babymassage oder ein Bad, gleichmäßige Bewegungen (z. B. im Schaukelstuhl, Wiegen im Arm oder in einer Trage).

Häufig ist auch der Saugreflex noch sehr stark ausgeprägt, weshalb viele Babys mithilfe von einem Schnuller oder durch Stillen zur Ruhe finden. Auch Osteopathie kann Wunder bewirken. Viele Säuglinge leiden nach der Geburt unter Blockaden und Stauchungen, die ein Osteopath sanft lösen kann.

Manche Babys sind jedoch zeitweise untröstlich und schreien trotz aller Bemühungen der Eltern vor allem abends sehr intensiv und nicht selten stundenlang. Die Eltern werden dann schnell von Selbstzweifeln geplagt. "Was macheich bloß falsch? Wieso gelingt es mir nicht, mein Baby zu beruhigen?" Wenn auch euer Baby sehr viel weint, ist das absolut kein Zeichen dafür, dass ihr schlechte Eltern seid. Lässt sich euer Schatz nicht beruhigen, obwohl es ihm offensichtlich an nichts fehlt, haltet es im Arm und lasst euer Baby ausweinen. Versucht dabei Ruhe zu bewahren, denn wenn ihr sehr nervös seid, spürt dies auch euer Kind.

Von einem Schreibaby ist übrigens dann die Rede, wenn es mehr als drei Stunden am Tag, an mehr als drei Tagen in der Woche und mehr als drei Wochen weint, ohne dass man ihnen dabei helfen kann. Für die Eltern ist dies oft eine große Belastung, sie fühlen sich hilflos und die Kräfte gehen aus. Zum Glück gibt es zahlreiche Hilfsangebote in Form von Schreiambulanzen und Beratungsstellen. Falls euer Baby auch ein Schreibaby ist, müsst ihr damit also keineswegs alleine fertig werden. Wenn ihr merkt, dass eure Nerven blank liegen, helfen euch sicherlich eure Verwandten oder Freunde gern und nehmen euch euer Kind für ein paar Stunden ab, damit ihr durchatmen könnt. Auch ein Gespräch mit der Hebamme oder dem Kinderarzt kann Selbstzweifel und Vorwürfe beseitigen.

Auch wenn die ganze Situation sehr belastend sein kann, solltet ihr euch immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass euer Baby weint, um seine Gefühle auszudrücken. Selbst wenn ihr eurem Baby scheinbar nicht helfen könnt, so ist ihm doch damit geholfen, dass ihr immer für euer Baby da seid und Trost und Geborgenheit spendet.

Wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Baby krank ist und Schmerzen haben könnte, scheut nicht davor zurück, einen Kinderarzt aufzusuchen.

Warum weinen Babys >

Wie bringe ich mein Baby zum Lachen?

Den Spruch „Lachen ist gesund“, kennt ihr vermutlich. Er trifft besonders auf Babys und Kleinkinder zu, da für ein Baby-Lachen rund 300 Muskeln genutzt werden. Während eines herzhaften Lachens werden außerdem Glückshormone ausgeschüttet, die sich positiv auf die körperliche Entwicklung eures kleinen Schatzes auswirken.

Nicht nur deswegen ist es wichtig, dass ihr gemeinsam mit eurem Baby lacht. Es ist auch für die emotionale Gesundheit eures Kindes wichtig, dass ihr es vom ersten Tag an so oft wie möglich anlächelt und sein Lachen erwidert. Außerdem stärkt ihr durch gemeinsames Lachen eure Eltern-Kind-Bindung.

Das Lächeln eures Babys könnt ihr auch durch das Hören von Kinderliedern stärken, wenn ihr miteinander singt und es mit kleinen Fingerspielen unterstützt oder es auf eurem Schoß mittanzen lasst. Dafür eignen sich z. B. die Klassiker Itze Bitze SpinneSumm Summ SummBacke backe Kuchen oder Hoppe-Hoppe Reiter sehr gut.

Ebenfalls könnt ihr euren Liebling durch Kitzeln oder „Flieger“ spielen zum Lachen bringen. Auf diese Spielereien reagiert euer Baby besonders mit einem lauten Lachen und Glucksen, wenn ihr mitlacht und ihr gemeinsam Spaß habt.

Das Baby-Lachen >

Baby-Lachen: Wie du deinen Liebling zum Lächeln bringst >

Wie kann ich meinem Baby bei einer Erkältung helfen?

Babys sind sehr anfällig für Erkältungen, da ihr Immunsystem anfangs noch nicht ausgereift ist. Besonders jetzt, in der kalten Jahreszeit, haben viele Babys mit einer Erkältung zu kämpfen. Dies kann für euer Baby sehr unangenehm sein und ihr werdet sicherlich mit eurem Schatz leiden, obwohl Erkältungen zum Aufwachsen dazugehören. Folgende Symptome lassen darauf schließen, dass euer Baby erkältet ist: gerötete Augen, Ruhelosigkeit (euer Baby schreit viel) und Appetitlosigkeit, Fieber, Husten, eine verstopfte oder laufende Nase.

Da das Immunsystem eures Babys noch leicht angreifbar ist, wird sich die ein oder andere Erkältung leider nicht vermeiden lassen. Zudem sind die Schleimhäute in Mund, Hals und Nase, die die Erreger abfangen sollen, noch sehr anfällig. Generell sagt man, dass jedes Kind innerhalb der ersten zwei Lebensjahre ungefähr zehnmal pro Jahr mit einer Erkältung zu kämpfen hat. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die ihr tun könnt, um einer Ansteckung vorzubeugen. Wenn ihr selber erkältet seid, solltet ihr euch häufig und vor allem gründlich die Hände waschen. Falls euer Baby schon Geschwister hat, könnt ihr diese darauf hinweisen, sich ebenfalls sorgfältig die Hände zu waschen und sich nicht in die Hände, sondern besser in den Ärmel oder ein Taschentuch zu husten oder zu niesen. Erkältungsviren können jedoch nicht nur durch Körperkontakt, sondern auch über die Luft weitergegeben werden. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es daher nicht.

Am besten gönnt ihr eurem Baby und auch euch selbstwährend der Erkältung viel Ruhe. Schenkt eurem Schatz viel Nähe und Geborgenheit, andere Dinge dürfen in dieser Zeit auch einmal liegen bleiben. Vor allem wenn euer Baby hustet, solltet ihr außerdem darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit in eurer Wohnung hoch genug ist. Ist die Raumluft zu trocken, könntihr ein feuchtes Handtuch über die Heizung hängen. Auch regelmäßiges Lüften kann helfen, denn so wird die trockene Heizungsluft ausgetauscht. Ebenfalls empfehlenswert sind ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft, diese werden euch und eurem Baby guttun.

Bietet eurem Schatz reichlich Flüssigkeit, z. B. ungesüßten Tee oder Mineralwasser, an. Stillkinder benötigen während einer Erkältung keinezusätzliche Flüssigkeit. Wenn ihr stillt, bekommt euer Baby außerdem Antikörper und somit einen natürlichen Schutz über die Muttermilch. Häufig leiden Babys während einer Erkältung unter einer verstopften Nase. Dadurch wird das Atmen für sie sehr anstrengend, auch beim Trinken bzw. Essen kann es zu Problemen kommen.

Viele Mütter schwören darauf, eine Zwiebel zu würfeln und diese in einem Säckchen über das Babybett zu hängen, um die verstopfte Nase ihres Babys zu befreien. Auch Muttermilch kann helfen, um die Nase zu befreien. Tröpfelt hierfür etwas Muttermilch in jedes Nasenloch. Sollten diese Mittel jedoch nicht die gewünschte Wirkung erzielen und die Nase eures Babys weiterhin stark verstopft sein, könnt ihr auf einen Nasensauger oder Nasentropfen mit Kochsalzlösung zurückgreifen.

Ist euer Baby unter drei Monate alt, empfiehlt es sich, bereits bei den ersten Anzeichen einer Krankheit, den Kinderarzt ufzusuchen. Ist euer Baby schon älter, solltet ihr den Kinderarzt aufsuchen, wenn ihr unsicher seid, ob es sich bei der Erkrankung eures Schatzes wirklich "nur" um eine Erkältung handelt. Ihr solltet außerdem mit eurem Baby zum Arzt gehen, wenn: es schlecht Luft bekommt, es stark hustet und auch nach Tagen keine Besserung der Erkältung eintritt, das Fieber weiter steigt, es sich sehr schlapp fühlt und das Trinken verweigert.

Warum hilft Schlaf meinem Baby bei Infekten? >

Sollte ich Fieber bei meinem Baby bekämpfen?

Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass Fieber kein schlechtes Zeichen ist. Der Körper kämpft nämlich gegen die Erreger an, indem er seine Temperatur hochfährt und so die Erreger abtötet. Meistens handelt es sich beim Fieber um keine eigenständige Erkrankung, sondern um ein Symptom. Von Fieber spricht man, wenn die Körpertemperatur über 38 °Celsius steigt. Ursächlich dafür sind bestimmte Botenstoffe, die beispielsweise im Fall einer Infektion zum Gehirn gelangen und den natürlichen „Sollwert“ verstellen. Leidet dein kleines Schätzchen an Fieber, empfindet es etwa 37 ° Celsius als zu kalt und reagiert auf darauf mit bestimmten Abwehrmechanismen. Fieber und Schüttelfrost gehören dazu.

Fiebersenkende Mittel solltet ihr erst ab einer Temperatur von 39 Grad und in Rücksprache mit dem Kinderarzt geben. Am besten messt ihr mehrmals am Tag die Temperatur und notiert die Werte. So kann der Kinderarzt überprüfen, ob fiebersenkende Mittel nötig sind und ob wirklich nur eine Erkältung hinter der Erkrankung eures Babys steckt.

Mit einem kleinen Säugling, der unter 12 Wochen alt ist, solltest du bei einer Körpertemperatur über 38 °Celsius generell deinen Kinderarzt aufsuchen. Aber auch ohne Fieber kann ein Arztbesuch sinnvoll sein, da sehr kleine Kinder manchmal keine erhöhte Körpertemperatur haben, auch wenn sie schwer krank sind.

Achte bei Säuglingen daher auch auf andere Warnzeichen: Sollte dein Baby erbrechen, Durchfall haben und die „Trinkmahlzeiten“ verweigern, kannst du davon ausgehen, dass etwas nicht stimmt. Selbiges gilt, wenn dein kleines Schätzchen plötzlich Hautauschlag bekommt oder sich anders als normal, möglicherweise lethargisch und abweisend verhält.

Fieber bei Babys und Kleinkinder >

Wie kann die Hüftdysplasie meines Babys behandelt werden?

Wenn frischgebackene Eltern vom Kinderarzt erfahren, dass ihr kleiner Schatz unter einer Fehlbildung der Hüfte leidet, sind sie erst einmal geschockt. Geht man doch eigentlich davon aus, dass eher ältere Menschen mit Hüftproblemen zukämpfen haben. Dabei sind Hüftprobleme bei den Kleinsten gar nicht so selten wie man zunächst glaubt.

Wie eine Hüftfehlbildung behandelt wird, hängt von ihrer Schwere ab. Bei einer leichtenHüftreifungsverzögerung, mit der etwa ein Viertel aller Babys geboren wird, ist häufig keine Therapie notwendig. Hier genügt es häufig schon, dass die Eltern ihr Baby mithilfe einer zweiten Windel oder einem Moltontuch breiter wickeln.

Sowohl bei der Hüftdysplasie als auch bei der Hüftluxation ist eine konsequente Therapie allerdings besonders wichtig, um Spätfolgen zu verhindern. Wird eine Hüftdysplasie nicht erkannt und bleibt dementsprechend unbehandelt, führt sie im Erwachsenenalter zu einemvorzeitigen Gelenkverschleiß. Betroffene leiden durch die Abnutzung des Gelenkknorpels unter starken Schmerzen und benötigen dann häufig schon früh eine künstliche Hüfte.

Um eine Hüftdysplasie bei Säuglingen zu behandeln, wird meistens eine sogenannte Beuge-Spreiz-Schiene genutzt, mit deren Hilfe die Beine in eine gebeugte und leicht gespreizte Position gebracht werden. Dadurch wird der Hüftkopf in die Pfanne gedrückt und die Reifung des Gelenks gefördert. Diese Schiene muss dann für eine gewisse Zeit (meistens für ein paar Wochen oder auch Monate) und rund um die Uhr getragen werden. Sie sollte nur zum Wickeln und Baden entfernt werden.

Bei einer Hüftluxation (Ausrenkung) muss die Hüfte wieder eingerenkt werden, was in der Regel unter einer Vollnarkose geschieht. Nach einer Hüfteinrenkung muss das Baby einige Wochen einen Sitz-Hock-Gips tragen, damit das Hüftgelenk in der richtigen Position bleibt.

Hüftdysplasie bei Babys >

Wie plane ich den Urlaub mit Kindern am besten?

Nicht jedes Jahr kann und will man in den Urlaub fahren oder fliegen. Gerade wenn das Baby noch sehr klein ist oder eine schwierige Phase z.B. wegen Zahnen durchmacht, fühlt sich die Familie in den eigenen vier Wänden am wohlsten. Trotzdem sollte auch so ein Urlaub zu Hause geplant werden, besonders wenn Ihr noch ältere Kinder habt. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass die Tage einfach nur gleichförmig vergehen, keine richtigen Ideen für Aktivitäten aufkommen und die freien Tage vorbei sind, ohne dass es sich wie Urlaub angefühlt hat. Natürlich sollten nicht alle Urlaubstage akribisch durchgeplant werden, damit auch Luft für spontane Dinge oder zum Ausruhen bleibt.

Erkundigt Euch vorab über die Freizeitmöglichkeiten in Eurer Nähe, vieles kennt Ihr vielleicht noch gar nicht. Setzt Euch dann mit allen Familienmitgliedern zusammen und jeder darf Vorschläge für Aktivitäten machen, bezieht vor allem Eure größeren Kinder mit ein.

Mehr als eine Aktivität pro Tag sollten Ihr nicht planen, es muss auch nicht jedes Mal ein richtiger Ausflug sein, ein Spielenachmittag im Garten macht z.B. allen Spaß und kostet nichts. Um Rücksicht auf das jüngste Familienmitglied zu nehmen, können auch nur Unternehmungen in Angriff genommen werden, die den Schlafrhythmus des Babys nicht stören.

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Tipps für den sicheren Aufenthalt mit Kindern am Wasser >

Was spiele ich mit Kindern?

Einige alte Kinderspiele sind auch heute noch Klassiker auf jeder Geburtstagsparty. Dazu gehören beispielsweise lustige Spiele wie Topfschlagen. Dabei verbindest du deinem Kind die Augen und drehst es einige Male, damit es nicht mehr weiß, wo es sich im Raum befindet. Währenddessen stellen sich die “Mitspieler“ in der Nähe zum umgedrehten Topf auf. Dein Kind bzw. der Spieler mit den verbundenen Augen krabbelt nun auf allen Vieren auf dem Boden. Klopfend „tastet“ es mit dem Kochlöffel nach dem Topf. Währenddessen geben die anderen Zuschauer nützliche Hinweise wie „kalt“ (bedeutet „weit weg)“ oder „sehr heiß“ („ganz nah dran“). Hat das Kind den Topf gefunden und klopft mit dem Kochlöffel darauf, erhält es einen Preis und beendet das Spiel.

Ein weiteres schönes Spiel ohne Material für drinnen ist die stille Post (oder Flüsterpost). Dabei sitzen die Kinder im Kreis und starten mit einem einfachen Wort oder einem Satz. Das Wort/ den Satz flüstert ein Kind dem nächsten Mitspieler leise ins Ohr. So geht es reihum, bis der letzte Mitspieler das gehörte Wort bzw. den Satz für alle laut ausspricht. Was sich langweilig anhört, macht eine Menge Spaß. In den meisten Fällen kommt ein vollkommen anderes Wort am Ende heraus.

Falls ihr Denkspiele mögt, solltet ihr „ich packe meinen Koffer“ auch einmal ausprobieren. Bei diesem Spiel ohne Material fügt jeder Spieler nach dem Satz „ich packe meinen Koffer und nehme mit“ einen Gegenstand hinzu. Der Spieler, der als nächstes an die Reihe kommt, muss alle zuvor „eingepackten“ Gegenstände wiederholen, bis er seinen Gegenstand nennen darf. Wetten, dass jemand die Übersicht verliert und nicht mehr alle Gegenstände im Gedächtnis behält? Ihr entscheidet selbst, ob die Spieler die genaue Reihenfolge einhalten müssen oder lediglich alle Gegenstände querbeet aufzählen.

Schöne Spiele für die Kleinsten (3-4 Jahre) sind unteranderem: Lotti Karotti (ab 4 Jahre): Das beliebte Wettlaufspiel. Wer als erstes mit seinem Hasen auf der Karotte ankommt, hat gewonnen. Obstgarten (ab 3 Jahre): Ein kooperatives Farbwürfelspiel. Die Kinder müssen schnell Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen pflücken. Tempo, kleine Schnecke (ab 3 Jahre): Der beliebte Schneckenrennen-Klassiker fördert das erstes Regelverständnis, das Erkennen von Farben und die Konzentration. Uno Junior (ab 3 Jahre): Den Klassiker gibt es auch als Junior-Version mit Tiermotiven illustriert. Zicke Zacke Hühnerkacke (ab 3 Jahre): eine Mischung aus "Mensch ärgere dich nicht!" und „Memory". Magna Tiles (ab 3 Jahre): aus magnetischen Bauteilen lassen sich alle möglichen Sachen bauen, das fördert die Kreativität und eure Kinder können sich auch allein damit beschäftigen. PlayMais Bastelsets (ab 3 Jahre): Bausteine aus Maisgrieß mit Lebensmittelfarbe gefärbt; Mithilfe von etwas Wasser weichen die kleinen „Bausteine“ auf und kleben aneinander, sodass die Kleinen großartig damit Figuren und andere Dinge basteln können.

Aufwärmspiele sind super, um die Kinder auf sportliche Aktivitäten vorzubereiten. Als „einfaches“ Aufwärmprogramm eignen sich Ballspiele aller Art, zum Beispiel Volleyball, Völkerball oder Fußball. Auch das Versteckspiel, bei dem ein Kind die anderen sucht, ist noch immer ein Hit. Neben den Versteckspielen können sich die Kinder mit einem Hula-Hoop-Reifen oder Seilspringen aufwärmen. Feste Regeln gibt es für die letztgenannten beiden Spiele nicht. Beim Seilspringen können jedoch zwei Kinder das Seil halten, während ein Drittes springt. Dazu könnt ihr tolle Reime aufsagen oder nach dem Alter zählen. Die Spieler wechseln, sobald das hüpfende Kind einen Fehler macht.

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Wie lobe ich mein Kind richtig?

Einer der Gründe dafür, warum viele Erwachsene nicht gut mit ernst gemeintem Lob umgehen können, ist, dass sie dies als Kinder nicht gelernt haben. Natürlich ist es wichtig, dass du dein Kind darin bestätigst, was es tut. Hierbei solltest du allerdings ein paar Dinge beachten, damit deine positive Geste später keine negativen Auswirkungen hat.

Du kannst dich beim Loben auf dein Kind als Person oder auf die Leistung des Kindes beziehen. Personenbezogenes Lob ist z. B. „Das hast du super gemacht!“ Dies kann das Selbstwertgefühl deines Lieblings schwächen, anstatt es zu stärken. Studien haben herausgefunden, dass Kinder, die personenbezogenes Lob erhalten haben, anschließend schlechter mit Misserfolgen umgehen konnten.

Außerdem beschreibst du mit dieser Art von Feedback die Fähigkeiten, die dein Kind bereits hat und beziehst nicht den Lernprozess ein, in welchem es neue Fähigkeiten erlernt. Das kann bei ihm den Eindruck erwecken, dass du ihm nicht viel zutraust. Dadurch kann dein gut und motivierend gemeintes Lob verunsichernd und demotivierend auf deinen Liebling wirken, da es davon ausgeht, dass er an eventuellen Defiziten nichts ändern kann. So kann sich ein „Ich kann das einfach nicht“ in seinem Kopf festigen und ihn nachhaltig in seiner Fähigkeit zu lernen beeinflussen.

Eine weitere Falle, in die du tappen kannst, ist der Vergleich deines Kindes mit seinen Geschwisterchen. Wenn du ihm sagst, dass es ein z.B. ein Bild viel schöner gemalt hat als sein Bruder oder seine Schwester, kann es gut sein, dass es in allem was es tut einen ständigen Konkurrenzkampf sieht. Hierdurch kann dein Kind zu einem schlechten Verlierer werden. Ein personenbezogenes Lob kann sich demnach negativ auf sein Selbstbewusstsein auswirken.

Wie man Kinder richtig lobt >

Warum will mein Kind nicht in den Kindergarten?

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, wieso dein Schatz nicht in den Kindergarten gehen möchte. Einer dieser Gründe kann sein, dass dein Liebling unter Trennungsangst leidet, weil er Angst hat, dich zu verlieren. Da du seine Bezugsperson bist, hat er eine ganz besondere Bindung zu dir. Wenn dein Kind älter wird, versteht es, dass Mama und Papa immer wieder zurückkommen und es keine Angst haben muss. Dieses Gefühl ist sehr komplex und ist biologisch bedingt. Es hat also nichts mit dem Kindergarten zu tun.

Falls eure Familie vor Kurzem Zuwachs bekommen hat, kann ein weiterer Grund sein, dass dein Kind eifersüchtig auf sein kleines Geschwisterkind ist. Schließlich darf es mit Mama und Papa zuhause sein, während dein älteres Kind in den Kindergarten gebracht wird und sich somit vom Familienleben ausgeschlossen fühlt.

Außerdem kann es sein, dass dein Liebling Probleme mit der Eingewöhnung in der neuen Umgebung hat, weil es ihm dort zu laut oder zu hektisch ist. Möglicherweise tut er sich auch schwer damit, neue Freunde zu finden oder er wird von anderen Kindern gehänselt oder ausgeschlossen. Um dies als Grund auszuschließen, solltest du mit den Erziehern sprechen. Sie betreuen dein Kind den ganzen Tag und erleben, wie es sich in der Gruppe verhält, ob und wann es sich zurückzieht und ob es Probleme in der Gruppe gibt. Außerdem sind sie die Ansprechpartner deines Kindes vor Ort und erkennen eine Über- oder Unterforderung oft direkt in der jeweiligen Situation.

Mein Kind will nicht in den Kindergarten >

Haustier ja oder nein?

Wenn du vor der Entscheidung stehst, ob du deine Familie um ein Haustier erweiterst, solltest du diese nicht leichtfertig treffen. Denn es ist wichtig, dass du dir deiner Verantwortung gegenüber diesem Lebewesen bewusst bist. Auch wenn der neue flauschige Mitbewohner am Anfang super interessant ist und dein Kind dir auch versichern wird, dass er sich jeden Tag darum kümmert, stehst du als Elternteil immer mit in der Verantwortung. Schließlich muss auch für ein Tier gesorgt werden, wenn es krank ist oder wenn dein Kind sich mit anderen Dingen beschäftigt. Oft werden die neuen Weggefährten nach wenigen Wochen schon uninteressant. Deswegen ist es wichtig, dass ihr die Entscheidung, ob ihr einen neuen Mitbewohner aufnehmen wollt, gemeinsam trefft und diese nicht nur vom Wunsch des Kindes abhängig macht.

Hunde und Katzen stehen ganz oben auf der Wunschliste, benötigen jedoch viel Aufmerksamkeit. Deutlich pflegeleichter und kindgerechter als eine Katze oder ein Hund sind meist kleinere Nagetiere. Deshalb wird ein Meerschweinchen oder ein Goldhamster oft als sogennentes Einstiegs-Haustier empfohlen. Eine Alternative sind Zwergkaninchen, die als ideale Streicheltiere für Kleinkinder gelten und pflegeleicht sind.

Ein Haustier für Kleinkinder: Geht das? >

Wie glücklich ist mein Einzelkind?

Es gibt zahlreiche Vorurteile über Einzelkinder: Sie seien egoistisch, intolerant, verwöhnt, vorlaut, erwachsenenorientiert und irgendwie auch einsam. Aus Sicht der Psychologie gibt es jedoch keinerlei Charaktereigenschaften, die speziell auf Einzelkinder zutreffen. Es gibt einige Vor- und Nachteile, als Einzelkind aufzuwachsen. Es ist für ein Einzelkind z.B. oft schwieriger zu lernen, Konflikte mit anderen zu lösen. Allerdings gibt es auch Meinungen, die das Vorhandensein von Geschwistern eine mögliche, negative Ursache sein könnte, die sich in Aggressionen oder starkem Konkurrenzdrang im späteren Leben ausdrückt.

In Deutschland wächst fast jedes zweite Kind ohne Geschwister auf. Wenn ihr ein Einzelkind habt, solltet ihr bestimmte Dinge berücksichtigen, denn Alles liegt in der Erziehung und im Umfeld der Kleinen. Schützt euer Kind nicht übermäßig, erleichtert den Kontakt mit anderen Kindern, lass ihn nicht immer gewinnen. Kinder brauchen andere Kinder und es ist ein Teil des Jobs als Mutter oder Vater eines Einzelkinds dafür zu sorgen, dass dein Kind nicht in einer reinen Erwachsenenwelt aufwächst.

Typisch Einzelkind >

Was macht einen guten Vater aus?

Seit einigen Jahrzehnten befindet sich die Vaterrolle zum Glück in einem Wandel. Ein Vater soll nicht mehr nur Versorger sein, sondern auch eine starke emotionale Beziehung zu seinen Kindern aufbauen und sich aktiv in die Erziehung einbringen. Wir haben Euch einige für uns wichtige Punkte herausgesucht, die einen guten Vater ausmachen:

Ein guter Vater bereitet sich zusammen mit seiner Partnerin auf den Familienzuwachs vor. Er begleitet sie zur Frauenärztin und träumt schon jetzt mit ihr von der gemeinsamen Zukunft als Familie. Er ist bei der Geburt des Kindes dabei. Er versucht von Anfang an so viel Zeit wie möglich mit seinem Kind zu verbringen und das regelmäßig.

Er kann alles, was Mama auch kann – außer Stillen. Ein Baby zu wickeln, es zu baden oder es in den Schlaf zu wiegen, stärkt die Bindung und zwar auf beiden Seiten. Er kennt sich mit Ritualen aus und zelebriert sie mit dem Kind: Das abendliche Einschlafritual gehört ebenso dazu, wie der rituelle Abschied am Morgen oder vor längeren Geschäftsreisen. Er spielt mit seinem Kind und wird selber wieder ein bisschen zu einem. Er kann sein Kind trösten, weil es ihm vertraut. Er ist Lehrer fürs Kind und bringt ihm bei, wie man einen Bauklötzchenturm oder einen Papierflieger baut, aber auch wie man nach Niederlagen wieder aufsteht und es noch einmal versucht. Er sagt und zeigt seinem Kind, dass er es liebt und stolz ist, ein solch tolles Kind zu haben.

Er interessiert sich für das, was das Kind macht, wie es seine Zeit verbringt und was es beschäftigt. Er kennt die Freunde und Freundinnen seines Kindes. Er weiß, was sein Kind gerne isst, welches seine Lieblingsbücher oder Lieblingsfilme sind. Genauso weiß er, was sein Kind überhaupt nicht ausstehen kann.

Er lässt sein Kind nicht im Unklaren. Er informiert es, wenn er geht, wann er zurückkommt und wenn andere wichtige Entscheidungen getroffen werden, die auch das Kind betreffen. Er gibt seinem Kind gegenüber nicht immer nach. Er schafft es, konsequent zu sein, wenn die Situation es erfordert. Er fühlt sich – so nervig die Kleinen hin und wieder auch sein können – bereichert durch das Kind an seiner Seite.

Bitte vergisst aber nicht: Ein perfekter Vater existiert nicht – und perfekt sein muss er auch nicht. Was einen guten Vater ausmacht ist, dass er sein Bestes gibt und seinem Kind die Liebe, aber auch die Grenzen gibt, die es braucht. Lest dazu den Beitrag von unserem englischen Blog-Schreiber Martin Ellis (Vater von zwei Kindern):

Zum ersten Mal Vater werden >

Warum ist Mutterliebe so stark?

Wir alle haben bereits von ihr gehört und wahrscheinlich spürst du sie jeden Tag, wenn du dein Kind ansiehst – Mutterliebe. Aber wie kommt sie zustande und warum ist sie so stark?

Mutterliebe bezeichnet die emotionale Verbindung zwischen dir und deinem Kind, die durch Hormone verursacht wird. Ihr wird nachgesagt, dass sie die stärkste Verbindung ist, die zwischen zwei Menschen bestehen kann. Sie entwickelt sich bereits vor der Geburt deines kleinen Schatzes und bleibt ein Leben lang erhalten. Dieses Gefühl zwischen Mutter und Kind ist essenziell für die Entwicklung deines Kindes, da es sich geborgen fühlt und so den Mut entwickelt, seine eigenen Erfahrungen im Leben zu machen.

Der Anblick deines Babys löst in dir Beschützerinstinkte und den Wunsch aus, dich um es zu kümmern. Diese Instinkte sind evolutionär bedingt, da dein Kind in seinen ersten Lebensmonaten und Jahren fast vollständig auf dich und deine Unterstützung angewiesen ist.

Da es sich nur durch Weinen und Schreien ausdrücken kann, ist es von deiner liebevollen Pflege abhängig, die sein Wohlergehen über Alles stellt. Bereits während der Schwangerschaft entwickeln sich die starken Muttergefühle für dein heranwachsendes Baby. Aus diesem Grund nimmst du auch die Schwangerschaftsbeschwerden und die Schmerzen der Geburt in Kauf, da du möchtest, dass es deinem Baby gut geht.

Verantwortlich hierfür sind die Hormone Prolaktin und Oxytocin. Prolaktin wird z. B. beim Stillen ausgeschüttet und wirkt beruhigend. Das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin wird ebenfalls beim Stillen und anderem Körperkontakt ausgeschüttet. Die Kombination der beiden Hormone lassen dein Baby Liebe, Sicherheit und Geborgenheit empfinden. Mutterliebe wirkt also für Euch beide ähnlich wie eine Droge, die die Natur produziert, um das Überleben deines Nachwuchses zu sichern.

Das starke natürliche Band, das zwischen dir und deinem Liebling besteht, sorgt für viele unvergesslich schöne Momente und wird Euer gemeinsames Leben positiv beeinflussen.

Wie entsteht Mutterliebe? >

12 Dinge, die eine Mama perfekt beherrscht >

Geschenkideen zum Vatertag und Muttertag

Ursprünglich kommt der Vatertag aus den USA. Er wurde dort als Pendant zum Muttertag eingeführt und irgendwann auch in Deutschland übernommen. Zu diesem Ehrentag soll Papa auch ein besonderes Geschenk bekommen. Wenn dein Kind noch im Kindergartenalter sein sollte, bietet es sich an, gemeinsam etwas zu basteln. Der Klassiker unter den Vatertagsgeschenken ist eine selbst gebastelte Karte. Auf dieser kannst du zusammen mit deinem Schatz Bilder von ihm und Papa aufkleben oder du lässt dein Kind mit bunten Stiften ein großartiges Bild von sich und ihm malen.

Wenn dein Kind bereits schreiben kann, könnt ihr den Text erst gemeinsam vorschreiben und ihn dann auf die Karte übertragen. Du kannst den Text, wie z.B. „Papa, ich habe dich ganz doll lieb“ oder „Du bist der beste Papa der Welt“ aber natürlich auch in Druckbuchstaben auf ein Blatt Papier vorschreiben und dein Schatz paust diesen dann ab. Ganz sicher wird das Papas Herz höherschlagen lassen.

Papa ist der Beste und Mama ist die Beste. Deswegen hat sie auch einen besonderen Tag verdient – den Muttertag. Nehmt euch den ganzen Tag Zeit für Mama und bereitet ihr einen rundum schönen Tag, an den sie sich gerne erinnert. Ihr könnt sie z.B. extra lange schlafen lassen und sie dann mit einem leckeren Frühstück aus Pancakes oder frischen Brötchen und einer heißen Tasse Tee oder Kaffee wecken. Nachdem sie das liebevoll dekorierte Tablett begutachten und sich darüber freuen konnte, könnt ihr erstmal eine Runde miteinander knuddeln und ihr einen ganz dicken Kuss geben. Davon kann sie sicher nicht genug bekommen und die gemeinsame Zeit, Nähe und Liebe wird sie genießen. Danach kann dein Kind ihr feierlich sein Geschenk überreichen.

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So kannst Du Ostern mit deinem Kind feiern

Neben Weihnachten und Geburtstagen ist das Osterfest eines der schönsten Feste zur Familienzusammenkunft. Gerade für die Kleinsten ist Ostern besonders aufregend, da sie sich aktiv auf die Suche nach dem Osterhasen und seinen Mitbringseln machen.

Sie gehören zu Ostern, wie der Christbaum zu Weihnachten: Die Osterkörbchen. Diese kannst du mit einigen Leckereien und vielleicht einem kuscheligen Plüschhasen bestücken. Wenn sich dein Kleines dann in deinem Garten auf die Eiersuche macht, wird es sich jedes Mal aufs Neue über die kleinen Schätze freuen.

Außerdem könnt Ihr gemeinsam einen Hefezopf oder einen Karottenkuchen backen. Sicher wird dein Kind von der Idee begeistert sein, wenn du ihm vorschlägst, eine kleine Stärkung für den fleißigen Osterhasen zuzubereiten. Die Gebäckstücke könnt Ihr in Form von Küken, Hasen oder Eiern anfertigen. Vielleicht finden sie anschließend auch den Weg in das ein oder andere Osternest, das ihr versteckt.

Der Klassiker unter den Beschäftigungen rund um das Osterfest ist sicherlich das Eier färben. Diese kannst du deinen Schatz mit Finger- oder Wasserfarben bemalen lassen. Dabei macht es auch nichts aus, wenn mal ein bisschen Farbe an den Fingerchen landet, da sie hautfreundlicher sind als Acrylfarben.

Sobald die bunten Ostereier getrocknet sind, könnt Ihr entweder Eure Ostersträucher oder Eure Wohnung mit ihnen dekorieren oder sie zum Eierlaufen verwenden. Hierbei legt Ihr die Eier auf einen Esslöffel und lauft auf einer festgelegten Strecke um die Wette. Um unnötigen Dreck zu vermeiden, eignen sich gerade bei kleinen Kindern gekochte Eier gut für diese Spielerei.

Als Auftakt für die Osterfeiertage bietet sich ein gemütlicher Osterbrunch an oder Ihr lasst die gemeinsame Zeit mit einem kleinen gemütlichen Osterfeuer am Abend ausklingen. So wird Ostern zu einem besonderen Feiertag für Euch.

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Wie gestalte ich mein Zuhause an Weihnachten kindersicher?

Für viele Eltern ist die Weihnachtszeit nicht nur besinnlich, sondern auch eine kleine Herausforderung. Hat dein Baby im letzten Jahr noch friedlichen auf dem Arm geschlummert, erkundet es seine Umgebung in diesem Jahr vielleicht schon selbstbewusst auf beiden Beinen oder aber es bahnt sich seinen Weg auf allen Vieren. Alles was ihm dabei begegnet wird natürlich furchtlos und mit großer Neugierde bestaunt, angefasst und ausprobiert. So auch deine Weihnachtsdekoration! Damit du das Fest in vollen Zügen und ohne Sorgen genießen kannst, begeben wir uns gemeinsam auf eine virtuelle Tour durch dein Haus und schauen, worauf in Sachen Kindersicherung besonders zu achten ist.

Ein Weihnachtsbaum – Was ist besser echt oder künstlich? Kinderaugen leuchten jedes Jahr wieder im Antlitz eines glitzernden, bunt geschmückten Weihnachtsbaums im Wohnzimmer. Keine Frage, ein Baum gehört dazu und trotzdem gilt es, deinem Kind zuliebe einige Vorkehrungen und Entscheidungen zu treffen. Deine erste Möglichkeit ist ein künstlicher Weihnachtsbaum. Der wirft keine Nadeln ab, ist um einiges leichter als eine echte Tanne und daher auch weniger gefährlich. Solltest du dich für ein solches Exemplar entscheiden, schau dir aber genau an, woraus der Baum besteht und ob die Inhaltsstoffe eventuell schädlich oder allergieauslösend sein könnten.

Möglichkeit Nummer zwei ist ein echter Weihnachtsbaum. Wir empfehlen, entscheide dich für ein kleineres Exemplar und platziere es erhöht auf einem Tisch oder Schränkchen. Achte darauf, dass dieser nicht wackelt und sicher steht. Sollte so ein Mini-Baum nun ganz und gar nicht deinen Vorstellungen entsprechen, dann musst du auf einen prächtigen großen Baum nicht verzichten. Wichtig ist aber ein sehr stabiler Fuß und die zusätzliche Fixierung des Baumes mit einer Kordel. Entweder du lässt die unteren Zweige undekoriert, so dass dein Kind nicht an die Deko drankommt oder aber du bist kreativ und verwendest das Laufgitter deines Kindes mal anders und zäunst den Baum quasi ein.

Apropos Dekoration, Glaskugeln sind natürlich ein No-Go aber auch kleine Plastiksterne und andere Dekoelemente die zerbrechlich oder sehr klein sind, sollten tunlichst vermieden werden. Keine Sorge, es gibt viele wunderschöne und kinderfreundliche Alternativen. Figuren aus Holz, Stoff und Papier schaffen hier Abhilfe und Anhänger aus Lebkuchen sind der absolute Renner. Das Backen der Lebkuchen-Anhänger ist nicht nur eine tolle gemeinsame Aktivität für dich und dein Kind, sondern hüllt dein Wohnzimmer auch in einen herrlich weihnachtlichen Duft. Auf echte Kerzen am Baum kannst du getrost verzichten und stattdessen eine LED Lichterkette benutzen. Achte aber bitte darauf, dass diese TÜV zertifiziert ist und verstecke die Kabel so gut es geht. In jedem Fall sollte jeder Haushalt mit Rauchmeldern und einem Feuerlöscher ausgestattet sein.

Vorsicht im Umgang mit Kerzen! Besonders in der Weihnachtszeit wird man leicht dazu verführt, auch im Badezimmer ein paar Kerzen aufzustellen und ein schönes heißes Bad zu genießen. Wenn du dich dafür entscheidest, benutze die Kerzen nur dann, wenn du dich ohne Kind im Bad aufhältst, lasse niemals Streichhölzer oder Feuerzeuge herumliegen und bewahre die Kerzen nach Gebrauch außer Reichweite des Kindes auf. Das gilt generell für alle Räume im Haus.

Zu guter Letzt noch einen Hinweis zum Thema Geschenke und Familienbesuche. Geschenke solltest du mit deinem Kind gemeinsam auspacken und die Verpackung dann wegräumen. Geschenkfolie und -band könnten sonst zur Gefahr werden, wenn das Kind unbeaufsichtigt damit spielt. Die Weihnachtszeit ist außerdem jedes Jahr wieder ein wunderschöner Anlass, um Freunde und Familie zu besuchen. Wenn ihr auswärts zu Besuch seid, denke aber stets daran, andere Haushalte sind womöglich nicht kindersicher. Behalte deinen Wirbelwind also immer gut im Auge.

Wie kann ich meinem Baby helfen, wenn es Koliken hat?

Dein Baby weint nach dem Füttern herzzerreißend und kann sich nicht mehr beruhigen. Es scheint, als hätte es Bauchschmerzen. Wenn dies regelmäßig auftritt, ist es wahrscheinlich, dass es unter Koliken leidet. Da sie in den ersten drei Lebensmonaten am schlimmsten sind, werden sie auch als 3-Monatskoliken bezeichnet. Ungefähr jedes fünfte Baby ist davon betroffen. Als Elternteil zerreißt dir dieser Anblick sicher das Herz und du möchtest deinem Kind unbedingt helfen.

Bei Kleinkindern entstehen häufig Blähungen, da ihr Verdauungssystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Für die Verdauung von Milch ist nämlich ein bestimmtes Verdauungsenzym notwendig, welches in den ersten Lebensmonaten noch nicht in ausreichender Menge vorhanden ist. Außerdem kann es vorkommen, dass es beim Stillen oder beim Trinken aus dem Fläschchen zu viel Luft schluckt, wodurch sich sein Bäuchlein aufbläht. Gelegentlich können auch Tabakrauch und Fertigmilch, die durch Zusatzstoffe in seinem Magen schäumt, Auslöser für die Koliken deines Babys sein. Bei diesen kann die Luft nicht aus seinem Darm entweichen, was Schmerzen verursacht.

Symptomatisch für diese Schmerzen ist, dass dein Kleines seine Beinchen abwechselnd anzieht und anschließend überstreckt, mit seinen Ärmchen wedelt und sein Bäuchlein hart und aufgebläht ist. Dabei ballt es seine kleinen Hände zu Fäusten und schreit und weint herzzerreißend mit schmerzverzerrtem, hochrotem Gesicht. Sobald die Luft ein wenig entweicht, verschafft ihm dies ein wenig Linderung. Ärzte und Hebammen sprechen von einer 3-Monatskolik, wenn dein Neugeborenes über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen an mehr als drei Tagen in der Woche für mehr als drei Stunden wegen seiner Bauchschmerzen schreit.

Da die Ursachen für die Bauchschmerzen deines Babys unterschiedlich sein können, wirst du zu Beginn verschiedene Dinge ausprobieren müssen, um herauszufinden, welche ihm helfen. Eine mögliche Lösung ist, dass du bereits beim Füttern darauf achtest, dass dein Kind nicht zu hastig trinkt. So sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu viel Luft schluckt, die seinem Bäuchlein Schmerzen bereitet. Außerdem sollte die Nahrungsaufnahme in einer möglichst aufrechten Haltung stattfinden. Falls du deinem Baby die Flasche gibst, kann es helfen, wenn die angerührte Milch nicht zu schaumig ist. Leg am besten immer wieder kurze Pausen während der Fütterung ein, damit dein kleiner Schatz aufstoßen und hierdurch die eingesogene Luft entweichen kann.

Während der Stillzeit kann es zudem hilfreich sein, wenn du nur wenig blähende Lebensmittel wie z. B. Kohl oder Hülsenfrüchte zu dir nimmst, da du deren Wirkung über deine Muttermilch an dein Baby weitergibst.

Eine weitere Möglichkeit, die 3-Monatskoliken deines Babys zu mildern, bietet die Bauchmassage. Durch eine sanfte Massage mit Zeige- und Mittelfinger rund um den Bauchnabel deines Babys kannst du die Blähungen manuell lösen. Der Fliegergriff unterstützt deinen Liebling ebenfalls dabei, angestaute Luft wieder loszuwerden. Hierbei liegt er mit dem Bäuchlein nach unten auf deinem Unterarm.

Außerdem kannst du versuchen, deinem Baby frischen Fencheltee zu geben oder seinen kleinen Bauch mit einem warmen Bad oder einem kleinen Kirschkernkissen zu beruhigen. Zudem wirken der Körperkontakt und die damit verbundene Nähe zu dir beruhigend auf deinen kleinen Schatz. Falls das Weinen und Schreien deines Babys länger als drei Stunden anhalten, sich sein Trinkverhalten verändern und es nicht genug an Gewicht zulegen sollte, solltest du mit eurem Kinderarzt über weitere Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

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Wenn euer Kind woanders übernachtet

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem euer Kind bei einem Freund oder einer Freundin übernachten möchte. Für euer Kind ist dies nicht nur ein unglaublich spannende Angelegenheit, sondern fördert zudem die Entwicklung.

Jedes Kind ist anders, dementsprechend gibt es kein festgelegtes Alter, ab dem ein Kind woanders übernachten kann. Eine viel größere Rolle spielt, ob euer Kind zuvor schon einmal z. B. bei den Großeltern geschlafen hat, bevor es bei einem Freund oder einer Freundin übernachtet. Es gibt Kinder, die damit überhaupt keine Probleme haben, während andere Kinder vor allem nachts noch dringend ihre vertraute Umgebung und die elterliche Nähe benötigen. Da ihr eure Kinder am besten kennt, werdet ihr auch am besten einschätzen können, ob eure Kinder schon bereit sind, woanders zu übernachten. Äußert ein Kind diesen direkten Wunsch, sollten die Eltern darauf eingehen. Vermutlich ist das Kind dann auch tatsächlich schon soweit.

Wenn sich euer Kind dazu entschlossen hat, woandersübernachten zu wollen, stellt ihr euch als Eltern vermutlich folgende Fragen: "Habe ich ein gutes Gefühl dabei? Kann ich der Familie, bei der mein Kind übernachten möchte, wirklich vertrauen?". Das ist ganz normal und vor allem ist es auch wichtig, sich diese Fragen zu stellen, da man nicht nur die Aufsichtspflicht, sondern auch seinen Schatz in andere Hände gibt. Im Idealfall kennt ihr die Familie oder die Person, bei der euer Kind schläft,schon. Wenn ihr euch bei der Vorstellung, euer Kind bei der entsprechenden Familie übernachten zu lassen, absolut unwohl fühlt und kein Vertrauen habt, ist es besser, die Übernachtung nicht zu erlauben.

Über diese Dinge sollte vor der Übernachtung gesprochen werden: Gepäck: Fragt die Gastfamilie im Vorfeld, ob euer Kind etwas mitbringen muss (z. B. Schlafsack, Luftmatratze). Ab ins Gepäck sollte außerdem das Lieblingskuscheltier eures Kindes, damit es etwas Vertrautes bei sich hat. Auch schläft es sich im gewohnten Babyschlafsack oder Kinderschlafsack fast wie zuhause.

Leidet euer Kind an Allergien oder muss Medikamente nehmen? Darüber muss die Gastfamilie unbedingt informiert sein, um darauf eingehen zu können. Erreichbarkeit: Euer Kind sollte natürlich immer die Möglichkeit haben, euch erreichen zu können. Hinterlasst der Familie, bei der es übernachtet, daher auf jeden Fall eure Nummer, damit ihr bei möglichen Problemen erreichbar seid. Einer exakten Planung bedarf es aber nicht. Für euer Kind ist die Übernachtung ein großes Abenteuer und die vielen neuen Eindrücke, die es gewinnt, sind spannend und auch positiv für die Entwicklung. Es sammelt neue Erfahrungen und auch wenn in der Familie alles ganz anders läuft als Zuhause, ist das nicht weiter tragisch, solange die andere Familie kinderfreundlich ist.

Und wenn ihr zum ersten Mal ein Gastkind über Nach tzu Besuch habt? Bleibt gelassen und betreibt keinen zu großen Aufwand. Am einfachsten ist es, wenn euer Familienleben so gestaltet ist wie bisher.

Welche Probleme kann es geben?

Heimweh: Viele Kinder bekommen Heimweh, wenn sie woanders übernachten. Versucht zunächst, euer Gastkind zu trösten. Lässt es sich nicht beruhigen, lasst ihr es am besten die Eltern anrufen. Gemeinsam kann dann entschieden werden, ob das Kind bleiben oder abgeholt werden möchte.Krankheit: Verständlicherweise möchten kranke Kinder am liebsten bei ihren Eltern sein. Wird euer Gastkind plötzlich krank, solltet ihr die Eltern darüber informieren und das Kind nach Möglichkeit zurückbringen bzw. abholen lassen.

Streitereien: Die meisten Kinder vertragen sich ebenso schnell wieder wie das Gezanke begonnen hat. Wenn ihr aber bemerkt, dass sich die Fronten verhärten, kann es helfen, zu fragen, was passiert ist und zwischen den Streithähnen zu vermitteln.

Grundsätzlich lieben es Kinder Freunde bei sich übernachten zulassen oder selbst woanders zu übernachten und es ist auch eine tolle Erfahrung, die jedes Kind machen sollte.

Woanders schlafen >

Einkaufen mit Kindern: Tipps für stressfreies Shopping

Ob beim Wocheneinkauf oder beim kurzen Abstecher in den Supermarkt – für Kinder ist eine Shopping-Tour oftmals so spannend wie eine Reise ins Disneyland. Für Eltern bedeutet die Einkaufstour nicht selten eine nervliche Zerreißprobe – insbesondere dann, wenn der eigene Nachwuchs an jeder Ecke anhält und etliche Süßigkeiten in den Einkaufswagen legt. Schlimmstenfalls endet die Einkaufstour mit schmollenden Gesichtern oder quengeligen Kindern, die nicht länger an der Kasse warten wollen. Doch das muss nicht sein: Das „Abenteuer Supermarkt“ lässt sich mit einigen Grundregeln mit Kindern entspannt angehen.

Hier einige Tipps, um Stress zu vermeiden:

  • Kinder sollten satt und ausgeschlafen sein, also nach dem Essen und der Schlafenszeit einkaufen gehen
  • Große Supermärkte und Stoßzeiten meiden, das überfordert die Kinder
  • Großeinkauf ohne Kinder und die Kleinen lieber auf kleineren Einkäufen während der Woche mitnehmen
  • Kleine Belohnungen wie z.B. die Kinder beim Einkaufen etwas zum Essen selbst auswählen lassen oder auf dem Rückweg beim Spielplatz halt machen
  • Kinder mit einbinden, wenn sie alt genug sind. Lasst sie bestimmte Waren selbst im Laden suchen oder beim aufs Band legen helfen. Meine Jungs lieben es z.B. die Obst-/ Gemüsewaage zu bedienen.

Wichtig: Sollte euer Kind dennoch einen Schreianfall bekommen oder sich trotzig verhalten, so lautet die Devise, standhaft zu bleiben. Natürlich ist es leichter gesagt als getan, immer die Ruhe zu bewahren, wenn das eigene Kind weint oder schreit. Dennoch solltest du immer daran denken, dass du vor allem deinem Kind keinen Gefallen tust, wenn du permanent alles durchgehen lässt und niemals nein sagst. Auch wenn sich dein Kind auf den Boden wirft und quengelt, solltest du bei euren abgestimmten Regeln bleiben und dies in einem ruhigen, aber bestimmten Ton kommunizieren („wir hatten gesagt, dass wir nur eine Süßigkeit zusammen aussuchen“).

Sollte sich euer Kind dennoch nicht beruhigen lassen, ist es gut, zu erklären, warum der Lolli nicht im Einkaufswagen landet. Schadet die Süßigkeit den Zähnen oder habt ihr bereits Dutzende Riegel im Süßigkeitenfach herumliegen? Oftmals bringen Kinder Verständnis auf, sobald sie eine Begründung erfahren. Umgekehrt solltest auch du für dein Kind Verständnis zeigen. Mitunter fällt es schon uns Erwachsenen schwer, manchen „Versuchungen“ aus dem Regal zu widerstehen. Kindern, die ihre Emotionen und Handlungen manchmal weder vollständig begreifen noch kontrollieren können, gelingt dies noch viel weniger.

Hat der Großeinkauf mit eurem Kind wunderbar funktioniert? Dann spricht nichts dagegen, dem Nachwuchs eine positive Rückmeldung zu geben. Lasst euer kleines Schätzchen wissen, dass ihr euch über seine „Mithilfe“ gefreut habt und bietet eine kleine Belohnung an. Dies muss nicht unbedingt ein ungesunder Schokoriegel sein. Stattdessen freut sich euer Kind sicherlich genauso über eine „extra“ Runde auf dem Spielplatz. Viele Kinder lieben es auch, wenn sie Zuhause beim Auspacken und Einräumen der eingekauften Waren helfen dürfen.

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Verreisen mit Babys und Kleinkindern

Längere Strecken zu reisen kann schon für Erwachsene sehr anstrengend sein, kommt noch ein Baby oder Kleinkind dazu kann es zu einer großen Herausforderung werden. Wenn ihr mit einem Baby oder Kleinkind verreist, ist Vieles zu berücksichtigen und es ist immens wichtig, dass sich die Kleinen während der gesamten Reise wohl fühlen.

Am Flughafen angekommen, beginnt zunächst das große Warten, bis es auch endlich losgeht. Insbesondere mit kleinen Kindern kann die Wartezeit bis zum Start schon mal nervenaufreibend sein. Viele Kinder lassen sich ablenken, indem man mit ihnen die Flugzeuge beobachtet. So bemerken sie manchmal gar nicht, wie die Zeit vergeht. Findt heraus, ob es am Flughafen gesonderte Spielbereiche für Kinder gibt. Dann können sich die Kleinen vorm Flug noch mal so richtig austoben und ihre überschüssige Energie loswerden. Bei vielen Fluggesellschaften dürfen Familien mit Kindern zuerst ins Flugzeug einsteigen. Der Vorteil ist, dass man sich so in Ruhe einrichten und das Handgepäck verstauen kann, allerdings ist für die Kinder das lange Sitzen, bis es dann endlich losgeht, unangenehm. Sie werden unruhig und wollen sich bewegen. Viele Familien handhaben es daher so, dass ein Elternteil schon mal an Bord geht, während der andere Elternteil erst zum Schluss mit dem Nachwuchs dazukommt. So müssen die Kleinen nicht noch mehr unnötige Zeit im engen Flugzeug verbringen.

Viele Babys und Kleinkinder haben bei Start und Landung schmerzende Ohren. Um dies zu verhindern, ist es hilfreich, jeweils eine halbe Stunde vor Start und Landung Nasentropfen oder Nasenspray in beide Nasenlöcher zu geben. So entsteht der Druckausgleich und die Kleinen haben keine Schmerzen, da so die Verbindungsgänge zwischen dem Mittelohr und den Nasennebenhöhlen geweitet wird. Bei Babys können auch Stillen, das Fläschchen oder der Schnuller Abhilfe verschaffen. Wenn eure Kinder schon etwas größer sind, können sie während Start und Landung Kaugummi kauen.

Bereitet ein sogenanntes Goddy-bag für Ihr Kind vor, mit einem kleinen eingepacktem Spielzeug, Keksen einem Pixi-Buch oder anderen Überraschungen. Kinder lieben es Dinge auszupacken und mit neuen Sachen zu spielen. Dies wird Ihr Kind bestimmt für einige Zeit ablenken und beschäftigen. Im Handgepäck sollten alle notwendigen Dinge zum Wickeln nicht fehlen, außerdem solltet ihr eine kleine Decke oder einen extra Pullover einpacken, da es im Flugzeug sehr kühl ist.

Nehmt einen Laptop oder Tablet-PC mit, so kann euer Kind während der Reise einen Film ansehen, ein Spiel spielen oder Sie können ihm ein eBook vorlesen. Vergesst nicht vorab alle benötigten elektronischen Geräte aufzuladen und evtl. Apps herunterzuladen.

Die meisten Eltern entscheiden sich bei längeren Flugzeiten für Nachtflüge. Der Vorteil: wenn ihr nachts fliegt, verschlafen die Kleinen oft den Flug, außerdem gerät ihr Schlafrhythmus dann nicht durcheinander. Solltet ihr tagsüber fliegen, ist es ratsam, einen Fensterplatz zu buchen. So gibt es für die Kleinen während des Fluges viel zu beobachten.

Es stimmt schon, sobald man Kinder hat, die im Auto mitfahren, ändert sich das Fahrverhalten. Zumindest sollte es so sein. Es wird nicht mehr so schnell gefahren und auch weniger aggressiv, da man sich der Verantwortung für die kleinen Menschenleben im Auto bewusst wird.

Der beste und sicherste Platz für den Kindersitz ist auf der Rückbank hinter dem Beifahrer. Auf diese Weise können die Mütter oder Väter während der Fahrt gelegentlich ohne großen Aufwand nach Ihrem Baby schauen. Gleichzeitig erfolgt das Ein- und Aussteigen auf der sicheren, von der Straße abgewandten Seite.

Wenn Ihr Baby trotzdem auf dem Beifahrersitz mitgenommen werden soll, dann muss sichergestellt sein, dass es dort keinen Airbag gibt beziehungsweise das dieser ausgeschaltet ist. Der Druck des sich aufpumpenden Airbags im Falle eines Unfalls könnte Ihr Kind schwer verletzen oder sogar töten. Der ADAC empfiehlt jedoch, Babys und Kleinkinder immer auf dem Rücksitz mitzunehmen.

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Wieso Musik für Kinder wichtig ist

Musik ist für Kinder aus mehreren Gründen wichtig. Einerseits machen die Melodien tatsächlich schlauer, da sie die Weiterentwicklung der Kleinsten fördern. Andererseits heben fröhliche Kinderlieder die Stimmung an und senken das Stresslevel. Wir beleuchten das Thema genauer und erklären, warum das Motto „früh übt sich“ bei der Musikerziehung nie verkehrt ist.

Ob durch Gesänge, Tanz oder Instrumente: Kinder profitieren auf vielfältige Weise von Musik.

  • Studien zufolge verbessert Musik die Sprachentwicklung. Bekannte Kinderlieder erweitern den Wortschatz und bringen den Kleinen Tempo und Betonungen, die für den Spracherwerb wichtig sind, bei.
  • Später profitieren Kinder von Musikstücken, indem sie diese auswendig lernen und so ihr Gedächtnis trainieren. Sogar die Wissenschaft konnte nachweisen, dass Kinder, die jeden Tag singen, in Tests wesentlich besser abschneiden als ihre nicht-singenden Altersgenossen.
  • Abhängig von der jeweiligen Musikrichtung lassen sich durch beruhigende Stücke außerdem Konflikte entschärfen und Rituale etablieren. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa das tägliche Gute-Nacht-Lied, das Kleinkindern zu einem tiefen Schlaf verhilft und die Sorgen des Tages vertreibt.

Du machst alles richtig, wenn du dein Kind schon frühzeitig an musikalische Klänge heranführst. Denn die Kleinen reagieren bereits im Mutterleib auf bestimmte Klänge und Rhythmen – und sind sogar dazu fähig, diese später intuitiv wiederzuerkennen. Schon bei Babys und Säuglingen gelangen diese Klänge in das Nervenzentrum, wo sie das Belohnungssytem aktivieren und Ängsten entgegenwirken. Säuglinge und Kleinstkinder lernen also durch Wickelspiele, die Text, Gesang und Bewegung miteinander verbinden.

Mit zwei bis drei Jahren entwickeln Kinder langsam ein Gefühl für Klänge. Sie lernen, die unterschiedlichen Rhythmen voneinander zu unterscheiden, und lieben es, zu singen und zu klatschen. Daher sollten in diesem Alter Bewegungs- und Tanzspiele im Vordergrund stehen, die zum begleitenden Singen und Klatschen animieren. Tolle Lieder wie „Häschen in der Grube“ oder „Ringel, Ringel, Reihe“ machen im Handumdrehen gute Laune und stärken, wenn alle kräftig mitmachen, sogar das soziale Gemeinschaftsgefühl. In diesem Alter sollten Kinder zudem unterschiedliche Geräusche und Klänge kennenlernen, um ihr musikalisches Gehör zu schulen. Dafür eignen sich beispielsweise Luftballons, leere Flaschen oder Trillerpfeifen und Blockflöten. Dank dieser Materialien lernen die Kleinen spielerisch, wie sie Töne erzeugen. Diese Übungen schaffen also ein erstes Bewusstsein für Geräusche und Töne – und erleichtern später den Umgang mit Instrumenten.

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Welche Getränke sind gut für mein Kind?

Spielen, toben und die Welt entdecken machen dein Kind durstig. Deswegen ist es auch wichtig, dass es ausreichend trinkt. Aber welche Getränke solltest du deinem Kind geben und welche lieber nicht?

Da der Körper eines Kleinkindes bis zu 85 % aus Wasser besteht, sollte es mindestens einen dreiviertel Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen, damit seine Zellen reibungslos arbeiten und seine Organe mit Nährstoffen versorgen können. Als durststillende Getränke kannst du ihm Leitungs- oder Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees sowie stark verdünnte Fruchtsäfte – mindestens im Verhältnis 1:1 - anbieten.

Als natürlicher Durstlöscher eignet sich Wasser nach wie vor am besten, da die über die Nahrung aufgenommenen Nährstoffe durch seine Aufnahme im Magen aufquellen und so besser verwertet werden können. Außerdem trägt es dazu bei, das natürliche Sättigungsempfinden zu stärken. Achte darauf, dass das Wasser beim Trinken nicht zu kalt für dein Kind ist.

Größere Mengen von Softdrinks wie z. B. Cola oder Limonade solltest du deinem Liebling hingegen nicht zu trinken geben, da sie seinen Durst nicht stillen und einen sehr hohen Zuckergehalt aufweisen. Dies kann zu Übergewicht und im schlimmsten Fall sogar zu Diabetes Typ 2 führen. Achte daher darauf, welche Getränke du deinem Kind zu trinken gibst, damit sein Körper bestmöglich für die kleinen und großen Abenteuer des Alltags versorgt ist.

Trinken für Kinder >

Der Nachwuchs in der Trotzphase?

Während der Trotzphase wird dein Kind schreien, weinen und bockig sein, wenn es seinen Willen nicht bekommt. So anstrengend diese Phase für dich als Elternteil ist, so wichtig ist sie für die emotionale Entwicklung deines Lieblings. Denn die Trotzphase wird auch als Autonomiephase bezeichnet, da dein Kind in dieser Zeit seinen eigenen Willen entwickelt, seine Emotionen kennenlernt und immer wieder versucht, Dinge allein umzusetzen. Wenn dies nicht so funktioniert, wie dein Nachwuchs es möchte, kann dieser mit Traurigkeit und Wut reagieren. Meistens erreicht er diese Phase ab seinem zweiten Lebensjahr. Wie lange sie anhält, unterscheidet sich von Kind zu Kind. Nimm sein Verhalten aber nicht persönlich, denn es hat nichts damit zu tun, dass du etwas falsch gemacht hast. Die Trotzphase ist wichtig, da sie maßgeblich dazu beiträgt, das Selbstbewusstsein deines Kindes zu stärken und hilft ihm sich weiterzuentwickeln. Begegne deinem Kind deshalb stets mit Verständnis und Liebe.

Mein Kind ist in der Trotzphase >

Trennungsangst bei Babys und Kleinkindern: Was steckt dahinter?

Trennungsangst ist nichts anderes als eine spezielle Art der Verlustangst. Aus evolutionärer Sicht ist sie erst einmal überlebenswichtig. Bei Gefahr flüchten wir oder greifen an. Babys wiederum haben diese Fähigkeiten noch nicht und müssen darauf vertrauen können, von Erwachsenen beschützt zu werden. Ohne den Schutz der Erwachsenen können Babys nicht überleben und spüren instinktiv, wenn Mama oder Papa nicht da sind. Erst mit zunehmendem Alter, wenn Kinder selbstständiger werden, indem sie laufen und sprechen, merken sie, dass vorübergehende Abschiede nichts Schlimmes sind.

Ausgeprägte Trennungsangst äußert sich bei jedem Kind anders. Babys beispielsweise begreifen sich bis zum sechsten Lebensmonat noch nicht als Individuen. Vielmehr verstehen sie noch nicht, dass sie eigenständig und nicht ein Teil der Eltern sind. Erst nach einem halben Jahr erkennen sich Kleinkinder langsam als eigenständige Wesen, sodass begleitend dazu die erste Trennungsangst einsetzt. Babys, deren Bezugspersonen sich plötzlich für einige Stunden entfernen, reagieren darauf mit Unwohlsein. Sie weinen, schreien oder zeigen sich apathisch.

Einige Kleinkinder reagieren zudem mit Symptomen wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Schluckauf. Eine Trennungsangst kann von heute auf morgen in unterschiedlichen Ausprägungen in Erscheinung treten. Am stärksten ist sie bei Kleinkindern ausgeprägt, die zwischen acht und 18 Monaten alt sind. Hat das Kind ein Alter von drei bis vier Jahren erreicht, nimmt auch die Trennungsangst ab – da es nun autonomer wird und sich durch Sprache besser mitteilen kann.

Trennungsangst bei Babys >

Wie oft sollte man die Bettwäsche wechseln?

Hygiene ist wichtig für dein Kind – gleiches gilt auch für seine Bettwäsche. Der nächtliche Schweiß und abgestorbene Hautschüppchen sind der ideale Nährboden für Milben, die in seiner Matratze und Bettdecke wohnen. Mit der richtigen Waschhygiene schaffst du es dennoch, deinem Kind einen sauberen Schlaf zu bereiten. Am besten wäschst du die Bettwäsche deines kleinen Lieblings alle zwei bis vier Wochen, bei Krankheit besser häufiger. Die Waschtemperatur sollte zwischen 40 und 60 Grad liegen. Verzichte hierbei auf Waschmittel mit Duftzusatz und Weichspüler und greif stattdessen besser auf Hausmittel wie Essig und Stärke zurück. Damit dein Kind möglichst lange Freude an seinen farbenfrohen Bettlaken hat, wäschst du sie am besten auf links, schließt die Knöpfe und verzichtest auf zusätzliche Kleidungsstücke in der Maschine. Zu einem hygienisch sauberen Schlaf gehört zudem, dass du morgens das Zimmer deines Kindes durchlüftest und nach dem Abziehen der Bettwäsche die Matratze und die Bettdecke ordentlich auslüftest.

So oft solltest du Bettzeug waschen >

Babymassage – warum und wie?

Massagen tun deinem kleinen Schatz gut und stärken eure Eltern-Kind-Bindung. Mit diesen Streicheleinheiten, die du in einer bestimmten Reihenfolge ausführst, kannst du beginnen, sobald dein Baby einige Wochen alt ist. Zunächst sollte die Babymassage allerdings nicht länger als fünf Minuten andauern, damit dein Baby sich an die neue Routine gewöhnen kann. Sorge dafür, dass der Raum, in dem du dein Kind massierst, angenehm warm und kuschelig ist und nimm dir ausreichend Zeit. Für die Massage solltest du ausschließlich naturbelassenes Babyöl nutzen, die gut verträglich für die empfindliche Haut deines kleinen Lieblings ist. Achte bei der Massage darauf, dass du deine Hände von Kopf in Richtung seiner Füße bewegst. Die Bewegungen kannst du jeweils drei bis fünf Mal wiederholen und dabei leichten Druck ausüben. Wenn dein Baby krank, müde oder hungrig ist, solltest du hingegen auf eine Babymassage verzichten, da es diese dann nicht genießen kann.

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Tipps gegen das Chaos im Kinderzimmer

Nimmt das Thema „Kinderzimmer aufräumen überhand“, vergeht dem Kind schnell die Lust am Spielen. Bis sich die Aufräum-Routine eingestellt hat, kann es etwas dauern. Bleibt gemeinsam am Ball und habt Spaß miteinander, damit dein Schatz diese regelmäßigen Handgriffe nicht als nervig empfindet. Wenn dein Kind einmal einen besonderen Legoturm gebaut oder seine Puppen ordentlich aufgereiht haben sollte und diese noch jemandem zeigen möchte, könnt ihr einen festen Termin vereinbaren, zu dem diese Gegenstände wieder an ihren festen Platz zurückwandern. So sorgst du mit kleinen Ausnahmen für leuchtende Kinderaugen und bleibst gleichzeitig deiner Ordnungsregel treu, die euch euren gemeinsamen Alltag erleichtert.

Aufräumen im Kinderzimmer >