Tipps und Tricks für Eltern

Frischgebackene Eltern müssen sich mit vielen Fragen beschäftigen, die die Geburt ihres kleinen Schatzes auslöst. Wie ziehe ich mein Baby richtig an? Wie beruhige ich es, wenn es weint? Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn es erkältet ist? Bin ich ein guter Vater oder eine gute Mutter? Und wie gestaltet man eigentlich einen Urlaub kindergerecht? Außerdem kann es sein, dass ihr euch nicht sicher seid, ob euer Kind ein Einzelkind bleiben oder noch ein Geschwisterchen bekommen soll. Um euch während dieser spannenden Zeit zu unterstützen, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten auf dieser Seite für euch zusammengestellt.

ALLE THEMEN IM ÜBERBLICK:

Tipps und Tricks für Eltern - eine Einführung

Erste-Hilfe-Kurs für werdende Eltern 

Was gehört in die Hausapotheke für mein Baby?

Wie ziehe ich mein Kind im Winter richtig an?

Babypflege: Was braucht mein kleiner Schatz wirklich?

Was tun wenn mein Baby weint?

Wie bringe ich mein Baby zum Lachen?

Wie kann ich meinem Baby bei einer Erkältung helfen?

Sollte ich Fieber bei meinem Baby bekämpfen?

Wie kann die Hüftdysplasie meines Babys behandelt werden?

Wie plane ich den Urlaub mit Kindern am besten?

Was spiele ich mit Kindern?

Wie lobe ich mein Kind richtig?

Warum will mein Kind nicht in den Kindergarten?

Haustier ja oder nein?

Wie glücklich ist mein Einzelkind?

Was macht einen guten Vater aus?

Warum ist Mutterliebe so stark?

Geschenkideen zum Vatertag und Muttertag

Wie gestalte ich mein Zuhause an Weihnachten kindersicher?

So kannst du Ostern mit deinem Kind feiern

Wie kann ich meinem Baby helfen, wenn es Koliken hat?

Wenn Euer Kind woanders übernachtet

Einkaufen mit Kindern: Tipps für stressfreies Shopping

Verreisen mit Babys und Kleinkindern

Wieso Musik für Kinder wichtig ist

Welche Getränke sind gut für mein Kind?

Der Nachwuchs in der Trotzphase?

Trennungsangst bei Babys und Kleinkindern: Was steckt dahinter?

Wie oft sollte man die Bettwäsche wechseln? 

Babymassage – warum und wie?

Tipps gegen das Chaos im Kinderzimmer

Läuse bei Kindern – Was sollte ich wissen?

Wie gewöhne ich mein Kind an eine Brille?

Valentinstag mit Kindern – Valentinstagsideen für Eltern

Mein Kind lügt – was kann ich tun?

Warum lässt sich mein Baby nicht wickeln?

Das solltest du über das Fläschchen geben wissen

Warum ist Gartenarbeit für Kinder wichtig?

Warum beißen Kleinkinder?

Gibt es Schlummersäcke mit Füßen auch für uns Eltern?

Ab wann Zähne putzen beim Baby?

Gründe, warum Camping mit Kindern cool ist

Warum es so wichtig ist, dass mein Kind Neinsagen lernt?

Wie viel Sonne tut Kindern, Babys, Schwangeren gut?

Behandlung Zwillinge anders als andere Geschwister?

Warum isst mein Kind kein Gemüse?

Wie richtet man ein Kinderzimmer praktisch und kindgerecht ein?

Warum Honig für Babys unter einem Jahr gefährlich sein kann?

Wie können die Farben von Kinderkleidung und -schlafsäcken zur Entfaltung ihrer Welt beitragen?

Tipps und Tricks für Eltern – eine Einführung

Bei der Erziehung eures Kindes werden euch gewiss viele Fragen begegnen, auf die ihr die Antworten noch nicht kennt. Gerade wenn ihr zum ersten Mal Eltern geworden seid, wisst ihr vielleicht noch nicht, wie ihr euer Kleines richtig stillt, wie ihr ihm bei einer Erkältung helfen, es im Winter richtig anziehen oder eine eventuell vorhandene Hüftdysplasie behandeln könnt.

Mit einem kleinen Kind müsst ihr auch gelernte Abläufe wie den wöchentlichen Einkauf oder die Planung des Urlaubes anpassen, um für alle Beteiligten eine stressfreie Umgebung zu schaffen.

Im Laufe der Monate und Jahre werdet ihr außerdem die Oster- und Weihnachtstage immer aktiver gestalten wollen, da sich euer Kind weiterentwickelt und die Welt kennenlernen möchte.

Vielleicht denkt ihr auch darüber nach, ein weiteres Kind zu bekommen oder fragt euch, ob ein vierbeiniger Freund der richtige Umgang für euren Liebling ist.

Die ersten Jahre in der Kindesentwicklung sind für euch und euer Kleines unglaublich spannend und mitunter auch anstrengend. Aber mit verschiedenen Tipps und Tricks könnt ihr diese wundervolle Zeit aufregend gestalten und gemeinsam genießen.

Erste-Hilfe-Kurs für werdende Eltern

Kinder sind lebhaft, tollen gerne herum und ziehen sich dabei auch mal die ein oder andere Beule oder Schramme zu, da sie Gefahren noch nicht richtig einschätzen können. Manchmal geraten die Kleinsten dabei auch in Situationen, in denen du mehr tun musst, als ein Pflaster aufzukleben, damit es ihnen schnell wieder besser geht. Ein Erste-Hilfe-Kurs am Säugling oder Kind unterstützt dich dabei, in Notsituationen Ruhe zu bewahren und richtig zu reagieren. Denn auch wenn du bereits einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hast, so wirst du dich in einer Situation, in der du dein Kind notversorgen musst, emotionaler verhalten.

Ein Erste-Hilfe-Kurs für werdende Eltern ist mit einem normalen Erste-Hilfe-Kurs nicht zu vergleichen, da Kinder sich in Notsituationen anders verhalten als Erwachsende. Oft schreien und zappeln sie vor Angst oder Schmerzen und wehren sich gegen deine Hilfe. Manchmal können sie in diesem Moment auch nicht beschreiben, wo es ihnen weh tut und was genau passiert ist.

In einem Erste-Hilfe-Kurs wirst du lernen, wie du Gefahren erkennen kannst, mit Bewusstlosigkeit und Krampfanfällen umgehst, Insektenstiche im Mund-Rachen-Raum behandelst und die allgemeinen Grundlagen der Ersten Hilfe auffrischen. Du weißt, wie du bei Verbrennungen, Pseudo-Krupp-Anfällen, Vergiftungen und Platzwunden vorgehst. Ebenfalls wirst du praktische Übungen, wie zum Beispiel die stabile Seitenlage und Herz-Lungen-Wiederbelebung üben. Außerdem wirst du erfahren, wie du reagierst, wenn dein Kind aufgrund eines verschluckten Gegenstandes Atemnot bekommt.

Wenn ein Notfall eintritt, solltest du den Notarzt im Zweifelsfall besser einmal zu viel als zu wenig anrufen. Dieser kann in einer Krisensituation professionell agieren und dir sagen, ob dein Kind eventuell im Krankenhaus weiter behandelt werden sollte. Den Erste-Hilfe-Kurs solltest du zeitnah zur Geburt deines Kindes absolvieren und alle zwei Jahre auffrischen. Idealweise sind alle Bezugspersonen deines Kindes, wie zum Beispiel Oma und Opa oder die Pateneltern, für solche Notsituationen geschult, damit deinem Kind in einer Notsituation so schnell wie möglich geholfen werden kann.

Das kannst du tun, wenn dein Kind einen Gegenstand verschluckt >

Was gehört in die Hausapotheke für mein Baby?

Als Elternteil möchtest du immer das Beste für dein Baby tun und ihm alles geben, was es zum Wachsen und Gedeihen braucht. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Gesundheitsvorsorge. Auch wenn du hoffst, dass dein Baby nicht krank wird, ist es wichtig, vorbereitet zu sein. Eine Hausapotheke kann in solchen Fällen sehr hilfreich sein, um schnell und effektiv handeln zu können. In diesem Blogartikel erfährst du, welche Dinge in die Hausapotheke für dein Baby gehören und wie du sie am besten aufbewahrst.Die folgenden Dinge solltest du in der Hausapotheke für dein Baby auf jeden Fall haben:

Fieberthermometer: Ein digitales Fieberthermometer ist eine unverzichtbare Ausstattung. Es sollte rektal ode r im Ohr benutzt werden, um die genauesten Ergebnisse zu liefern.

Schmerz- und Fiebermedikamente: Paracetamol oder Ibuprofen sind Schmerz- und Fiebermedikamente, die für Babys in bestimmten Dosierungen geeignet sind. Bitte bespreche dies jedoch unbedingt vorher mit deinem Kinderarzt.

Nasensauger: Wenn dein Baby Schnupfen hat, kann ein Nasensauger Abhilfe schaffen. Es gibt verschiedene Arten von Nasensaugern, wie zum Beispiel manuelle und elektrische. Beide funktionieren gut, aber es kann sein, dass dein Baby eine bestimmte Art bevorzugt.

Wund- und Heilsalben: Bei leichten Verletzungen oder Hautreizungen kann eine Wund- und Heilsalbe helfen. Besonders für Babys sind Salben auf natürlicher Basis empfehlenswert.

Elektrolytlösung: Wenn dein Baby Durchfall hat oder erbricht, kann eine Elektrolytlösung dabei helfen, den Elektrolythaushalt wiederherzustellen und den Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Anti-Allergie-Medikamente: Wenn dein Baby allergisch auf bestimmte Stoffe reagiert, kann ein Anti-Allergie-Medikament wie Loratadin oder Cetirizin helfen. Bitte bespreche auch dies vorher mit deinem Kinderarzt.

Salbe gegen Windeldermatitis: Eine Salbe gegen Windeldermatitis kann bei Windelausschlag und Hautirritationen im Windelbereich helfen.

Nasentropfen: Nasentropfen oder -sprays können bei verstopfter Nase und Erkältungssymptomen helfen.

Desinfektionsmittel: Ein Desinfektionsmittel wie Alkohol oder Chlorhexidin kann dazu beitragen, die Ausbreitung von Keimen und Infektionen zu verhindern.

Es ist auch wichtig, immer eine Liste mit den aktuellen Medikamenten und Dosierungen Ihres Kindes sowie die Telefonnummer Ihres Kinderarztes in Ihrer Hausapotheke zu haben.

Hausapotheke für Dein Baby >

Wie ziehe ich mein Kind im Winter richtig an?

Der Winter kann so schön sein – und auch so schön kalt! Ohne frische Luft geht es aber nicht, also rein in die Winterklamotten und los geht’s. Doch genau da stoßen Eltern regelmäßig auf Probleme. Was ziehe ich meinem Kind bloß an?

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Verständlich, als Mutter hat man Sorge, dass es dem Kind zu kalt werden könnte aber es sollte auch nicht ins Schwitzen geraten. Besonders bei Babys fällt es dem Körper noch schwer, größere Temperaturunterschiede selbst auszugleichen. Generell ist der altbewährte Zwiebellook deshalb eine gute Idee, dann kannst du schnell reagieren wenn du merkst, dass es deinem Kind zu warm wird und eine Schicht ausziehen. Beim Zwiebellook trägt euer Kind mehrere Kleiderschichten übereinander. Durch die warme Luft, die sich zwischen den einzelnen Schichten befindet und die zirkulieren kann, wird euer Kind schön warmgehalten, ohne dabei zu schwitzen. Besonders wichtig ist das, wenn ihr nicht nur kurz an die frische Luft geht sondern länger unterwegs seid und abwechselnd ins Warme und Kalte kommt, zum Beispiel beim Einkaufen. Achte darauf, dass Hände, Füße und der Kopf deines Babys ausreichend bedeckt sind wenn ihr draußen seid, denn dort geht die Körperwärme besonders schnell verloren.

Gefütterte Winterstiefel, die zudem wasserabweisend, wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv sein sollten, sind während der kalten Jahreszeit unverzichtbar. Schwitzende Füße kühlen schnell aus und führen so zu Erkältungen, weshalb es so wichtig ist, dass die Schuhe atmungsaktiv sind. Oftmals empfiehlt es sich, die Winterstiefel eine Nummer größer zu kaufen, damit sie an besonders kalten Tagen auch mit dickeren Socken getragen werden können.

Vor allem Babys verlieren die meiste Körperwärme über ihren Kopf, da dieser einen beachtlichen Teil des Körpers ausmacht. Deshalb ist es sehr wichtig, dass sie bei den kalten Temperaturen eine warme Kopfbedeckung tragen. Bei Kleinkindern sind Schlupfmützen sehr praktisch, sie schützen Hals, Kopf und Ohren gleichzeitig und sind schnell angezogen. Die Mütze, die ihr für euer Kind aussucht, sollte auf jeden Fall die Ohren mit schützen, da diese bei eisigem Wind und Wetter oft empfindlich reagieren.

Fäustlinge oder Fingerhandschuhe? Praktischer sind für Kinder die Fingerhandschuhe, da sie mit ihnen leichter nach Dingen greifen können. Das Anziehen kann aber mitunter schon einmal stressig sein. Am besten ist es, beide Varianten zu Hause zu haben und dann zu probieren, womit ihr besser klar kommt. Die Handschuhe sind oft mit einer Kordel verbunden, die durch die Ärmel der Jacke gezogen wird, damit sie nicht verloren gehen.

Beim Schlafen im Winter sollte euer Kind am besten einen Body bzw. Unterwäsche und einen Schlafanazug tragen. Auf Decken im Babybett sollte auch im Winter verzichtet werden. Sicherer ist ein passender und wärmender Babyschlafsack für den Winter, der die Körpertemperatur Eures KIndes auch nachts konstant hält. So wird ihr/ihm nachts nicht zu kalt aber sie/er schwitzt auch nicht.

Die richtige Winterkleidung für Babys und Kleinkinder >
So ist Euer Kind auch im Frühling richtig angezogen >

Babypflege: Was braucht mein kleiner Schatz wirklich?

Wenn ihr mit eurem Baby das Krankenhaus verlasst und zuhause angekommen seid, wird es zu eurer Aufgabe, alleine für euer Baby zu sorgen und es zu pflegen. In der ersten Zeit kann euch eure Nachsorge-Hebamme die wichtigsten Handgriffe zeigen und euch wertvolle Tipps geben. Euer Schatz muss regelmäßig gewickelt, gebadet und gewaschen werden. In den ersten Wochen spielt zudem die Nabelpflege eine Rolle und auch beim Schneiden von Babys Nägeln gibt es einiges zu beachten.

Bei den ersten Versuchen sind die Handgriffe beim Windeln wechseln vielleicht noch etwas unsicher, aber keine Sorge. Am Wickeltisch wird schnell Routine einkehren, denn die Windel eures Babys sollte alle drei bis vier Stunden und natürlich nach jedem Stuhlgang gewechselt werden. Am besten nutzt ihr zur Reinigung lauwarmes Wasser und einen Waschlappen. Ganz wichtig ist, dass der Po eures Babys danach gründlich abgetrocknet wird, damit er nicht wund wird. Um das Wickeln für euer Baby so gemütlich wie möglich zu machen, solltet ihr darauf achten, dass es nicht friert. Hierzu eignen sich besonders sogenannte Wärmelampen, die sich über dem Wickeltisch anbringen lassen. Wenn ihr mit eurem Baby unterwegs seid, sind zum Wickeln Feuchttücher sehr praktisch. Generell solltet ihr nicht unbedingt zu Pflegeprodukten wie z. B. Puder und Lotionen greifen, da diese auch zu Hautirritationen führen können.

Es reicht aus, euer Baby ein- bis zweimal pro Wochezu baden. Badezusätze sind übrigens nicht nötig. Der Raum, in dem ihr euer Baby baden möchtet, sollte warm sein und bei einer Wassertemperatur von 37 Grad fühlen sich die Kleinen am wohlsten. Zur Überprüfung der Wassertemperatur eignet sich ein entsprechendes Badethermometer. Zum Baden bietet sich eine herkömmliche Babybadewanne oder alternativ ein Badeeimer an. Im Badeeimer sitzt euer Baby in der Hocke und hat dementsprechend mehr Halt.

Bei der Nabelpflege ist den Eltern in der Regel die Nachsorge-Hebamme behilflich. Hygiene ist hierbei das oberste Gebot. Vor der Nabelpflege solltet ihr euch stets die Hände waschen und eventuelle Flüssigkeit in der Nabelregion mit einem trockenen Tuch vorsichtig abtupfen. Eine Kompresse verhindert, dass Keime an den Nabel gelangen können. Nach etwa fünf bis zehn Tagen ist der Nabelrest eingetrocknet und fällt schließlich ab. Dabei wird eine kleine Wunde hinterlassen, die ihr am besten einmal täglich vorsichtlich mit einem Wattestäbchen abtupft. Diese kleine Wunde tut eurem Baby nicht weh und verheilt in der Regel zügig. Sollten jedoch Rötungen rund um den Nabel auftreten oder tritt Blut oder Eiter aus, solltet ihr mit eurem Baby einen Kinderarzt aufsuchen, da es sich um eine Entzündung des Nabels handeln könnte.

Die Fingernägel eures Babys dürft ihr frühestens vier Wochen nach der Geburt zum ersten Mal schneiden. Hierfür verwendet ihr eine Babynagelschere, die abgerundete Spitzen hat. Bei vielen Babys sind die Nägelchen bis dahin so lang, dass sie sich kratzen. Um dies zu vermeiden, könnt ihr ihm am besten Babyhandschuhe oder Söckchen über die Hände ziehen.

Babypflege: Was Dein kleiner Schatz wirklich braucht >

So schneidest du die Nägel von Babys und Kleinkindern richtig >

Was tun wenn mein Baby weint?

Dass Babys weinen, ist völlig normal, da sie nur so deutlich machen können, dass sie etwas brauchen. Vor allem frischgebackene Eltern sind schnell beunruhigt, wenn ihr Baby viel weint und sie es nicht direkt beruhigen können. Auch das ist ganz normal. Wenn es euch auch so geht, solltet ihr auf euer Bauchgefühl vertrauen. Nach einer gewissen Zeit werdet ihr genau heraushören können, warum euer Schatz weint.

Wenn es eurem Baby scheinbar an nichts fehlt und es trotzdem unruhig ist und weint, kann es helfen, euer Baby dicht am Körper zu tragen, da dies, wie bereits erwähnt, eine beruhigende und Sicherheit vermittelnde Wirkung hat. Durch die Körperwärme und den Hertzschlag wird es sich an die Zeit im Mutterleib zurückerinnert.

Auch diese Techniken können helfen, euer Baby zu beruhigen: gleichmäßige Geräusche (Herzschlag, ruhige Musik), eine entspannende Babymassage oder ein Bad, gleichmäßige Bewegungen (z. B. im Schaukelstuhl, Wiegen im Arm oder in einer Trage).

Häufig ist auch der Saugreflex noch sehr stark ausgeprägt, weshalb viele Babys mithilfe von einem Schnuller oder durch Stillen zur Ruhe finden. Auch Osteopathie kann Wunder bewirken. Viele Säuglinge leiden nach der Geburt unter Blockaden und Stauchungen, die ein Osteopath sanft lösen kann.

Manche Babys sind jedoch zeitweise untröstlich und schreien trotz aller Bemühungen der Eltern vor allem abends sehr intensiv und nicht selten stundenlang. Die Eltern werden dann schnell von Selbstzweifeln geplagt. "Was macheich bloß falsch? Wieso gelingt es mir nicht, mein Baby zu beruhigen?" Wenn auch euer Baby sehr viel weint, ist das absolut kein Zeichen dafür, dass ihr schlechte Eltern seid. Lässt sich euer Schatz nicht beruhigen, obwohl es ihm offensichtlich an nichts fehlt, haltet es im Arm und lasst euer Baby ausweinen. Versucht dabei Ruhe zu bewahren, denn wenn ihr sehr nervös seid, spürt dies auch euer Kind.

Von einem Schreibaby ist übrigens dann die Rede, wenn es mehr als drei Stunden am Tag, an mehr als drei Tagen in der Woche und mehr als drei Wochen weint, ohne dass man ihnen dabei helfen kann. Für die Eltern ist dies oft eine große Belastung, sie fühlen sich hilflos und die Kräfte gehen aus. Zum Glück gibt es zahlreiche Hilfsangebote in Form von Schreiambulanzen und Beratungsstellen. Falls euer Baby auch ein Schreibaby ist, müsst ihr damit also keineswegs alleine fertig werden. Wenn ihr merkt, dass eure Nerven blank liegen, helfen euch sicherlich eure Verwandten oder Freunde gern und nehmen euch euer Kind für ein paar Stunden ab, damit ihr durchatmen könnt. Auch ein Gespräch mit der Hebamme oder dem Kinderarzt kann Selbstzweifel und Vorwürfe beseitigen.

Auch wenn die ganze Situation sehr belastend sein kann, solltet ihr euch immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass euer Baby weint, um seine Gefühle auszudrücken. Selbst wenn ihr eurem Baby scheinbar nicht helfen könnt, so ist ihm doch damit geholfen, dass ihr immer für euer Baby da seid und Trost und Geborgenheit spendet.

Wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Baby krank ist und Schmerzen haben könnte, scheut nicht davor zurück, einen Kinderarzt aufzusuchen.

Warum weinen Babys >

Wie bringe ich mein Baby zum Lachen?

Den Spruch „Lachen ist gesund“, kennt ihr vermutlich. Er trifft besonders auf Babys und Kleinkinder zu, da für ein Baby-Lachen rund 300 Muskeln genutzt werden. Während eines herzhaften Lachens werden außerdem Glückshormone ausgeschüttet, die sich positiv auf die körperliche Entwicklung eures kleinen Schatzes auswirken.

Nicht nur deswegen ist es wichtig, dass ihr gemeinsam mit eurem Baby lacht. Es ist auch für die emotionale Gesundheit eures Kindes wichtig, dass ihr es vom ersten Tag an so oft wie möglich anlächelt und sein Lachen erwidert. Außerdem stärkt ihr durch gemeinsames Lachen eure Eltern-Kind-Bindung.

Das Lächeln eures Babys könnt ihr auch durch das Hören von Kinderliedern stärken, wenn ihr miteinander singt und es mit kleinen Fingerspielen unterstützt oder es auf eurem Schoß mittanzen lasst. Dafür eignen sich z. B. die Klassiker Itze Bitze SpinneSumm Summ SummBacke backe Kuchen oder Hoppe-Hoppe Reiter sehr gut.

Ebenfalls könnt ihr euren Liebling durch Kitzeln oder „Flieger“ spielen zum Lachen bringen. Auf diese Spielereien reagiert euer Baby besonders mit einem lauten Lachen und Glucksen, wenn ihr mitlacht und ihr gemeinsam Spaß habt.

Das Baby-Lachen >

Baby-Lachen: Wie du deinen Liebling zum Lächeln bringst >

Wie kann ich meinem Baby bei einer Erkältung helfen?

Babys sind sehr anfällig für Erkältungen, da ihr Immunsystem anfangs noch nicht ausgereift ist. Besonders jetzt, in der kalten Jahreszeit, haben viele Babys mit einer Erkältung zu kämpfen. Dies kann für euer Baby sehr unangenehm sein und ihr werdet sicherlich mit eurem Schatz leiden, obwohl Erkältungen zum Aufwachsen dazugehören. Folgende Symptome lassen darauf schließen, dass euer Baby erkältet ist: gerötete Augen, Ruhelosigkeit (euer Baby schreit viel) und Appetitlosigkeit, Fieber, Husten, eine verstopfte oder laufende Nase.

Da das Immunsystem eures Babys noch leicht angreifbar ist, wird sich die ein oder andere Erkältung leider nicht vermeiden lassen. Zudem sind die Schleimhäute in Mund, Hals und Nase, die die Erreger abfangen sollen, noch sehr anfällig. Generell sagt man, dass jedes Kind innerhalb der ersten zwei Lebensjahre ungefähr zehnmal pro Jahr mit einer Erkältung zu kämpfen hat. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die ihr tun könnt, um einer Ansteckung vorzubeugen. Wenn ihr selber erkältet seid, solltet ihr euch häufig und vor allem gründlich die Hände waschen. Falls euer Baby schon Geschwister hat, könnt ihr diese darauf hinweisen, sich ebenfalls sorgfältig die Hände zu waschen und sich nicht in die Hände, sondern besser in den Ärmel oder ein Taschentuch zu husten oder zu niesen. Erkältungsviren können jedoch nicht nur durch Körperkontakt, sondern auch über die Luft weitergegeben werden. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es daher nicht.

Am besten gönnt ihr eurem Baby und auch euch selbstwährend der Erkältung viel Ruhe. Schenkt eurem Schatz viel Nähe und Geborgenheit, andere Dinge dürfen in dieser Zeit auch einmal liegen bleiben. Vor allem wenn euer Baby hustet, solltet ihr außerdem darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit in eurer Wohnung hoch genug ist. Ist die Raumluft zu trocken, könntihr ein feuchtes Handtuch über die Heizung hängen. Auch regelmäßiges Lüften kann helfen, denn so wird die trockene Heizungsluft ausgetauscht. Ebenfalls empfehlenswert sind ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft, diese werden euch und eurem Baby guttun.

Bietet eurem Schatz reichlich Flüssigkeit, z. B. ungesüßten Tee oder Mineralwasser, an. Stillkinder benötigen während einer Erkältung keinezusätzliche Flüssigkeit. Wenn ihr stillt, bekommt euer Baby außerdem Antikörper und somit einen natürlichen Schutz über die Muttermilch. Häufig leiden Babys während einer Erkältung unter einer verstopften Nase. Dadurch wird das Atmen für sie sehr anstrengend, auch beim Trinken bzw. Essen kann es zu Problemen kommen.

Viele Mütter schwören darauf, eine Zwiebel zu würfeln und diese in einem Säckchen über das Babybett zu hängen, um die verstopfte Nase ihres Babys zu befreien. Auch Muttermilch kann helfen, um die Nase zu befreien. Tröpfelt hierfür etwas Muttermilch in jedes Nasenloch. Sollten diese Mittel jedoch nicht die gewünschte Wirkung erzielen und die Nase eures Babys weiterhin stark verstopft sein, könnt ihr auf einen Nasensauger oder Nasentropfen mit Kochsalzlösung zurückgreifen.

Ist euer Baby unter drei Monate alt, empfiehlt es sich, bereits bei den ersten Anzeichen einer Krankheit, den Kinderarzt ufzusuchen. Ist euer Baby schon älter, solltet ihr den Kinderarzt aufsuchen, wenn ihr unsicher seid, ob es sich bei der Erkrankung eures Schatzes wirklich "nur" um eine Erkältung handelt. Ihr solltet außerdem mit eurem Baby zum Arzt gehen, wenn: es schlecht Luft bekommt, es stark hustet und auch nach Tagen keine Besserung der Erkältung eintritt, das Fieber weiter steigt, es sich sehr schlapp fühlt und das Trinken verweigert.

Warum hilft Schlaf meinem Baby bei Infekten? >

Wenn dein Baby Schnupfen hat – Tipps und Tricks >

Sollte ich Fieber bei meinem Baby bekämpfen?

Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass Fieber kein schlechtes Zeichen ist. Der Körper kämpft nämlich gegen die Erreger an, indem er seine Temperatur hochfährt und so die Erreger abtötet. Meistens handelt es sich beim Fieber um keine eigenständige Erkrankung, sondern um ein Symptom. Von Fieber spricht man, wenn die Körpertemperatur über 38 °Celsius steigt. Ursächlich dafür sind bestimmte Botenstoffe, die beispielsweise im Fall einer Infektion zum Gehirn gelangen und den natürlichen „Sollwert“ verstellen. Leidet dein kleines Schätzchen an Fieber, empfindet es etwa 37 ° Celsius als zu kalt und reagiert auf darauf mit bestimmten Abwehrmechanismen. Fieber und Schüttelfrost gehören dazu.

Fiebersenkende Mittel solltet ihr erst ab einer Temperatur von 39 Grad und in Rücksprache mit dem Kinderarzt geben. Am besten messt ihr mehrmals am Tag die Temperatur und notiert die Werte. So kann der Kinderarzt überprüfen, ob fiebersenkende Mittel nötig sind und ob wirklich nur eine Erkältung hinter der Erkrankung eures Babys steckt.

Mit einem kleinen Säugling, der unter 12 Wochen alt ist, solltest du bei einer Körpertemperatur über 38 °Celsius generell deinen Kinderarzt aufsuchen. Aber auch ohne Fieber kann ein Arztbesuch sinnvoll sein, da sehr kleine Kinder manchmal keine erhöhte Körpertemperatur haben, auch wenn sie schwer krank sind.

Achte bei Säuglingen daher auch auf andere Warnzeichen: Sollte dein Baby erbrechen, Durchfall haben und die „Trinkmahlzeiten“ verweigern, kannst du davon ausgehen, dass etwas nicht stimmt. Selbiges gilt, wenn dein kleines Schätzchen plötzlich Hautauschlag bekommt oder sich anders als normal, möglicherweise lethargisch und abweisend verhält.

Fieber bei Babys und Kleinkinder >

Wie kann die Hüftdysplasie meines Babys behandelt werden?

Wenn frischgebackene Eltern vom Kinderarzt erfahren, dass ihr kleiner Schatz unter einer Fehlbildung der Hüfte leidet, sind sie erst einmal geschockt. Geht man doch eigentlich davon aus, dass eher ältere Menschen mit Hüftproblemen zukämpfen haben. Dabei sind Hüftprobleme bei den Kleinsten gar nicht so selten wie man zunächst glaubt.

Wie eine Hüftfehlbildung behandelt wird, hängt von ihrer Schwere ab. Bei einer leichtenHüftreifungsverzögerung, mit der etwa ein Viertel aller Babys geboren wird, ist häufig keine Therapie notwendig. Hier genügt es häufig schon, dass die Eltern ihr Baby mithilfe einer zweiten Windel oder einem Moltontuch breiter wickeln.

Sowohl bei der Hüftdysplasie als auch bei der Hüftluxation ist eine konsequente Therapie allerdings besonders wichtig, um Spätfolgen zu verhindern. Wird eine Hüftdysplasie nicht erkannt und bleibt dementsprechend unbehandelt, führt sie im Erwachsenenalter zu einemvorzeitigen Gelenkverschleiß. Betroffene leiden durch die Abnutzung des Gelenkknorpels unter starken Schmerzen und benötigen dann häufig schon früh eine künstliche Hüfte.

Um eine Hüftdysplasie bei Säuglingen zu behandeln, wird meistens eine sogenannte Beuge-Spreiz-Schiene genutzt, mit deren Hilfe die Beine in eine gebeugte und leicht gespreizte Position gebracht werden. Dadurch wird der Hüftkopf in die Pfanne gedrückt und die Reifung des Gelenks gefördert. Diese Schiene muss dann für eine gewisse Zeit (meistens für ein paar Wochen oder auch Monate) und rund um die Uhr getragen werden. Sie sollte nur zum Wickeln und Baden entfernt werden.

Bei einer Hüftluxation (Ausrenkung) muss die Hüfte wieder eingerenkt werden, was in der Regel unter einer Vollnarkose geschieht. Nach einer Hüfteinrenkung muss das Baby einige Wochen einen Sitz-Hock-Gips tragen, damit das Hüftgelenk in der richtigen Position bleibt.

Hüftdysplasie bei Babys >

Wie plane ich den Urlaub mit Kindern am besten?

Nicht jedes Jahr kann und will man in den Urlaub fahren oder fliegen. Gerade wenn das Baby noch sehr klein ist oder eine schwierige Phase z.B. wegen Zahnen durchmacht, fühlt sich die Familie in den eigenen vier Wänden am wohlsten. Trotzdem sollte auch so ein Urlaub zu Hause geplant werden, besonders wenn Ihr noch ältere Kinder habt. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass die Tage einfach nur gleichförmig vergehen, keine richtigen Ideen für Aktivitäten aufkommen und die freien Tage vorbei sind, ohne dass es sich wie Urlaub angefühlt hat. Natürlich sollten nicht alle Urlaubstage akribisch durchgeplant werden, damit auch Luft für spontane Dinge oder zum Ausruhen bleibt.

Erkundigt Euch vorab über die Freizeitmöglichkeiten in Eurer Nähe, vieles kennt Ihr vielleicht noch gar nicht. Setzt Euch dann mit allen Familienmitgliedern zusammen und jeder darf Vorschläge für Aktivitäten machen, bezieht vor allem Eure größeren Kinder mit ein.

Mehr als eine Aktivität pro Tag sollten Ihr nicht planen, es muss auch nicht jedes Mal ein richtiger Ausflug sein, ein Spielenachmittag im Garten macht z.B. allen Spaß und kostet nichts. Um Rücksicht auf das jüngste Familienmitglied zu nehmen, können auch nur Unternehmungen in Angriff genommen werden, die den Schlafrhythmus des Babys nicht stören.

Sommeraktivitäten mit Kindern >

Tipps für den sicheren Aufenthalt mit Kindern am Wasser >

Was spiele ich mit Kindern?

Einige alte Kinderspiele sind auch heute noch Klassiker auf jeder Geburtstagsparty. Dazu gehören beispielsweise lustige Spiele wie Topfschlagen. Dabei verbindest du deinem Kind die Augen und drehst es einige Male, damit es nicht mehr weiß, wo es sich im Raum befindet. Währenddessen stellen sich die “Mitspieler“ in der Nähe zum umgedrehten Topf auf. Dein Kind bzw. der Spieler mit den verbundenen Augen krabbelt nun auf allen Vieren auf dem Boden. Klopfend „tastet“ es mit dem Kochlöffel nach dem Topf. Währenddessen geben die anderen Zuschauer nützliche Hinweise wie „kalt“ (bedeutet „weit weg)“ oder „sehr heiß“ („ganz nah dran“). Hat das Kind den Topf gefunden und klopft mit dem Kochlöffel darauf, erhält es einen Preis und beendet das Spiel.

Ein weiteres schönes Spiel ohne Material für drinnen ist die stille Post (oder Flüsterpost). Dabei sitzen die Kinder im Kreis und starten mit einem einfachen Wort oder einem Satz. Das Wort/ den Satz flüstert ein Kind dem nächsten Mitspieler leise ins Ohr. So geht es reihum, bis der letzte Mitspieler das gehörte Wort bzw. den Satz für alle laut ausspricht. Was sich langweilig anhört, macht eine Menge Spaß. In den meisten Fällen kommt ein vollkommen anderes Wort am Ende heraus.

Falls ihr Denkspiele mögt, solltet ihr „ich packe meinen Koffer“ auch einmal ausprobieren. Bei diesem Spiel ohne Material fügt jeder Spieler nach dem Satz „ich packe meinen Koffer und nehme mit“ einen Gegenstand hinzu. Der Spieler, der als nächstes an die Reihe kommt, muss alle zuvor „eingepackten“ Gegenstände wiederholen, bis er seinen Gegenstand nennen darf. Wetten, dass jemand die Übersicht verliert und nicht mehr alle Gegenstände im Gedächtnis behält? Ihr entscheidet selbst, ob die Spieler die genaue Reihenfolge einhalten müssen oder lediglich alle Gegenstände querbeet aufzählen.

Schöne Spiele für die Kleinsten (3-4 Jahre) sind unteranderem: Lotti Karotti (ab 4 Jahre): Das beliebte Wettlaufspiel. Wer als erstes mit seinem Hasen auf der Karotte ankommt, hat gewonnen. Obstgarten (ab 3 Jahre): Ein kooperatives Farbwürfelspiel. Die Kinder müssen schnell Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen pflücken. Tempo, kleine Schnecke (ab 3 Jahre): Der beliebte Schneckenrennen-Klassiker fördert das erstes Regelverständnis, das Erkennen von Farben und die Konzentration. Uno Junior (ab 3 Jahre): Den Klassiker gibt es auch als Junior-Version mit Tiermotiven illustriert. Zicke Zacke Hühnerkacke (ab 3 Jahre): eine Mischung aus "Mensch ärgere dich nicht!" und „Memory". Magna Tiles (ab 3 Jahre): aus magnetischen Bauteilen lassen sich alle möglichen Sachen bauen, das fördert die Kreativität und eure Kinder können sich auch allein damit beschäftigen. PlayMais Bastelsets (ab 3 Jahre): Bausteine aus Maisgrieß mit Lebensmittelfarbe gefärbt; Mithilfe von etwas Wasser weichen die kleinen „Bausteine“ auf und kleben aneinander, sodass die Kleinen großartig damit Figuren und andere Dinge basteln können.

Aufwärmspiele sind super, um die Kinder auf sportliche Aktivitäten vorzubereiten. Als „einfaches“ Aufwärmprogramm eignen sich Ballspiele aller Art, zum Beispiel Volleyball, Völkerball oder Fußball. Auch das Versteckspiel, bei dem ein Kind die anderen sucht, ist noch immer ein Hit. Neben den Versteckspielen können sich die Kinder mit einem Hula-Hoop-Reifen oder Seilspringen aufwärmen. Feste Regeln gibt es für die letztgenannten beiden Spiele nicht. Beim Seilspringen können jedoch zwei Kinder das Seil halten, während ein Drittes springt. Dazu könnt ihr tolle Reime aufsagen oder nach dem Alter zählen. Die Spieler wechseln, sobald das hüpfende Kind einen Fehler macht.

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Backen mit Kindern >

Halloween – Basteln mit und für Kinder >

Wie lobe ich mein Kind richtig?

Einer der Gründe dafür, warum viele Erwachsene nicht gut mit ernst gemeintem Lob umgehen können, ist, dass sie dies als Kinder nicht gelernt haben. Natürlich ist es wichtig, dass du dein Kind darin bestätigst, was es tut. Hierbei solltest du allerdings ein paar Dinge beachten, damit deine positive Geste später keine negativen Auswirkungen hat.

Du kannst dich beim Loben auf dein Kind als Person oder auf die Leistung des Kindes beziehen. Personenbezogenes Lob ist z. B. „Das hast du super gemacht!“ Dies kann das Selbstwertgefühl deines Lieblings schwächen, anstatt es zu stärken. Studien haben herausgefunden, dass Kinder, die personenbezogenes Lob erhalten haben, anschließend schlechter mit Misserfolgen umgehen konnten.

Außerdem beschreibst du mit dieser Art von Feedback die Fähigkeiten, die dein Kind bereits hat und beziehst nicht den Lernprozess ein, in welchem es neue Fähigkeiten erlernt. Das kann bei ihm den Eindruck erwecken, dass du ihm nicht viel zutraust. Dadurch kann dein gut und motivierend gemeintes Lob verunsichernd und demotivierend auf deinen Liebling wirken, da es davon ausgeht, dass er an eventuellen Defiziten nichts ändern kann. So kann sich ein „Ich kann das einfach nicht“ in seinem Kopf festigen und ihn nachhaltig in seiner Fähigkeit zu lernen beeinflussen.

Eine weitere Falle, in die du tappen kannst, ist der Vergleich deines Kindes mit seinen Geschwisterchen. Wenn du ihm sagst, dass es ein z.B. ein Bild viel schöner gemalt hat als sein Bruder oder seine Schwester, kann es gut sein, dass es in allem was es tut einen ständigen Konkurrenzkampf sieht. Hierdurch kann dein Kind zu einem schlechten Verlierer werden. Ein personenbezogenes Lob kann sich demnach negativ auf sein Selbstbewusstsein auswirken.

Wie man Kinder richtig lobt >

Warum will mein Kind nicht in den Kindergarten?

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, wieso dein Schatz nicht in den Kindergarten gehen möchte. Einer dieser Gründe kann sein, dass dein Liebling unter Trennungsangst leidet, weil er Angst hat, dich zu verlieren. Da du seine Bezugsperson bist, hat er eine ganz besondere Bindung zu dir. Wenn dein Kind älter wird, versteht es, dass Mama und Papa immer wieder zurückkommen und es keine Angst haben muss. Dieses Gefühl ist sehr komplex und ist biologisch bedingt. Es hat also nichts mit dem Kindergarten zu tun.

Falls eure Familie vor Kurzem Zuwachs bekommen hat, kann ein weiterer Grund sein, dass dein Kind eifersüchtig auf sein kleines Geschwisterkind ist. Schließlich darf es mit Mama und Papa zuhause sein, während dein älteres Kind in den Kindergarten gebracht wird und sich somit vom Familienleben ausgeschlossen fühlt.

Außerdem kann es sein, dass dein Liebling Probleme mit der Eingewöhnung in der neuen Umgebung hat, weil es ihm dort zu laut oder zu hektisch ist. Möglicherweise tut er sich auch schwer damit, neue Freunde zu finden oder er wird von anderen Kindern gehänselt oder ausgeschlossen. Um dies als Grund auszuschließen, solltest du mit den Erziehern sprechen. Sie betreuen dein Kind den ganzen Tag und erleben, wie es sich in der Gruppe verhält, ob und wann es sich zurückzieht und ob es Probleme in der Gruppe gibt. Außerdem sind sie die Ansprechpartner deines Kindes vor Ort und erkennen eine Über- oder Unterforderung oft direkt in der jeweiligen Situation.

Mein Kind will nicht in den Kindergarten >

Haustier ja oder nein?

Wenn du vor der Entscheidung stehst, ob du deine Familie um ein Haustier erweiterst, solltest du diese nicht leichtfertig treffen. Denn es ist wichtig, dass du dir deiner Verantwortung gegenüber diesem Lebewesen bewusst bist. Auch wenn der neue flauschige Mitbewohner am Anfang super interessant ist und dein Kind dir auch versichern wird, dass er sich jeden Tag darum kümmert, stehst du als Elternteil immer mit in der Verantwortung. Schließlich muss auch für ein Tier gesorgt werden, wenn es krank ist oder wenn dein Kind sich mit anderen Dingen beschäftigt. Oft werden die neuen Weggefährten nach wenigen Wochen schon uninteressant. Deswegen ist es wichtig, dass ihr die Entscheidung, ob ihr einen neuen Mitbewohner aufnehmen wollt, gemeinsam trefft und diese nicht nur vom Wunsch des Kindes abhängig macht.

Hunde und Katzen stehen ganz oben auf der Wunschliste, benötigen jedoch viel Aufmerksamkeit. Deutlich pflegeleichter und kindgerechter als eine Katze oder ein Hund sind meist kleinere Nagetiere. Deshalb wird ein Meerschweinchen oder ein Goldhamster oft als sogennentes Einstiegs-Haustier empfohlen. Eine Alternative sind Zwergkaninchen, die als ideale Streicheltiere für Kleinkinder gelten und pflegeleicht sind.

Ein Haustier für Kleinkinder: Geht das? >

Wie glücklich ist mein Einzelkind?

Es gibt zahlreiche Vorurteile über Einzelkinder: Sie seien egoistisch, intolerant, verwöhnt, vorlaut, erwachsenenorientiert und irgendwie auch einsam. Aus Sicht der Psychologie gibt es jedoch keinerlei Charaktereigenschaften, die speziell auf Einzelkinder zutreffen. Es gibt einige Vor- und Nachteile, als Einzelkind aufzuwachsen. Es ist für ein Einzelkind z.B. oft schwieriger zu lernen, Konflikte mit anderen zu lösen. Allerdings gibt es auch Meinungen, die das Vorhandensein von Geschwistern eine mögliche, negative Ursache sein könnte, die sich in Aggressionen oder starkem Konkurrenzdrang im späteren Leben ausdrückt.

In Deutschland wächst fast jedes zweite Kind ohne Geschwister auf. Wenn ihr ein Einzelkind habt, solltet ihr bestimmte Dinge berücksichtigen, denn Alles liegt in der Erziehung und im Umfeld der Kleinen. Schützt euer Kind nicht übermäßig, erleichtert den Kontakt mit anderen Kindern, lass ihn nicht immer gewinnen. Kinder brauchen andere Kinder und es ist ein Teil des Jobs als Mutter oder Vater eines Einzelkinds dafür zu sorgen, dass dein Kind nicht in einer reinen Erwachsenenwelt aufwächst.

Typisch Einzelkind >

Was macht einen guten Vater aus?

Seit einigen Jahrzehnten befindet sich die Vaterrolle zum Glück in einem Wandel. Ein Vater soll nicht mehr nur Versorger sein, sondern auch eine starke emotionale Beziehung zu seinen Kindern aufbauen und sich aktiv in die Erziehung einbringen. Wir haben Euch einige für uns wichtige Punkte herausgesucht, die einen guten Vater ausmachen:

Ein guter Vater bereitet sich zusammen mit seiner Partnerin auf den Familienzuwachs vor. Er begleitet sie zur Frauenärztin und träumt schon jetzt mit ihr von der gemeinsamen Zukunft als Familie. Er ist bei der Geburt des Kindes dabei. Er versucht von Anfang an so viel Zeit wie möglich mit seinem Kind zu verbringen und das regelmäßig.

Er kann alles, was Mama auch kann – außer Stillen. Ein Baby zu wickeln, es zu baden oder es in den Schlaf zu wiegen, stärkt die Bindung und zwar auf beiden Seiten. Er kennt sich mit Ritualen aus und zelebriert sie mit dem Kind: Das abendliche Einschlafritual gehört ebenso dazu, wie der rituelle Abschied am Morgen oder vor längeren Geschäftsreisen. Er spielt mit seinem Kind und wird selber wieder ein bisschen zu einem. Er kann sein Kind trösten, weil es ihm vertraut. Er ist Lehrer fürs Kind und bringt ihm bei, wie man einen Bauklötzchenturm oder einen Papierflieger baut, aber auch wie man nach Niederlagen wieder aufsteht und es noch einmal versucht. Er sagt und zeigt seinem Kind, dass er es liebt und stolz ist, ein solch tolles Kind zu haben.

Er interessiert sich für das, was das Kind macht, wie es seine Zeit verbringt und was es beschäftigt. Er kennt die Freunde und Freundinnen seines Kindes. Er weiß, was sein Kind gerne isst, welches seine Lieblingsbücher oder Lieblingsfilme sind. Genauso weiß er, was sein Kind überhaupt nicht ausstehen kann.

Er lässt sein Kind nicht im Unklaren. Er informiert es, wenn er geht, wann er zurückkommt und wenn andere wichtige Entscheidungen getroffen werden, die auch das Kind betreffen. Er gibt seinem Kind gegenüber nicht immer nach. Er schafft es, konsequent zu sein, wenn die Situation es erfordert. Er fühlt sich – so nervig die Kleinen hin und wieder auch sein können – bereichert durch das Kind an seiner Seite.

Bitte vergisst aber nicht: Ein perfekter Vater existiert nicht – und perfekt sein muss er auch nicht. Was einen guten Vater ausmacht ist, dass er sein Bestes gibt und seinem Kind die Liebe, aber auch die Grenzen gibt, die es braucht. Lest dazu den Beitrag von unserem englischen Blog-Schreiber Martin Ellis (Vater von zwei Kindern):

Zum ersten Mal Vater werden >

Warum ist Mutterliebe so stark?

Wir alle haben bereits von ihr gehört und wahrscheinlich spürst du sie jeden Tag, wenn du dein Kind ansiehst – Mutterliebe. Aber wie kommt sie zustande und warum ist sie so stark?

Mutterliebe bezeichnet die emotionale Verbindung zwischen dir und deinem Kind, die durch Hormone verursacht wird. Ihr wird nachgesagt, dass sie die stärkste Verbindung ist, die zwischen zwei Menschen bestehen kann. Sie entwickelt sich bereits vor der Geburt deines kleinen Schatzes und bleibt ein Leben lang erhalten. Dieses Gefühl zwischen Mutter und Kind ist essenziell für die Entwicklung deines Kindes, da es sich geborgen fühlt und so den Mut entwickelt, seine eigenen Erfahrungen im Leben zu machen.

Der Anblick deines Babys löst in dir Beschützerinstinkte und den Wunsch aus, dich um es zu kümmern. Diese Instinkte sind evolutionär bedingt, da dein Kind in seinen ersten Lebensmonaten und Jahren fast vollständig auf dich und deine Unterstützung angewiesen ist.

Da es sich nur durch Weinen und Schreien ausdrücken kann, ist es von deiner liebevollen Pflege abhängig, die sein Wohlergehen über Alles stellt. Bereits während der Schwangerschaft entwickeln sich die starken Muttergefühle für dein heranwachsendes Baby. Aus diesem Grund nimmst du auch die Schwangerschaftsbeschwerden und die Schmerzen der Geburt in Kauf, da du möchtest, dass es deinem Baby gut geht.

Verantwortlich hierfür sind die Hormone Prolaktin und Oxytocin. Prolaktin wird z. B. beim Stillen ausgeschüttet und wirkt beruhigend. Das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin wird ebenfalls beim Stillen und anderem Körperkontakt ausgeschüttet. Die Kombination der beiden Hormone lassen dein Baby Liebe, Sicherheit und Geborgenheit empfinden. Mutterliebe wirkt also für Euch beide ähnlich wie eine Droge, die die Natur produziert, um das Überleben deines Nachwuchses zu sichern.

Das starke natürliche Band, das zwischen dir und deinem Liebling besteht, sorgt für viele unvergesslich schöne Momente und wird Euer gemeinsames Leben positiv beeinflussen.

Wie entsteht Mutterliebe? >

12 Dinge, die eine Mama perfekt beherrscht >

Geschenkideen zum Vatertag und Muttertag

Ursprünglich kommt der Vatertag aus den USA. Er wurde dort als Pendant zum Muttertag eingeführt und irgendwann auch in Deutschland übernommen. Zu diesem Ehrentag soll Papa auch ein besonderes Geschenk bekommen. Wenn dein Kind noch im Kindergartenalter sein sollte, bietet es sich an, gemeinsam etwas zu basteln. Der Klassiker unter den Vatertagsgeschenken ist eine selbst gebastelte Karte. Auf dieser kannst du zusammen mit deinem Schatz Bilder von ihm und Papa aufkleben oder du lässt dein Kind mit bunten Stiften ein großartiges Bild von sich und ihm malen.

Wenn dein Kind bereits schreiben kann, könnt ihr den Text erst gemeinsam vorschreiben und ihn dann auf die Karte übertragen. Du kannst den Text, wie z.B. „Papa, ich habe dich ganz doll lieb“ oder „Du bist der beste Papa der Welt“ aber natürlich auch in Druckbuchstaben auf ein Blatt Papier vorschreiben und dein Schatz paust diesen dann ab. Ganz sicher wird das Papas Herz höherschlagen lassen.

Papa ist der Beste und Mama ist die Beste. Deswegen hat sie auch einen besonderen Tag verdient – den Muttertag. Nehmt euch den ganzen Tag Zeit für Mama und bereitet ihr einen rundum schönen Tag, an den sie sich gerne erinnert. Ihr könnt sie z.B. extra lange schlafen lassen und sie dann mit einem leckeren Frühstück aus Pancakes oder frischen Brötchen und einer heißen Tasse Tee oder Kaffee wecken. Nachdem sie das liebevoll dekorierte Tablett begutachten und sich darüber freuen konnte, könnt ihr erstmal eine Runde miteinander knuddeln und ihr einen ganz dicken Kuss geben. Davon kann sie sicher nicht genug bekommen und die gemeinsame Zeit, Nähe und Liebe wird sie genießen. Danach kann dein Kind ihr feierlich sein Geschenk überreichen.

Geschenkideen zum Vatertag >

Muttertagsgeschenke >

So kannst Du Ostern mit deinem Kind feiern

Neben Weihnachten und Geburtstagen ist das Osterfest eines der schönsten Feste zur Familienzusammenkunft. Gerade für die Kleinsten ist Ostern besonders aufregend, da sie sich aktiv auf die Suche nach dem Osterhasen und seinen Mitbringseln machen.

Sie gehören zu Ostern, wie der Christbaum zu Weihnachten: Die Osterkörbchen. Diese kannst du mit einigen Leckereien und vielleicht einem kuscheligen Plüschhasen bestücken. Wenn sich dein Kleines dann in deinem Garten auf die Eiersuche macht, wird es sich jedes Mal aufs Neue über die kleinen Schätze freuen.

Außerdem könnt Ihr gemeinsam einen Hefezopf oder einen Karottenkuchen backen. Sicher wird dein Kind von der Idee begeistert sein, wenn du ihm vorschlägst, eine kleine Stärkung für den fleißigen Osterhasen zuzubereiten. Die Gebäckstücke könnt Ihr in Form von Küken, Hasen oder Eiern anfertigen. Vielleicht finden sie anschließend auch den Weg in das ein oder andere Osternest, das ihr versteckt.

Der Klassiker unter den Beschäftigungen rund um das Osterfest ist sicherlich das Eier färben. Diese kannst du deinen Schatz mit Finger- oder Wasserfarben bemalen lassen. Dabei macht es auch nichts aus, wenn mal ein bisschen Farbe an den Fingerchen landet, da sie hautfreundlicher sind als Acrylfarben.

Sobald die bunten Ostereier getrocknet sind, könnt Ihr entweder Eure Ostersträucher oder Eure Wohnung mit ihnen dekorieren oder sie zum Eierlaufen verwenden. Hierbei legt Ihr die Eier auf einen Esslöffel und lauft auf einer festgelegten Strecke um die Wette. Um unnötigen Dreck zu vermeiden, eignen sich gerade bei kleinen Kindern gekochte Eier gut für diese Spielerei.

Als Auftakt für die Osterfeiertage bietet sich ein gemütlicher Osterbrunch an oder Ihr lasst die gemeinsame Zeit mit einem kleinen gemütlichen Osterfeuer am Abend ausklingen. So wird Ostern zu einem besonderen Feiertag für Euch.

Ostern mit Kindern: Viele kreative Ideen >

Wie gestalte ich mein Zuhause an Weihnachten kindersicher?

Für viele Eltern ist die Weihnachtszeit nicht nur besinnlich, sondern auch eine kleine Herausforderung. Hat dein Baby im letzten Jahr noch friedlichen auf dem Arm geschlummert, erkundet es seine Umgebung in diesem Jahr vielleicht schon selbstbewusst auf beiden Beinen oder aber es bahnt sich seinen Weg auf allen Vieren. Alles was ihm dabei begegnet wird natürlich furchtlos und mit großer Neugierde bestaunt, angefasst und ausprobiert. So auch deine Weihnachtsdekoration! Damit du das Fest in vollen Zügen und ohne Sorgen genießen kannst, begeben wir uns gemeinsam auf eine virtuelle Tour durch dein Haus und schauen, worauf in Sachen Kindersicherung besonders zu achten ist.

Ein Weihnachtsbaum – Was ist besser echt oder künstlich? Kinderaugen leuchten jedes Jahr wieder im Antlitz eines glitzernden, bunt geschmückten Weihnachtsbaums im Wohnzimmer. Keine Frage, ein Baum gehört dazu und trotzdem gilt es, deinem Kind zuliebe einige Vorkehrungen und Entscheidungen zu treffen. Deine erste Möglichkeit ist ein künstlicher Weihnachtsbaum. Der wirft keine Nadeln ab, ist um einiges leichter als eine echte Tanne und daher auch weniger gefährlich. Solltest du dich für ein solches Exemplar entscheiden, schau dir aber genau an, woraus der Baum besteht und ob die Inhaltsstoffe eventuell schädlich oder allergieauslösend sein könnten.

Möglichkeit Nummer zwei ist ein echter Weihnachtsbaum. Wir empfehlen, entscheide dich für ein kleineres Exemplar und platziere es erhöht auf einem Tisch oder Schränkchen. Achte darauf, dass dieser nicht wackelt und sicher steht. Sollte so ein Mini-Baum nun ganz und gar nicht deinen Vorstellungen entsprechen, dann musst du auf einen prächtigen großen Baum nicht verzichten. Wichtig ist aber ein sehr stabiler Fuß und die zusätzliche Fixierung des Baumes mit einer Kordel. Entweder du lässt die unteren Zweige undekoriert, so dass dein Kind nicht an die Deko drankommt oder aber du bist kreativ und verwendest das Laufgitter deines Kindes mal anders und zäunst den Baum quasi ein.

Apropos Dekoration, Glaskugeln sind natürlich ein No-Go aber auch kleine Plastiksterne und andere Dekoelemente die zerbrechlich oder sehr klein sind, sollten tunlichst vermieden werden. Keine Sorge, es gibt viele wunderschöne und kinderfreundliche Alternativen. Figuren aus Holz, Stoff und Papier schaffen hier Abhilfe und Anhänger aus Lebkuchen sind der absolute Renner. Das Backen der Lebkuchen-Anhänger ist nicht nur eine tolle gemeinsame Aktivität für dich und dein Kind, sondern hüllt dein Wohnzimmer auch in einen herrlich weihnachtlichen Duft. Auf echte Kerzen am Baum kannst du getrost verzichten und stattdessen eine LED Lichterkette benutzen. Achte aber bitte darauf, dass diese TÜV zertifiziert ist und verstecke die Kabel so gut es geht. In jedem Fall sollte jeder Haushalt mit Rauchmeldern und einem Feuerlöscher ausgestattet sein.

Vorsicht im Umgang mit Kerzen! Besonders in der Weihnachtszeit wird man leicht dazu verführt, auch im Badezimmer ein paar Kerzen aufzustellen und ein schönes heißes Bad zu genießen. Wenn du dich dafür entscheidest, benutze die Kerzen nur dann, wenn du dich ohne Kind im Bad aufhältst, lasse niemals Streichhölzer oder Feuerzeuge herumliegen und bewahre die Kerzen nach Gebrauch außer Reichweite des Kindes auf. Das gilt generell für alle Räume im Haus.

Zu guter Letzt noch einen Hinweis zum Thema Geschenke und Familienbesuche. Geschenke solltest du mit deinem Kind gemeinsam auspacken und die Verpackung dann wegräumen. Geschenkfolie und -band könnten sonst zur Gefahr werden, wenn das Kind unbeaufsichtigt damit spielt. Die Weihnachtszeit ist außerdem jedes Jahr wieder ein wunderschöner Anlass, um Freunde und Familie zu besuchen. Wenn ihr auswärts zu Besuch seid, denke aber stets daran, andere Haushalte sind womöglich nicht kindersicher. Behalte deinen Wirbelwind also immer gut im Auge.

Weihnachten mit Kindern - stressfrei >

Wie kann ich meinem Baby helfen, wenn es Koliken hat?

Dein Baby weint nach dem Füttern herzzerreißend und kann sich nicht mehr beruhigen. Es scheint, als hätte es Bauchschmerzen. Wenn dies regelmäßig auftritt, ist es wahrscheinlich, dass es unter Koliken leidet. Da sie in den ersten drei Lebensmonaten am schlimmsten sind, werden sie auch als 3-Monatskoliken bezeichnet. Ungefähr jedes fünfte Baby ist davon betroffen. Als Elternteil zerreißt dir dieser Anblick sicher das Herz und du möchtest deinem Kind unbedingt helfen.

Bei Kleinkindern entstehen häufig Blähungen, da ihr Verdauungssystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Für die Verdauung von Milch ist nämlich ein bestimmtes Verdauungsenzym notwendig, welches in den ersten Lebensmonaten noch nicht in ausreichender Menge vorhanden ist. Außerdem kann es vorkommen, dass es beim Stillen oder beim Trinken aus dem Fläschchen zu viel Luft schluckt, wodurch sich sein Bäuchlein aufbläht. Gelegentlich können auch Tabakrauch und Fertigmilch, die durch Zusatzstoffe in seinem Magen schäumt, Auslöser für die Koliken deines Babys sein. Bei diesen kann die Luft nicht aus seinem Darm entweichen, was Schmerzen verursacht.

Symptomatisch für diese Schmerzen ist, dass dein Kleines seine Beinchen abwechselnd anzieht und anschließend überstreckt, mit seinen Ärmchen wedelt und sein Bäuchlein hart und aufgebläht ist. Dabei ballt es seine kleinen Hände zu Fäusten und schreit und weint herzzerreißend mit schmerzverzerrtem, hochrotem Gesicht. Sobald die Luft ein wenig entweicht, verschafft ihm dies ein wenig Linderung. Ärzte und Hebammen sprechen von einer 3-Monatskolik, wenn dein Neugeborenes über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen an mehr als drei Tagen in der Woche für mehr als drei Stunden wegen seiner Bauchschmerzen schreit.

Da die Ursachen für die Bauchschmerzen deines Babys unterschiedlich sein können, wirst du zu Beginn verschiedene Dinge ausprobieren müssen, um herauszufinden, welche ihm helfen. Eine mögliche Lösung ist, dass du bereits beim Füttern darauf achtest, dass dein Kind nicht zu hastig trinkt. So sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu viel Luft schluckt, die seinem Bäuchlein Schmerzen bereitet. Außerdem sollte die Nahrungsaufnahme in einer möglichst aufrechten Haltung stattfinden. Falls du deinem Baby die Flasche gibst, kann es helfen, wenn die angerührte Milch nicht zu schaumig ist. Leg am besten immer wieder kurze Pausen während der Fütterung ein, damit dein kleiner Schatz aufstoßen und hierdurch die eingesogene Luft entweichen kann.

Während der Stillzeit kann es zudem hilfreich sein, wenn du nur wenig blähende Lebensmittel wie z. B. Kohl oder Hülsenfrüchte zu dir nimmst, da du deren Wirkung über deine Muttermilch an dein Baby weitergibst.

Eine weitere Möglichkeit, die 3-Monatskoliken deines Babys zu mildern, bietet die Bauchmassage. Durch eine sanfte Massage mit Zeige- und Mittelfinger rund um den Bauchnabel deines Babys kannst du die Blähungen manuell lösen. Der Fliegergriff unterstützt deinen Liebling ebenfalls dabei, angestaute Luft wieder loszuwerden. Hierbei liegt er mit dem Bäuchlein nach unten auf deinem Unterarm.

Außerdem kannst du versuchen, deinem Baby frischen Fencheltee zu geben oder seinen kleinen Bauch mit einem warmen Bad oder einem kleinen Kirschkernkissen zu beruhigen. Zudem wirken der Körperkontakt und die damit verbundene Nähe zu dir beruhigend auf deinen kleinen Schatz. Falls das Weinen und Schreien deines Babys länger als drei Stunden anhalten, sich sein Trinkverhalten verändern und es nicht genug an Gewicht zulegen sollte, solltest du mit eurem Kinderarzt über weitere Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

3-Monats-Koliken >

Wenn euer Kind woanders übernachtet

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem euer Kind bei einem Freund oder einer Freundin übernachten möchte. Für euer Kind ist dies nicht nur ein unglaublich spannende Angelegenheit, sondern fördert zudem die Entwicklung.

Jedes Kind ist anders, dementsprechend gibt es kein festgelegtes Alter, ab dem ein Kind woanders übernachten kann. Eine viel größere Rolle spielt, ob euer Kind zuvor schon einmal z. B. bei den Großeltern geschlafen hat, bevor es bei einem Freund oder einer Freundin übernachtet. Es gibt Kinder, die damit überhaupt keine Probleme haben, während andere Kinder vor allem nachts noch dringend ihre vertraute Umgebung und die elterliche Nähe benötigen. Da ihr eure Kinder am besten kennt, werdet ihr auch am besten einschätzen können, ob eure Kinder schon bereit sind, woanders zu übernachten. Äußert ein Kind diesen direkten Wunsch, sollten die Eltern darauf eingehen. Vermutlich ist das Kind dann auch tatsächlich schon soweit.

Wenn sich euer Kind dazu entschlossen hat, woandersübernachten zu wollen, stellt ihr euch als Eltern vermutlich folgende Fragen: "Habe ich ein gutes Gefühl dabei? Kann ich der Familie, bei der mein Kind übernachten möchte, wirklich vertrauen?". Das ist ganz normal und vor allem ist es auch wichtig, sich diese Fragen zu stellen, da man nicht nur die Aufsichtspflicht, sondern auch seinen Schatz in andere Hände gibt. Im Idealfall kennt ihr die Familie oder die Person, bei der euer Kind schläft,schon. Wenn ihr euch bei der Vorstellung, euer Kind bei der entsprechenden Familie übernachten zu lassen, absolut unwohl fühlt und kein Vertrauen habt, ist es besser, die Übernachtung nicht zu erlauben.

Über diese Dinge sollte vor der Übernachtung gesprochen werden: Gepäck: Fragt die Gastfamilie im Vorfeld, ob euer Kind etwas mitbringen muss (z. B. Schlafsack, Luftmatratze). Ab ins Gepäck sollte außerdem das Lieblingskuscheltier eures Kindes, damit es etwas Vertrautes bei sich hat. Auch schläft es sich im gewohnten Babyschlafsack oder Kinderschlafsack fast wie zuhause.

Leidet euer Kind an Allergien oder muss Medikamente nehmen? Darüber muss die Gastfamilie unbedingt informiert sein, um darauf eingehen zu können. Erreichbarkeit: Euer Kind sollte natürlich immer die Möglichkeit haben, euch erreichen zu können. Hinterlasst der Familie, bei der es übernachtet, daher auf jeden Fall eure Nummer, damit ihr bei möglichen Problemen erreichbar seid. Einer exakten Planung bedarf es aber nicht. Für euer Kind ist die Übernachtung ein großes Abenteuer und die vielen neuen Eindrücke, die es gewinnt, sind spannend und auch positiv für die Entwicklung. Es sammelt neue Erfahrungen und auch wenn in der Familie alles ganz anders läuft als Zuhause, ist das nicht weiter tragisch, solange die andere Familie kinderfreundlich ist.

Und wenn ihr zum ersten Mal ein Gastkind über Nach tzu Besuch habt? Bleibt gelassen und betreibt keinen zu großen Aufwand. Am einfachsten ist es, wenn euer Familienleben so gestaltet ist wie bisher.

Welche Probleme kann es geben?

Heimweh: Viele Kinder bekommen Heimweh, wenn sie woanders übernachten. Versucht zunächst, euer Gastkind zu trösten. Lässt es sich nicht beruhigen, lasst ihr es am besten die Eltern anrufen. Gemeinsam kann dann entschieden werden, ob das Kind bleiben oder abgeholt werden möchte.Krankheit: Verständlicherweise möchten kranke Kinder am liebsten bei ihren Eltern sein. Wird euer Gastkind plötzlich krank, solltet ihr die Eltern darüber informieren und das Kind nach Möglichkeit zurückbringen bzw. abholen lassen.

Streitereien: Die meisten Kinder vertragen sich ebenso schnell wieder wie das Gezanke begonnen hat. Wenn ihr aber bemerkt, dass sich die Fronten verhärten, kann es helfen, zu fragen, was passiert ist und zwischen den Streithähnen zu vermitteln.

Grundsätzlich lieben es Kinder Freunde bei sich übernachten zulassen oder selbst woanders zu übernachten und es ist auch eine tolle Erfahrung, die jedes Kind machen sollte.

Woanders schlafen >

Einkaufen mit Kindern: Tipps für stressfreies Shopping

Ob beim Wocheneinkauf oder beim kurzen Abstecher in den Supermarkt – für Kinder ist eine Shopping-Tour oftmals so spannend wie eine Reise ins Disneyland. Für Eltern bedeutet die Einkaufstour nicht selten eine nervliche Zerreißprobe – insbesondere dann, wenn der eigene Nachwuchs an jeder Ecke anhält und etliche Süßigkeiten in den Einkaufswagen legt. Schlimmstenfalls endet die Einkaufstour mit schmollenden Gesichtern oder quengeligen Kindern, die nicht länger an der Kasse warten wollen. Doch das muss nicht sein: Das „Abenteuer Supermarkt“ lässt sich mit einigen Grundregeln mit Kindern entspannt angehen.

Hier einige Tipps, um Stress zu vermeiden:

  • Kinder sollten satt und ausgeschlafen sein, also nach dem Essen und der Schlafenszeit einkaufen gehen
  • Große Supermärkte und Stoßzeiten meiden, das überfordert die Kinder
  • Großeinkauf ohne Kinder und die Kleinen lieber auf kleineren Einkäufen während der Woche mitnehmen
  • Kleine Belohnungen wie z.B. die Kinder beim Einkaufen etwas zum Essen selbst auswählen lassen oder auf dem Rückweg beim Spielplatz halt machen
  • Kinder mit einbinden, wenn sie alt genug sind. Lasst sie bestimmte Waren selbst im Laden suchen oder beim aufs Band legen helfen. Meine Jungs lieben es z.B. die Obst-/ Gemüsewaage zu bedienen.

Wichtig: Sollte euer Kind dennoch einen Schreianfall bekommen oder sich trotzig verhalten, so lautet die Devise, standhaft zu bleiben. Natürlich ist es leichter gesagt als getan, immer die Ruhe zu bewahren, wenn das eigene Kind weint oder schreit. Dennoch solltest du immer daran denken, dass du vor allem deinem Kind keinen Gefallen tust, wenn du permanent alles durchgehen lässt und niemals nein sagst. Auch wenn sich dein Kind auf den Boden wirft und quengelt, solltest du bei euren abgestimmten Regeln bleiben und dies in einem ruhigen, aber bestimmten Ton kommunizieren („wir hatten gesagt, dass wir nur eine Süßigkeit zusammen aussuchen“).

Sollte sich euer Kind dennoch nicht beruhigen lassen, ist es gut, zu erklären, warum der Lolli nicht im Einkaufswagen landet. Schadet die Süßigkeit den Zähnen oder habt ihr bereits Dutzende Riegel im Süßigkeitenfach herumliegen? Oftmals bringen Kinder Verständnis auf, sobald sie eine Begründung erfahren. Umgekehrt solltest auch du für dein Kind Verständnis zeigen. Mitunter fällt es schon uns Erwachsenen schwer, manchen „Versuchungen“ aus dem Regal zu widerstehen. Kindern, die ihre Emotionen und Handlungen manchmal weder vollständig begreifen noch kontrollieren können, gelingt dies noch viel weniger.

Hat der Großeinkauf mit eurem Kind wunderbar funktioniert? Dann spricht nichts dagegen, dem Nachwuchs eine positive Rückmeldung zu geben. Lasst euer kleines Schätzchen wissen, dass ihr euch über seine „Mithilfe“ gefreut habt und bietet eine kleine Belohnung an. Dies muss nicht unbedingt ein ungesunder Schokoriegel sein. Stattdessen freut sich euer Kind sicherlich genauso über eine „extra“ Runde auf dem Spielplatz. Viele Kinder lieben es auch, wenn sie Zuhause beim Auspacken und Einräumen der eingekauften Waren helfen dürfen.

Einkaufen mit Kindern >

Verreisen mit Babys und Kleinkindern

Längere Strecken zu reisen kann schon für Erwachsene sehr anstrengend sein, kommt noch ein Baby oder Kleinkind dazu kann es zu einer großen Herausforderung werden. Wenn ihr mit einem Baby oder Kleinkind verreist, ist Vieles zu berücksichtigen und es ist immens wichtig, dass sich die Kleinen während der gesamten Reise wohl fühlen.

Am Flughafen angekommen, beginnt zunächst das große Warten, bis es auch endlich losgeht. Insbesondere mit kleinen Kindern kann die Wartezeit bis zum Start schon mal nervenaufreibend sein. Viele Kinder lassen sich ablenken, indem man mit ihnen die Flugzeuge beobachtet. So bemerken sie manchmal gar nicht, wie die Zeit vergeht. Findt heraus, ob es am Flughafen gesonderte Spielbereiche für Kinder gibt. Dann können sich die Kleinen vorm Flug noch mal so richtig austoben und ihre überschüssige Energie loswerden. Bei vielen Fluggesellschaften dürfen Familien mit Kindern zuerst ins Flugzeug einsteigen. Der Vorteil ist, dass man sich so in Ruhe einrichten und das Handgepäck verstauen kann, allerdings ist für die Kinder das lange Sitzen, bis es dann endlich losgeht, unangenehm. Sie werden unruhig und wollen sich bewegen. Viele Familien handhaben es daher so, dass ein Elternteil schon mal an Bord geht, während der andere Elternteil erst zum Schluss mit dem Nachwuchs dazukommt. So müssen die Kleinen nicht noch mehr unnötige Zeit im engen Flugzeug verbringen.

Viele Babys und Kleinkinder haben bei Start und Landung schmerzende Ohren. Um dies zu verhindern, ist es hilfreich, jeweils eine halbe Stunde vor Start und Landung Nasentropfen oder Nasenspray in beide Nasenlöcher zu geben. So entsteht der Druckausgleich und die Kleinen haben keine Schmerzen, da so die Verbindungsgänge zwischen dem Mittelohr und den Nasennebenhöhlen geweitet wird. Bei Babys können auch Stillen, das Fläschchen oder der Schnuller Abhilfe verschaffen. Wenn eure Kinder schon etwas größer sind, können sie während Start und Landung Kaugummi kauen.

Bereitet ein sogenanntes Goddy-bag für Ihr Kind vor, mit einem kleinen eingepacktem Spielzeug, Keksen einem Pixi-Buch oder anderen Überraschungen. Kinder lieben es Dinge auszupacken und mit neuen Sachen zu spielen. Dies wird Ihr Kind bestimmt für einige Zeit ablenken und beschäftigen. Im Handgepäck sollten alle notwendigen Dinge zum Wickeln nicht fehlen, außerdem solltet ihr eine kleine Decke oder einen extra Pullover einpacken, da es im Flugzeug sehr kühl ist.

Nehmt einen Laptop oder Tablet-PC mit, so kann euer Kind während der Reise einen Film ansehen, ein Spiel spielen oder Sie können ihm ein eBook vorlesen. Vergesst nicht vorab alle benötigten elektronischen Geräte aufzuladen und evtl. Apps herunterzuladen.

Die meisten Eltern entscheiden sich bei längeren Flugzeiten für Nachtflüge. Der Vorteil: wenn ihr nachts fliegt, verschlafen die Kleinen oft den Flug, außerdem gerät ihr Schlafrhythmus dann nicht durcheinander. Solltet ihr tagsüber fliegen, ist es ratsam, einen Fensterplatz zu buchen. So gibt es für die Kleinen während des Fluges viel zu beobachten.

Es stimmt schon, sobald man Kinder hat, die im Auto mitfahren, ändert sich das Fahrverhalten. Zumindest sollte es so sein. Es wird nicht mehr so schnell gefahren und auch weniger aggressiv, da man sich der Verantwortung für die kleinen Menschenleben im Auto bewusst wird.

Der beste und sicherste Platz für den Kindersitz ist auf der Rückbank hinter dem Beifahrer. Auf diese Weise können die Mütter oder Väter während der Fahrt gelegentlich ohne großen Aufwand nach Ihrem Baby schauen. Gleichzeitig erfolgt das Ein- und Aussteigen auf der sicheren, von der Straße abgewandten Seite.

Wenn Ihr Baby trotzdem auf dem Beifahrersitz mitgenommen werden soll, dann muss sichergestellt sein, dass es dort keinen Airbag gibt beziehungsweise das dieser ausgeschaltet ist. Der Druck des sich aufpumpenden Airbags im Falle eines Unfalls könnte Ihr Kind schwer verletzen oder sogar töten. Der ADAC empfiehlt jedoch, Babys und Kleinkinder immer auf dem Rücksitz mitzunehmen.

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Wieso Musik für Kinder wichtig ist

Musik ist für Kinder aus mehreren Gründen wichtig. Einerseits machen die Melodien tatsächlich schlauer, da sie die Weiterentwicklung der Kleinsten fördern. Andererseits heben fröhliche Kinderlieder die Stimmung an und senken das Stresslevel. Wir beleuchten das Thema genauer und erklären, warum das Motto „früh übt sich“ bei der Musikerziehung nie verkehrt ist.

Ob durch Gesänge, Tanz oder Instrumente: Kinder profitieren auf vielfältige Weise von Musik.

  • Studien zufolge verbessert Musik die Sprachentwicklung. Bekannte Kinderlieder erweitern den Wortschatz und bringen den Kleinen Tempo und Betonungen, die für den Spracherwerb wichtig sind, bei.
  • Später profitieren Kinder von Musikstücken, indem sie diese auswendig lernen und so ihr Gedächtnis trainieren. Sogar die Wissenschaft konnte nachweisen, dass Kinder, die jeden Tag singen, in Tests wesentlich besser abschneiden als ihre nicht-singenden Altersgenossen.
  • Abhängig von der jeweiligen Musikrichtung lassen sich durch beruhigende Stücke außerdem Konflikte entschärfen und Rituale etablieren. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa das tägliche Gute-Nacht-Lied, das Kleinkindern zu einem tiefen Schlaf verhilft und die Sorgen des Tages vertreibt.

Du machst alles richtig, wenn du dein Kind schon frühzeitig an musikalische Klänge heranführst. Denn die Kleinen reagieren bereits im Mutterleib auf bestimmte Klänge und Rhythmen – und sind sogar dazu fähig, diese später intuitiv wiederzuerkennen. Schon bei Babys und Säuglingen gelangen diese Klänge in das Nervenzentrum, wo sie das Belohnungssytem aktivieren und Ängsten entgegenwirken. Säuglinge und Kleinstkinder lernen also durch Wickelspiele, die Text, Gesang und Bewegung miteinander verbinden.

Mit zwei bis drei Jahren entwickeln Kinder langsam ein Gefühl für Klänge. Sie lernen, die unterschiedlichen Rhythmen voneinander zu unterscheiden, und lieben es, zu singen und zu klatschen. Daher sollten in diesem Alter Bewegungs- und Tanzspiele im Vordergrund stehen, die zum begleitenden Singen und Klatschen animieren. Tolle Lieder wie „Häschen in der Grube“ oder „Ringel, Ringel, Reihe“ machen im Handumdrehen gute Laune und stärken, wenn alle kräftig mitmachen, sogar das soziale Gemeinschaftsgefühl. In diesem Alter sollten Kinder zudem unterschiedliche Geräusche und Klänge kennenlernen, um ihr musikalisches Gehör zu schulen. Dafür eignen sich beispielsweise Luftballons, leere Flaschen oder Trillerpfeifen und Blockflöten. Dank dieser Materialien lernen die Kleinen spielerisch, wie sie Töne erzeugen. Diese Übungen schaffen also ein erstes Bewusstsein für Geräusche und Töne – und erleichtern später den Umgang mit Instrumenten.

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Welche Getränke sind gut für mein Kind?

Spielen, toben und die Welt entdecken machen dein Kind durstig. Deswegen ist es auch wichtig, dass es ausreichend trinkt. Aber welche Getränke solltest du deinem Kind geben und welche lieber nicht?

Da der Körper eines Kleinkindes bis zu 85 % aus Wasser besteht, sollte es mindestens einen dreiviertel Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen, damit seine Zellen reibungslos arbeiten und seine Organe mit Nährstoffen versorgen können. Als durststillende Getränke kannst du ihm Leitungs- oder Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees sowie stark verdünnte Fruchtsäfte – mindestens im Verhältnis 1:1 - anbieten.

Als natürlicher Durstlöscher eignet sich Wasser nach wie vor am besten, da die über die Nahrung aufgenommenen Nährstoffe durch seine Aufnahme im Magen aufquellen und so besser verwertet werden können. Außerdem trägt es dazu bei, das natürliche Sättigungsempfinden zu stärken. Achte darauf, dass das Wasser beim Trinken nicht zu kalt für dein Kind ist.

Größere Mengen von Softdrinks wie z. B. Cola oder Limonade solltest du deinem Liebling hingegen nicht zu trinken geben, da sie seinen Durst nicht stillen und einen sehr hohen Zuckergehalt aufweisen. Dies kann zu Übergewicht und im schlimmsten Fall sogar zu Diabetes Typ 2 führen. Achte daher darauf, welche Getränke du deinem Kind zu trinken gibst, damit sein Körper bestmöglich für die kleinen und großen Abenteuer des Alltags versorgt ist.

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Das solltest du über das Fläschchen geben wissen

Dein Baby zu füttern kann eines der schönsten und innigsten Dinge sein, die ihr gemeinsam erlebt. Der Körperkontakt schüttet das Kuschelhormon Oxytocin aus und ihr vergesst für einen Moment den Trubel um euch herum. Wenn du deinem Kind das Fläschchen gibst, solltest du zuvor die Temperatur der Milch kontrollieren. Die ideale Trinktemperatur kontrollierst du auf der Innenseite deines Handgelenkes, da die Haut dort besonders empfindsam ist. Falls sich die Tropfen angenehm warm anfühlen, kannst du mit dem Fläschchen geben beginnen.

Sucht euch einen bequemen Platz und nehmt euch genügend Zeit für die Mahlzeit. Lege dein Baby leicht erhöht in deine Armbeuge. Idealerweise trägst du dabei keine langärmligen Kleidungsstücke, damit dein Baby deinen Duft riechen und die Wärme deiner Haut spüren kann.

Streiche mit dem Sauger sanft über seine kleinen Lippen, um seinen Such- und Saugreflex zu aktivieren. Schiebe den Sauger nicht einfach in den Mund, sondern warte, bis dein Baby bereit ist zu trinken und ihn selbst hineinzieht. Der Sauger sollte stets komplett mit Milch gefüllt sein, damit dein Baby keine Luft schluckt und Bauchschmerzen bekommt.

Während dein Kind trinkt, solltest du Blickkontakt mit ihm halten und mit ihm sprechen. Du kannst es auch streicheln und ein Lied singen. Wenn es den Sauer loslässt und den Kopf wegdreht, hat es genug getrunken. Zwinge es nicht das Fläschchen leer zu trinken und entsorge die übrige Milch direkt nach dem Ende eures Trinkrituals. Sobald dieses beendet ist, wird es Zeit für das Bäuerchen.

Lehne dein Baby dafür gegen deinen Oberkörper, so dass es über deine Schulter schaut. Streiche dann sanft über seinen Rücken, bis es ein Bäuerchen macht und die überflüssige Luft aus seinem kleinen Bäuchlein entweicht. Lege am besten ein Spucktuch über deine Schulter, da es immer mal wieder vorkommen kann, dass auch etwas Milch mit aufgestoßen wird.

Alles wichtige rund ums Fläschchen geben >

Der Nachwuchs in der Trotzphase?

Während der Trotzphase wird dein Kind schreien, weinen und bockig sein, wenn es seinen Willen nicht bekommt. So anstrengend diese Phase für dich als Elternteil ist, so wichtig ist sie für die emotionale Entwicklung deines Lieblings. Denn die Trotzphase wird auch als Autonomiephase bezeichnet, da dein Kind in dieser Zeit seinen eigenen Willen entwickelt, seine Emotionen kennenlernt und immer wieder versucht, Dinge allein umzusetzen. Wenn dies nicht so funktioniert, wie dein Nachwuchs es möchte, kann dieser mit Traurigkeit und Wut reagieren. Meistens erreicht er diese Phase ab seinem zweiten Lebensjahr. Wie lange sie anhält, unterscheidet sich von Kind zu Kind. Nimm sein Verhalten aber nicht persönlich, denn es hat nichts damit zu tun, dass du etwas falsch gemacht hast. Die Trotzphase ist wichtig, da sie maßgeblich dazu beiträgt, das Selbstbewusstsein deines Kindes zu stärken und hilft ihm sich weiterzuentwickeln. Begegne deinem Kind deshalb stets mit Verständnis und Liebe.

Mein Kind ist in der Trotzphase >

Trennungsangst bei Babys und Kleinkindern: Was steckt dahinter?

Trennungsangst ist nichts anderes als eine spezielle Art der Verlustangst. Aus evolutionärer Sicht ist sie erst einmal überlebenswichtig. Bei Gefahr flüchten wir oder greifen an. Babys wiederum haben diese Fähigkeiten noch nicht und müssen darauf vertrauen können, von Erwachsenen beschützt zu werden. Ohne den Schutz der Erwachsenen können Babys nicht überleben und spüren instinktiv, wenn Mama oder Papa nicht da sind. Erst mit zunehmendem Alter, wenn Kinder selbstständiger werden, indem sie laufen und sprechen, merken sie, dass vorübergehende Abschiede nichts Schlimmes sind.

Ausgeprägte Trennungsangst äußert sich bei jedem Kind anders. Babys beispielsweise begreifen sich bis zum sechsten Lebensmonat noch nicht als Individuen. Vielmehr verstehen sie noch nicht, dass sie eigenständig und nicht ein Teil der Eltern sind. Erst nach einem halben Jahr erkennen sich Kleinkinder langsam als eigenständige Wesen, sodass begleitend dazu die erste Trennungsangst einsetzt. Babys, deren Bezugspersonen sich plötzlich für einige Stunden entfernen, reagieren darauf mit Unwohlsein. Sie weinen, schreien oder zeigen sich apathisch.

Einige Kleinkinder reagieren zudem mit Symptomen wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Schluckauf. Eine Trennungsangst kann von heute auf morgen in unterschiedlichen Ausprägungen in Erscheinung treten. Am stärksten ist sie bei Kleinkindern ausgeprägt, die zwischen acht und 18 Monaten alt sind. Hat das Kind ein Alter von drei bis vier Jahren erreicht, nimmt auch die Trennungsangst ab – da es nun autonomer wird und sich durch Sprache besser mitteilen kann.

Trennungsangst bei Babys >

Wie oft sollte man die Bettwäsche wechseln?

Hygiene ist wichtig für dein Kind – gleiches gilt auch für seine Bettwäsche. Der nächtliche Schweiß und abgestorbene Hautschüppchen sind der ideale Nährboden für Milben, die in seiner Matratze und Bettdecke wohnen. Mit der richtigen Waschhygiene schaffst du es dennoch, deinem Kind einen sauberen Schlaf zu bereiten. Am besten wäschst du die Bettwäsche deines kleinen Lieblings alle zwei bis vier Wochen, bei Krankheit besser häufiger. Die Waschtemperatur sollte zwischen 40 und 60 Grad liegen. Verzichte hierbei auf Waschmittel mit Duftzusatz und Weichspüler und greif stattdessen besser auf Hausmittel wie Essig und Stärke zurück. Damit dein Kind möglichst lange Freude an seinen farbenfrohen Bettlaken hat, wäschst du sie am besten auf links, schließt die Knöpfe und verzichtest auf zusätzliche Kleidungsstücke in der Maschine. Zu einem hygienisch sauberen Schlaf gehört zudem, dass du morgens das Zimmer deines Kindes durchlüftest und nach dem Abziehen der Bettwäsche die Matratze und die Bettdecke ordentlich auslüftest.

So oft solltest du Bettzeug waschen >

Babymassage – warum und wie?

Massagen tun deinem kleinen Schatz gut und stärken eure Eltern-Kind-Bindung. Mit diesen Streicheleinheiten, die du in einer bestimmten Reihenfolge ausführst, kannst du beginnen, sobald dein Baby einige Wochen alt ist. Zunächst sollte die Babymassage allerdings nicht länger als fünf Minuten andauern, damit dein Baby sich an die neue Routine gewöhnen kann. Sorge dafür, dass der Raum, in dem du dein Kind massierst, angenehm warm und kuschelig ist und nimm dir ausreichend Zeit. Für die Massage solltest du ausschließlich naturbelassenes Babyöl nutzen, die gut verträglich für die empfindliche Haut deines kleinen Lieblings ist. Achte bei der Massage darauf, dass du deine Hände von Kopf in Richtung seiner Füße bewegst. Die Bewegungen kannst du jeweils drei bis fünf Mal wiederholen und dabei leichten Druck ausüben. Wenn dein Baby krank, müde oder hungrig ist, solltest du hingegen auf eine Babymassage verzichten, da es diese dann nicht genießen kann.

Die Babymassage >

Tipps gegen das Chaos im Kinderzimmer

Nimmt das Thema „Kinderzimmer aufräumen überhand“, vergeht dem Kind schnell die Lust am Spielen. Bis sich die Aufräum-Routine eingestellt hat, kann es etwas dauern. Bleibt gemeinsam am Ball und habt Spaß miteinander, damit dein Schatz diese regelmäßigen Handgriffe nicht als nervig empfindet. Wenn dein Kind einmal einen besonderen Legoturm gebaut oder seine Puppen ordentlich aufgereiht haben sollte und diese noch jemandem zeigen möchte, könnt ihr einen festen Termin vereinbaren, zu dem diese Gegenstände wieder an ihren festen Platz zurückwandern. So sorgst du mit kleinen Ausnahmen für leuchtende Kinderaugen und bleibst gleichzeitig deiner Ordnungsregel treu, die euch euren gemeinsamen Alltag erleichtert.

Aufräumen im Kinderzimmer >

Läuse bei Kindern – Was sollte ich wissen?

Wenn sich dein Kind häufig am Kopf kratzt, kann es sein, dass es Kopfläuse hat. Doch wie kommen die Läuse dorthin und wie werdet ihr sie wieder los?

Durch den täglichen engen Kontakt im Kindergarten oder der Grundschule kann sich dein Kind leicht mit Kopfläusen anstecken. Der Befall hat nichts damit zu tun, dass dein Liebling ungepflegt ist, denn die kleinen Plagegeister krabbeln einfach von einem Kinderkopf auf den nächsten, während sich dein Kind beim Spielen mit seinen Freunden vergnügt.

Anhand der Eihüllen der Läuse, die sie häufig im Nackenbereich oder hinter den Ohren ablegen, kleinen roten Quaddeln sowie den krabbelnden Läusen auf der Kopfhaut kannst du einen Läusebefall erkennen. Diese erkennst du leicht, wenn du die Haare deines Kindes anfeuchtest und vorsichtig durchkämmst. Wenn du derartige Rückstände entdeckst, solltest du direkt mit der Behandlung beginnen.

Die blutsaugenden Krabbler bekämpfst du am besten, wenn du die Haare deines Kindes regelmäßig mit einem Läusekamm aus Metall kämmst. Nimm dir dabei Strähne für Strähne vor und streiche den Kamm nach jedem Durchkämmen auf einem Küchenpapier aus.

Nachdem du dies erledigt hast, trägst du ein Läusemittel, welches du in der Apotheke bekommst, auf die ausgekämmten Haare auf. Achte dabei genau auf die Einwirkzeit des Mittels, damit es seine ganze Wirkung entfalten kann. Eine erneute Behandlung mit dem Läusemittel ist meist nach ungefähr 10 Tagen notwendig, um die Läuse, die in der Zwischenzeit geschlüpft sind, ebenfalls zu beseitigen.

Kontrolliere fünf Tage nach dem Entdecken des Kopflausbefalles erneut den Kopf deines Kindes, indem du seine Haare nass durchkämmst. Durch diese Prozedur erkennst du, wie akut der Befall noch ist. Dies führst du noch einmal fünf Tage nach der zweiten Behandlung mit dem Läusemittel durch. Solltest du am 17. Tag nach dem Auftreten keine Läuse oder Rückstände mehr finden, war die Behandlung erfolgreich.

So erkennst und behandelst du Kopfläuse bei deinem Kind >

Eine große Veränderung steht bevor – dein Kind bekommt eine Brille. Wenn du bemerkst, dass es Dinge nicht so gut erkennen kann, solltest du den Augenarzt aufsuchen. Dieser wird deinem Kind eine Sehhilfe verschreiben. Sprich mit deinem Kind darüber, warum es diese braucht und lass es Fragen dazu stellen. Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen den Dingen auf den Grund gehen.

Wenn dein Liebling versteht, wieso es dieses Accessoire tragen soll, wird es sich etwas leichter auf die Veränderung einlassen können. Ebenfalls ist es sinnvoll, wenn dein Kind seine Brille selbst aussuchen darf. Schließlich muss es sich damit wohlfühlen und seinen Freunden und der Familie stolz mit dem neuen Schmuckstück gegenübertreten.

Der Auswahlprozess kann zwar ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, wird sich aber lohnen, wenn dein Kind im Nachgang zufrieden ist und wieder gut sehen kann. Achtet darauf, dass die Brille gut sitzt, also nicht drückt oder rutscht. Dies wird meistens im Brillengeschäft kontrolliert, welches ihr bei Problemen mit der Sehhilfe immer wieder in Anspruch nehmen solltet.

Du kannst dein Kind beim Tragen seiner Brille bestärken, indem du ihm sagst, wie gut ihm diese steht. Ihr könnt auch gemeinsam Ausschau nach Menschen halten, die ebenfalls eine Brille tragen, zum Beispiel in der Familie oder im Freundeskreis, in Büchern oder beim Bummeln in der Stadt. Gönne deinem Kind immer wieder Pausen von der Brille.

Der Gewöhnungsprozess wird automatisch voranschreiten, wenn dein Kind bemerkt, dass es mit der Brille tatsächlich besser sehen kann. Diese Entwicklung kannst du durch kleine Belohnungen unterstützen. Aber auch seine Lieblingskuscheltiere können ihren Teil beitragen, indem ihr ihnen eine Brille bastelt. So lernt dein Kind, dass Brille tragen etwas Positives ist und wird sie mit der Zeit gerne annehmen.

Mein Kind will keine Brille tragen >

Valentinstag mit Kindern – Valentinstagsideen für Eltern

Jedes Jahr am 14. Februar wird der Valentinstag gefeiert. Er ist für alle Liebenden ein ganz besonderer Tag und ein schöner Anlass, um sich auch nach einigen Jahren in einer Beziehung zu zeigen, was ihr füreinander empfindet. Als Elternteil hast du aber oft nicht die Möglichkeit, um einen paar romantische Stunden allein mit deinem Partner zu verbringen. Dennoch gibt es viele schöne Ideen, wie du den Valentinstag für eure kleine Familie harmonisch gestalten kannst.

Schafft zum Beispiel bei einer Fotosession bleibende Erinnerungen. Habt Spaß dabei und sucht im Anschluss zusammen das Foto aus, das einen ganz besonderen Platz in eurem Zuhause bekommen soll.

Wenn ihr es gerne süß mögt, ist Kekse backen und verzieren eine tolle Beschäftigung – natürlich in Herzchen-Form. Diese könnt ihr euch gegenseitig schenken und sie euch dann gemeinsam schmecken lassen.

Ein weiteres schönes Ritual kann es sein, wenn ihr euren Kindern von eurem Kennenlernen sowie den kleinen und großen Abenteuern eurer Beziehung erzählt. Holt hierfür ruhig das Fotoalbum aus dem Schrank und blättert es gemeinsam durch.

Wenn ihr es gerne etwas aktiver mögt, kann eine Schnitzeljagd durch die Wohnung oder im Garten die richtige Aktivität sein. Bei diesen versteckst du verschiedene Aufgaben, wie zum Beispiel „Gib Mama einen Kuss“. Sobald deine Kinder alle Zettelchen gefunden und die Aufgaben erledigt haben, erhalten sie einen kleinen Schatz in Form ihrer Lieblingssüßigkeiten.

Für ein bisschen Zweisamkeit könnt ihr Verwandte oder befreundete Eltern fragen, ob sie sich um eure Lieblinge kümmern oder ihr euch in der Kinderbetreuung abwechseln könnt.

Ihr könnt auch gemeinsam euer Lieblingsessen kochen und dieses bei Kerzenschein essen, allerdings sollten deine Kinder etwas zu essen bekommen, was sie wirklich mögen, damit keine Tränen fließen. Im Anschluss könnt Ihr euch Paarzeit auf dem Sofa, im Kino oder bei einem Spaziergang im Mondschein nehmen.

Valentinstag mit Kindern – Ideen für einen harmonischen Familientag >

Mein Kind lügt – was kann ich tun?

Flunkern, Schwindeln, Lügen: Es gibt viele Worte dafür, wenn dein Kind nicht die Wahrheit sagt. Es ist verständlich, dass du geschockt bist und es nicht gut findest, wenn du dein Kind dabei erwischst, auch wenn es Teil seiner Entwicklung ist, kleine Geschichten zu erfinden.

Ab seinem fünften Lebensjahr durchläuft es die Phase des magischen Denkens. Das bedeutet, dass dein Liebling alles, was er sich vorstellt, auch tatsächlich als richtig ansieht. Dabei unterscheidet er noch nicht moralisch zwischen wahr und falsch, da er dieses Denken erst zu einem späteren Zeitpunkt entwickelt. Stattdessen gibt dein kleiner Spross seinen Impulsen nach, weshalb er oft nur schwer Grenzen einhalten kann, wenn er etwas anderes möchte.

Ab dem fünften Lebensjahr kann er dann auch bewusst lügen, was allerdings ein gutes Zeichen ist, da diese Fähigkeit als ein Zeichen einer normalen kognitiven Entwicklung gilt. Beim Schwindeln muss dein Kind eine Absicht verfolgen und Vermutungen anstellen, welche Informationen du bereits kennst, sowie Gestik und Mimik seinem gesprochenen Wort anzupassen.

Die Gründe, warum dein Kind dich anlügt, können verschieden sein. Zum einen kann es sein, dass es Angst vor deiner Reaktion hat oder Anerkennung bekommen möchte, weshalb es eine Geschichte erfindet, mit der es dies erreicht. Mit fortschreitendem Alter kann es auch vorkommen, dass dein Schatz kleine Notlügen einsetzt, um dich oder andere Personen, die ihm nahestehen, nicht zu verletzen.

Versuche in solchen Situationen ruhig zu bleiben und sprich mit deinem Kind darüber, warum es nicht die Wahrheit erzählt. Dies kann nämlich an einem geringen Selbstwert liegen, den du durch regelmäßiges Lob stärken kannst. Indem du Verständnis zeigst und es nicht bestrafst, unterstützt du deinen kleinen Liebling dabei, die Geschichte richtig zu erzählen.

Wenn du doch einmal Konsequenzen ziehen musst, solltest du ihm diese ruhig und verständlich erklären, damit er daraus lernen kann und eure Beziehung nicht darunter leidet.

Wenn das Kleinkind lügt – so gehst du damit um >

Warum lässt sich mein Baby nicht wickeln?

Dein Kind weint, tritt um sich und will sich die Windel einfach nicht anlegen lassen. So kann der notwendige Windelwechsel schnell zu einer harten Geduldsprobe für dich und dein Kind werden. Aber du kannst einiges dafür tun, damit sich dein Liebling beim Wickeln wohler fühlt. Wenn du ein warmes Handtuch oder einen Heizstrahler beim Wickeln nutzt, friert dein Baby nicht, wenn du es ausziehst und kann entspannt verfolgen, was du machst. Ein festes Wickelspielzeug oder Mobile sorgen zusätzlich für Ablenkung und werden dein Kind immer wieder faszinieren. Wenn seine Fingerchen beschäftigt sind oder es gebannt zu den schwebenden Figuren hinaufschaut, wird es seinem natürlichen Bewegungsdrang in diesem Moment nicht nachgehen und weniger mit den Beinchen strampeln, so dass du Zeit hast, ihm eine neue Windel anzulegen. Mit liebevollen Streicheleinheiten und kleinen Gesangseinlagen schaffst du ein Wickelritual, das dein Kind lieben wird. Wenn du bei kleinen Wickelprotesten die Position oder den Wickelort änderst, kann dies dafür sorgen, dass dein Baby sich interessiert in seiner Umgebung umschaut und dich in Ruhe die Windel wechseln lässt.

Sein Widerstand gegen das Wickeln kann aber auch daran liegen, dass es wund ist und Schmerzen hat. Nutze in einem solchen Fall milde Pflegeprodukte und geh besonders vorsichtig beim Säubern vor, um die empfindliche Babyhaut nicht übermäßig zu strapazieren. Obwohl das Wickeln bei einem wunden Po für dein Baby nicht angenehm ist, solltest du seine Windeln regelmäßig wechseln, um weiteren Reizungen vorzubeugen.

Ein anderer Grund für die Wickelverweigerung kann sein, dass du dein Kind aus einer Spielsituation herausgenommen hat, in die es zurückwill. Älteren Kindern kannst du vorher erklären, warum sie jetzt gewickelt werden müssen und dass sie gleich weiterspielen dürfen. Bei jüngeren Kindern kann das Wickeltischspielzeug Abhilfe schaffen. Achte aber darauf, dein Kind anschließend wieder an den Ort zurückzubringen, an dem es gespielt hat, damit es das Wickeln mit dem positiven Gefühl des anschließenden Spielens verknüpfen kann.

Probleme beim Wickeln – Das kannst du tun >

Warum ist Gartenarbeit für Kinder wichtig?

Für den Kind gibt es kaum etwas Schöneres, als Zeit an der frischen Luft zu verbringen, sich schmutzig zu machen und herumzutollen. Zum Erkunden seiner Umwelt eignet sich kaum ein Ort besser als euer Garten. Du kannst mit ihm verschiedene Früchte probieren, Tiere beobachten und ihm erklären, welche Pflanzen momentan blühen. Hierdurch kann dein kleiner Schatz ein besseres Bewusstsein für seine Umwelt entwickeln und versteht, wo das Obst und Gemüse, das er aus dem Supermarkt kennt, herkommen.

Die vielen unterschiedlichen Sinneseindrücke, die ein Garten oder auch ein Spaziergang in der Natur bei deinem Kind hervorrufen, wecken seine Neugier und lehren es Wertschätzung für seine Umwelt. Das geht aber auch bei dir zuhause. Erkläre ihm, wieso du deine Pflanzen gießt und was sie brauchen. Wenn du ihm dies anhand einer kleinen spannenden Geschichte erzählst, wird es gebannt an deinen Lippen hängen und dich bei deiner Mission unterstützen wollen.

Die Freude am Gärtnern entwickelt sich bei deinem Kind nämlich vor allem durch das eigene Ausprobieren. Dafür benötigst du auch gar nicht viel Platz. Ein Kinderbeet auf dem Balkon oder ein Teil eines Gemeinschaftsgartens sind vollkommen ausreichend. Lass dein Kind selbst Blumen, Obst und Gemüse aussähen, das es zuvor mit dir ausgesucht hat.

Die eigene Entscheidung wird sich positiv auf sein Verantwortungsbewusstsein und seine Leidenschaft am Hegen und Pflegen seiner kleinen Schätze auswirken.

Für den Start eignen sich Cocktailtomaten, Erdbeeren, Radieschen oder auch Ringelblumen und Veilchen besonders gut.

Für die Gartenarbeit solltest du deinem Schatz geeignete Kindergartengeräte geben, da diese handlicher und leichter sind. So könnt ihr über das Jahr hinweg verschiedene Aufgaben im Garten zusammen erledigen. Vom Aussähen der Samen über das Gießen der Pflanzen bis zum Laub sammeln und Vögel füttern.

Du wirst schnell merken wie viel Spaß es deinem Kind macht die Natur zu erkunden und Zeit mit dir im Freien zu verbringen.

Gärtnern mit Kindern >

Warum beißen Kleinkinder?

Kleinkinder beißen aus verschiedenen Gründen. Eine der häufigsten Ursachen ist die Frustration oder die Unfähigkeit, ihre Gefühle verbal auszudrücken. Sie können auch beißen, wenn sie müde, hungrig oder überfordert sind. Ein weiterer Grund kann sein, dass sie ausprobieren, wie ihre Zähne funktionieren oder aus Neugier. Manchmal kann es auch eine Reaktion auf eine Veränderung in ihrem Leben sein, wie z.B. der Ankunft eines neuen Geschwisterchens oder eine Trennung von der Bezugsperson.

Wenn Dein Kind beißt, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und schnell zu handeln. Hier sind einige Schritte, die Du unternehmen könntest:

  1. Sofort reagieren: Wenn Dein Kind beißt, nimm es sofort von der anderen Person weg. Biete der verletzten Person Trost und Unterstützung an.
  2. Erklären, dass es falsch ist: Sage Deinem Kind, dass das Beißen wehtut und dass es nicht in Ordnung sei. Verwende klare und einfache Sprache, damit Dein Kind versteht.
  3. Zeige alternative Verhaltensweisen: Ermutige Dein Kind, alternative Verhaltensweisen zu finden, um seine Gefühle auszudrücken. Sage ihm, dass es okay ist, wütend oder frustriert zu sein, aber dass es andere Möglichkeiten gibt, damit umzugehen, wie z.B. sich auszudrücken oder einen Erwachsenen um Hilfe zu bitten.
  4. Entschuldigung fordern: Ermutige Dein Kind, sich bei der verletzten Person zu entschuldigen. Wenn es noch nicht in der Lage ist, dies verbal auszudrücken, helfe ihm, es durch eine Umarmung oder eine Geste zu zeigen.
  5. Konsequenzen aufzeigen: Mache deutlich, dass es Konsequenzen gibt, wenn das Beißen weitergeht. Erkläre ihm, dass es dazu führen kann, dass es nicht mehr mit anderen Kindern spielen darf oder dass es Spielzeug oder Privilegien verliert.

Wenn Kleinkinder beißen >

Gibt es Schlummersäcke mit Füßen auch für uns Eltern?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass so ein Schlafsack mit Füßen durch seinen Komfort und seine Funktionalität ebenfalls perfekt für die ganze Familie geeignet sein kann?

Die Schlafsäcke mit Füßen von Schlummersack bringen auch für Erwachsene mehr Bewegungsfreiheit im Schlaf. Da der Schlafsack weder zu eng noch zu locker sitzt, bietet er größtmöglichen Tragekomfort. Schau dir das Video dazu an.

In unsere kuscheligen Schlafsäcke schlüpfst du am Abend einfach hinein und bist zu jedem Zeitpunkt in der Nacht gut eingepackt und kannst deinem Körper die Erholung gönnen, die er sich nach einem anstrengenden Tag verdient hat. Dabei ermöglichen sie dir durch die getrennten Beine gleichzeitig wohltuende Bewegungsfreiheit. Falls du in der Nacht einmal aufstehen musst, weil beispielsweise dein Baby aufgewacht sein sollte und gestillt werden möchte, kannst du deinen Schlafsack einfach anbehalten. Du musst nur den Reißverschluss an der Vorderseite öffnen und schon kannst du deinen kleinen Liebling stillen.

Falls du zu kalten Füßen neigst und deswegen warme Socken bevorzugst, kann der Schlafsack mit Füßen auch hier Abhilfe schaffen. Bei Modellen mit umklappbaren Bündchen kannst du diese einfach herunterziehen, wenn es dir zu kalt werden sollte. Der tragbare Schlafsack kann dann wie ein normaler Schlafsack genutzt werden. Aufgrund seiner temperaturregulierenden Eigenschaften schafft er dabei innerhalb des Sackes eine angenehmere Umgebung als warme Kuschelsocken, was bedeutet – warme Füße, ohne Überhitzung. Damit du bei den wärmeren Temperaturen nicht schwitzt, sind die Ärmel des Schlafsackes etwas dünner wattiert und sogar abnehmbar.

Ab wann Zähne putzen beim Baby?

Die frühkindliche Mundhygiene spielt eine entscheidende Rolle für die langfristige Mundgesundheit von Kindern. Eine gute Zahnpflege sollte bereits vor dem Zahnen beginnen, da sich Bakterien, die Karies verursachen können, im Mund ansiedeln und zu Karies führen können, sobald die Zähne durchbrechen.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Milchprodukten ist ebenfalls wichtig für die Mundgesundheit. Diese Lebensmittel enthalten wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, die den Zahnschmelz stärken, die Remineralisierung fördern und den Speichelfluss anregen. Insbesondere das Kauen von rohem Knabbergemüse kann das Kariesrisiko verringern, da es den Speichelfluss erhöht und die Zähne auf natürliche Weise reinigt. Milchprodukte wie Milch, Käse und Joghurt sind reich an Kalzium und Phosphor, die ebenfalls zur Stärkung des Zahnschmelzes beitragen.

Neben der frühkindlichen Mundhygiene ist es wichtig, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen. Der erste Zahnarztbesuch sollte idealerweise erfolgen, sobald das erste Zähnchen durchgebrochen ist oder spätestens bis zum ersten Geburtstag.

Zahnpflege beginnt vor dem Zahnen >

Die besten Tipps für das Zähneputzen bei Kindern >

Gründe, warum Camping mit Kindern cool ist

Beim Camping können sie die Umwelt erkunden, neue Pflanzen und Tiere entdecken und ein Verständnis für die natürliche Welt entwickeln. Sie können lernen, sich draußen zurechtzufinden, Grundkenntnisse über das Überleben in der Natur erlangen und wichtige Fähigkeiten wie Teamarbeit und Problemlösung entwickeln. Camping ermöglicht es Kindern auch, ihre Sinne zu schärfen, ihre Kreativität anzuregen und ihre Vorstellungskraft zu entfalten.

Für Eltern bietet das Camping eine Chance, dem Alltagsstress zu entkommen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Familie. Es ermöglicht eine intensive Zeit der gemeinsamen Aktivitäten, des Lachens und der Gespräche ohne die üblichen Ablenkungen des modernen Lebens.

Ein weiterer Vorteil des Campings mit Kindern ist, dass es ihnen hilft, Verantwortung zu übernehmen und wichtige Fähigkeiten zu erlernen. Sie können beim Aufbau des Zeltes oder beim Sammeln von Brennholz helfen und dadurch ein Gefühl der Selbstständigkeit und Selbstvertrauen entwickeln. Camping bietet auch eine Gelegenheit, grundlegende Überlebens- und Outdoor-Fähigkeiten zu erlernen, wie z.B. das Feuermachen oder das Orientieren mit einer Karte und einem Kompass.

Darüber hinaus fördert das Camping die zwischenmenschliche Kommunikation und das Familienzusammengehörigkeitsgefühl. Durch das gemeinsame Kochen, Essen am Lagerfeuer und das Teilen von Geschichten entstehen unvergessliche Momente, die das Familienband stärken und die Beziehung zwischen Eltern und Kindern vertiefen.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Camping mit Kindern sorgfältige Vorbereitung erfordert. Eltern sollten geeignete Campingplätze auswählen, die kinderfreundlich sind und über angemessene Einrichtungen verfügen. Sie sollten auch daran denken, wichtige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und die Bedürfnisse der Kinder, wie z.B. ausreichend Schlaf, zu berücksichtigen.

Camping mit Kindern - Familienfreundliche Campingplätze in Deutschland >

Warum es so wichtig ist, dass mein Kind Neinsagen lernt?

Eltern sollten ihre Kinder ermutigen, ihre persönlichen Grenzen zu erkennen und auszudrücken. Kinder müssen lernen, dass auch andere Menschen Grenzen haben und dass sie diese respektieren müssen. Eltern sollten ihren Kindern Vorbilder sein und ihnen zeigen, dass es in Ordnung ist, "Nein" zu sagen. Es ist wichtig, mit den Kindern über die Bedeutung des Wortes "Nein" zu sprechen und sie zu ermutigen, ihre Meinung zu äußern. Eltern sollten die Entscheidungen ihrer Kinder respektieren und ihnen erklären, dass ein "Nein" keine negativen Konsequenzen haben muss.

Kinder sollten lernen, über ihr eigenes Verhalten nachzudenken, und Eltern können sie dabei unterstützen, indem sie Fragen stellen, die zur Selbstreflexion anregen. Rollenspiele und positive Verstärkung können ebenfalls helfen, Kindern beizubringen, wie sie ihre Meinung klar und respektvoll äußern können.

Indem Kinder lernen, "Nein" zu sagen, entwickeln sie Selbstvertrauen, Selbstbestimmung und Kommunikationsfähigkeiten. Sie können ihre eigenen Grenzen setzen, ihre individuellen Vorlieben ausdrücken und in sozialen Situationen selbstbewusst auftreten.

Fehlt Kindern die Fähigkeit, "Nein" zu sagen, können sie ein eingeschränktes Selbstbewusstsein entwickeln und Schwierigkeiten haben, ihre persönlichen Grenzen zu setzen. Dies kann zu niedrigem Selbstwertgefühl und Problemen bei der Beziehungsgestaltung führen.

Daher ist es wichtig, Kindern beizubringen, dass ein "Nein" nichts Schlechtes ist und dass sie das Recht haben, ihre eigenen Grenzen zu setzen und für sich selbst einzustehen. Dies gibt ihnen das Werkzeug, um ihre persönliche Sicherheit zu gewährleisten und gesunde Beziehungen aufzubauen.

Die Macht des "Neins" >

Wie viel Sonne tut Kindern, Babys, Schwangeren gut?

Vitamin D, das wir durch die Sonneneinstrahlung auf unsere Haut produzieren, ist essentiell für die Knochenentwicklung und das Immunsystem. Schwangere Frauen benötigen ausreichend Vitamin D, um die gesunde Entwicklung ihres ungeborenen Kindes zu unterstützen. Ebenso ist Vitamin D für Babys und Kinder unverzichtbar, da es das Knochenwachstum fördert und eine wichtige Rolle für ihre Gesundheit spielt.

Neben den physischen Aspekten hat Sonnenlicht auch eine positive Wirkung auf unsere Stimmung. Es kann stimmungsaufhellend wirken und dabei helfen, saisonale Depressionen vorzubeugen. Ein sonniger Tag kann unser Gemüt erhellen und uns mit Energie und Freude erfüllen.

Dennoch ist es wichtig, verantwortungsvoll mit der Sonne umzugehen, insbesondere während der Schwangerschaft und im frühen Kindesalter. Schwangere Frauen sollten sich bewusst sein, dass ihre Haut während dieser Zeit empfindlicher auf Sonnenlicht reagieren kann. Die hormonellen Veränderungen im Körper können zu einer erhöhten Anfälligkeit für Sonnenbrand führen. Deshalb ist es wichtig, angemessenen Sonnenschutz zu verwenden und die Sonnenexposition zu managen.

Die Haut von Babys und Kleinkindern ist besonders zart und empfindlich. Säuglinge unter sechs Monaten sollten nach Möglichkeit gar nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Wenn es jedoch notwendig ist, nach draußen zu gehen, sollte ihr Körper vollständig bedeckt sein und sie sollten einen Sonnenhut tragen, um ihre empfindliche Haut zu schützen.

Die Tageszeit spielt ebenfalls eine Rolle beim Sonnenschutz. Die intensivste Sonneneinstrahlung findet normalerweise zwischen 10 und 16 Uhr statt. In dieser Zeit ist die UV-Strahlung am stärksten und das Risiko von Sonnenbrand am höchsten. Schwangere Frauen, Babys und Kinder sollten es vermeiden, während dieser Stunden längere Zeit in der direkten Sonne zu verbringen. Stattdessen sollten sie nach Möglichkeit den Schatten aufsuchen oder sich in Innenräumen aufhalten.

Sonne für Schwangere, Babys und Kinder >

Behandlung Zwillinge anders als andere Geschwister?

Es gibt bestimmte Aspekte, die im Umgang mit Zwillingen berücksichtigt werden sollten, um ihre individuellen Bedürfnisse zu erkennen und zu fördern.

Es ist wichtig, dass Eltern die Einzigartigkeit jedes Zwillings erkennen und unterstützen. Dies beinhaltet die Förderung ihrer individuellen Interessen, Talente und Hobbys. Durch die Schaffung von Momenten, in denen sich jedes Kind einzeln mit den Eltern beschäftigen kann, wird ihre Individualität gestärkt.

Die äußere Gleichmachung von Zwillingen durch gleiches Anziehen kann Vor- und Nachteile haben. Es kann ein Gefühl der Verbundenheit und Zugehörigkeit fördern, aber auch die individuelle Identität beeinflussen.

Eine starke äußerliche Ähnlichkeit zwischen Zwillingen kann dazu führen, dass sie verstärkt von anderen Menschen beachtet und angesprochen werden. Diese Aufmerksamkeit kann einerseits positiv sein, da sie die Verbindung zwischen den Zwillingen betont. Andererseits kann sie auch belastend sein, da die Kinder das Gefühl haben könnten, immer im Mittelpunkt zu stehen und gewissen Erwartungen gerecht werden zu müssen.

Wenn eines der Zwillinge eine dominante Rolle einnimmt, solange das andere Kind sich wohl fühlt, ist es wichtig, das Dominanzverhalten zu akzeptieren. Eine ausgewogene und harmonische Geschwisterbeziehung kann trotz unterschiedlicher Rollen bestehen, solange beide Zwillinge ihre eigenen Wege finden.

Zwillinge erziehen: Worauf du achten solltest >

Warum isst mein Kind kein Gemüse?

Es ist eine der häufigsten Fragen, die sich Eltern stellen: Warum verschmäht mein Kind gerade das gesunde Gemüse? Keine Sorge, Du bist nicht allein mit diesem Problem und es gibt Lösungen! Hier ein kurzer Leitfaden, um Deinem Kind das Gemüse schmackhaft zu machen:

Vorbild sein: Dein Kind beobachtet Dich. Zeig ihm, dass Du Gemüse gerne isst. Deine Begeisterung kann ansteckend sein!

Kreative Küche: Verstecke Gemüse in Lieblingsgerichten, wie Pizzas, Aufläufen oder Smoothies. Oder gestalte es in spaßigen Formen und Farben.

Kochspaß mit Kind: Lass Dein Kind beim Kochen helfen. Wenn es selbst Hand anlegt, probiert es oft auch eher.

Geduld bewahren: Geschmacksvorlieben ändern sich. Biete ein Gemüse mehrfach an, bis Dein Kind sich daran gewöhnt hat.

Keinen Druck aufbauen: Mach aus dem Gemüseessen keinen Zwang. Das schafft nur Widerstand.

Aufklärung: Erzähle kindgerecht, warum Gemüse so wichtig ist. Vielleicht mit Geschichten von starken Helden, die ihre Kraft aus Gemüse ziehen!

Wie richtet man ein Kinderzimmer praktisch und kindgerecht ein?

Ein Kinderzimmer ist so viel mehr als nur ein Platz zum Schlafen. Es ist ein Spielplatz, ein Ort der Kreativität und ein kleines Refugium. Hier sind ein paar coole Tipps, um das Zimmer zu einem tollen Ort für eure Kids zu machen.

Mehr Raum zum Spielen: Kinder brauchen Freiraum. Richte das Zimmer so ein, dass genug Platz zum Toben und für kreative Ausbrüche bleibt. Eine leere Fläche ist perfekt, um Burgen zu bauen und Abenteuer zu erleben – und es ist okay, wenn nicht sofort aufgeräumt wird.

Kuschel-Ecken gestalten: Egal ob ein süßes Kinderzelt oder eine Ecke voller Kissen – schaffe einen besonderen Ort zum Chillen, Lesen und Träumen. Das wird ihr persönlicher Lieblingsplatz sein.

Farben clever wählen: Setze auf ein oder zwei sanfte Farben und spiel mit ihren Schattierungen. Eine stimmige Farbwelt unterstützt die entspannte Atmosphäre und hilft beim Fokussieren.

Licht zaubern: Kombiniere helles Licht für den Tag mit weichen Lichtquellen für die Abendstunden und vielleicht noch eine kleine Leselampe dazu.

Dein Weg zum perfekten Kinderzimmer: Praktische Tipps für Eltern >

Warum Honig für Babys unter einem Jahr gefährlich sein kann?

Honig gilt oft als gesundes Naturprodukt, doch für Babys unter einem Jahr birgt er ein nicht zu unterschätzendes Risiko: Säuglingsbotulismus.

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass das Immunsystem von Säuglingen noch in der Entwicklung ist. Ihre Darmflora, die bei Erwachsenen und älteren Kindern schädliche Bakterien bekämpfen kann, ist bei Babys noch nicht ausgereift. Genau hier liegt das Problem beim Verzehr von Honig.

Honig kann Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten. Diese sind für Erwachsene in der Regel harmlos, können aber bei Säuglingen zu einer ernsthaften Bedrohung werden. Wenn diese Sporen in den noch unreifen Darm eines Babys gelangen, können sie dort keimen und das gefährliche Botulinumtoxin produzieren. Dieses Toxin greift das Nervensystem an und kann zu einer Reihe von Symptomen führen.

Die Anzeichen von Säuglingsbotulismus entwickeln sich oft schleichend. Anfänglich können Symptome wie Verstopfung, Schwierigkeiten beim Saugen, Lethargie oder ein schwaches Schreien auftreten. Im weiteren Verlauf kann es zu Muskelschwäche, schlaffen Gesichtszügen und Atemproblemen kommen. In schweren Fällen kann es sogar zu einer Atemlähmung kommen, was lebensbedrohlich ist.

Die Diagnose des Säuglingsbotulismus basiert auf der Beobachtung dieser Symptome und wird durch Labortests bestätigt, bei denen das Toxin oder die Bakterien im Stuhl des Säuglings nachgewiesen werden.

Die Gesundheit und Sicherheit des Kindes sollte immer an erster Stelle stehen. Deshalb ist es ratsam, bei Babys unter einem Jahr auf Honig zu verzichten und so das Risiko für Säuglingsbotulismus zu minimieren.

Vorsicht bei Honig: Gesundheitsrisiken für Babys unter einem Jahr >

Wie können die Farben von Kinderkleidung und -schlafsäcken zur Entfaltung ihrer Welt beitragen?

Liebe Eltern, Farben sind ein mächtiges Werkzeug in der Entwicklung unserer Kinder. Sie bereichern nicht nur deren sensorische Welt, sondern unterstützen auch deren emotionale, kognitive und soziale Entwicklung. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Umgebung unserer Kinder so bunt und vielfältig ist wie die Welt, die sie entdecken. Indem wir unser Leben und das unserer Kinder mit Farben füllen, öffnen wir die Tür zu einer Welt voller Möglichkeiten, Kreativität und Freude.

Auch Kleidungsstücke in lebhaften Farben spielen eine wichtige Rolle, nicht nur in der ästhetischen Gestaltung des kindlichen Umfelds, sondern auch als pädagogisches Hilfsmittel, das zur kognitiven und sprachlichen Entwicklung beiträgt.

Bei Schlummersack glauben wir an die Kraft der Farben und deren Einfluss auf die Entwicklung der Kinder. Unsere Schlafsäcke und Kleidungsstücke zeichnen sich durch lebhafte Designs mit Farben und Tieren aus, die nicht nur die Augen erfreuen, sondern auch die Entfaltung ihrer Welt unterstützen. Die bunte Welt der Tiere, von den tiefen Ozeanen bis zu den dichten Dschungeln, bietet eine unendliche Quelle der Inspiration und des Lernens für unsere Kleinen.

Farben spielen auch eine wesentliche Rolle in der emotionalen und sozialen Entwicklung von Kindern. Sie lernen, Emotionen und Stimmungen durch Farben auszudrücken und zu interpretieren. Ein farbenfrohes Umfeld kann die Stimmung verbessern, zur Entspannung beitragen und den Ausdruck von Kreativität und Individualität fördern.

Die Herausforderung für Eltern und Erzieher besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen der beruhigenden Wirkung von neutralen Tönen und der belebenden Wirkung von lebhaften Farben zu finden. Ein farbenfrohes Kinderzimmer oder Klassenzimmer bedeutet nicht, dass jeder Zentimeter in grellen Farben gehalten sein muss, sondern dass durchdacht ausgewählte Akzente gesetzt werden, um eine Umgebung zu schaffen, die sowohl beruhigend als auch anregend wirkt.

Es ist an der Zeit, dass wir den "Sad Parenting"-Trend hinter uns lassen und die Welt unserer Kinder mit Farben beleben. Indem wir Farben in ihre Umgebung integrieren, bereichern wir ihre Erfahrungswelt, fördern ihre Entwicklung und eröffnen ihnen die Möglichkeit, die Welt in ihrer ganzen Vielfalt zu entdecken und zu schätzen. Lasset uns also mutig sein, Farbe in unser Leben und das unserer Kinder zu bringen, um ihre Neugier, Kreativität und Freude am Lernen zu wecken.

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Warum bunte Farben ein Muss sind! >